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Prayer

Tausende beten vor der Klagemauer

Rund 150.000 Gläubige fanden sich am Abend des 19.9. für das letzte Gebetstreffen vor Jom Kippur an der Klagemauer ein. Der Platz, die Balkone rundherum und die kleinen Straßen in der Altstadt waren schon am frühen Abend gefüllt. Wegen der großen Menschenmenge wurde die Zeremonie auf riesigen Anzeigetafeln am Rande des Klagemauerplatzes, auf den Mauern des Jaffators und auf dem IVK-Platz übertragen. Überlebende der Geiselhaft wie Elia Cohen, Rom Braslavski, Elkana Bohbot und Ohad Ben Ami nahmen ebenso teil wie die Überlebende des Nova-Festivals Ziv Abud, die vor kurzem ihren Partner heiratete. Sie wurden aufs Herzlichste begrüßt. Premier Netanjahu und seine Frau Sarah waren zugegen wie auch die Oberrabbiner David Josef und Kalman Meir Ber, der Rabbi der Klagemauer Schmuel Rabinowitz und der Jerusalemer Bürgermeister Moses Lion. Der Premier betete für die Sicherheit der IVK-Soldaten und Sicherheitskräfte und für den Schutz des Staates Israel. Die Oberrabbiner beteten für Frieden und für Einheit unter der jüdischen Bevölkerung. „Dieser Monat hat wieder einmal bewiesen, dass die Klagemauer der Herzschlag des jüdischen Volkes ist“, so Rabbi Rabinowitz. Der Klagemauerstiftung zufolge besuchten fast 2 Mio. Menschen den Platz im Slichot, dem Monat, in dem das Gebet im Vordergrund steht. Auch für das Abschlussgebet „Neïlah“ und das Blasen der Schofarhörner zum Ende des hochheiligen Tages wurden Tausende von Gläubigen erwartet. (INN, VFI News) 

„…denn an diesem Tag wird man Sühnung für euch tun, um euch zu reinigen: Von allen euren Sünden werdet ihr rein sein vor dem HERRN.“ – 4. Mose 16,30

Die Artikel in den Beiträgen spiegeln nicht unbedingt die Meinung von VfI wider. Wir sind darum bemüht, so genau wie möglich über Dinge zu berichten, die Israel, den Nahen Osten, die Diaspora und Juden auf der ganzen Welt betreffen, und hoffen, diese Mitteilungen sind für euch informativ und helfen euch, präziser zu beten.