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Houthis

Huthi beschießen Riad mit Raketen

Die vom Iran finanziell unterstützten Huthi-Terroristen im Jemen beschossen die saudische Hauptstadt Riad am 19.9. im Rahmen einer größeren Welle von Angriffen auf ganz Saudi-Arabien. Die unter Führung Saudi-Arabiens stehende regionale Koalition bestätigte, dass das saudische Luftverteidigungssystem die Raketen abfangen und zerstören konnte. Außerdem seien Angriffe der Huthi auf zivile Gegenden und die Infrastruktur von Baisch, Taif, die Farasan-Inseln und die bedeutende Hafenstadt Yanbu am Roten Meer verhindert worden. Die saudische Zivilverteidigung gab in Riad und Al-Chardsch, südlich der Hauptstadt, Warnungen bezüglich der Bedrohung aus der Luft heraus. Später gab sie Entwarnung. Die Bewohner hörten Explosionen in Riad und Zeugen sahen Flammen und dicken schwarzen Rauch in der Nähe des internationalen, nach König Khalid ibn Abd al-Aziz benannten Flughafens von Riad. Dort bekämpfte die Feuerwehr ein Feuer, nachdem ein Tanklager mit dem Logo von Saudi Aramco im nahen Kraftstofflager getroffen worden war. Saudische Behörden haben bisher nicht bestätigt, ob das Feuer durch einen erfolgreichen Angriff der Huthi verursacht wurde. Der Militärsprecher der Huthi, Jahja Sari, übernahm die Verantwortung für die groß angelegte Operation mit ballistischen Raketen, Marschflugkörpern und Drohnen. Damit seien „sensible Orte“ in Riad und bei den Anlagen von Saudi Aramco ins Visier genommen worden. Offiziell hat Saudi-Arabien noch nicht bestätigt, dass diese Ziele getroffen wurden. Der Angriff kam inmitten von eskalierenden Kämpfen, wobei die Huthi in den letzten Wochen immer mehr Raketen und Drohnen gegen das Königreich einsetzen. Am 17.9. wurde ein jemenitischer Bewohner von herunterfallenden Teilen einer abgefangenen Huthi-Drohne in Taif getötet, zwei weitere Personen trugen Verletzungen davon. (INN, VFI News)

„Der die Kriege beschwichtigt bis an das Ende der Erde ...“ – Psalm 46,9