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VFI News 12. März 2022

Israel preparing field hospital for Ukraine

Russia is "very disappointed" with Israel in the UN vote & Israel preparing field hospital for Ukraine, lets's watch Barry and hear what he has in this new episode!

#Ukraine #Russia #Putin #Biden #Invation #Evacuate #Iran #UN #hospital #Israel

  • 00:26 - Iran gets more than it expected in Nuclear talks
  • 01:44 - Russia "very disappointed" with Israel in UN vote
  • 02:50 President Zelensky thanks Bennet for mediation efforts
  • 03:59 - Israel preparing field hospital for Ukraine

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Russland „sehr enttäuscht“ von Israel

Die russische Botschaft in Tel Aviv hat gegenüber dem israelischen Außenministerium die Enttäuschung Moskaus zum Ausdruck gebracht, da Israel Russland bei den Vereinten Nationen verurteilt hatte. Dies ging aus einem Schreiben, das vor einigen Tagen einging, hervor, wie Kanal 13 am 7.3.2022 berichtet hatte. Demnach sei Russland sehr enttäuscht über die Position Israels bei den Vereinten Nationen. Letzte Woche hatte die überwältigende Mehrheit der Staaten für eine Resolution zur Verurteilung der russischen Invasion der Ukraine gestimmt. Israel zählte zu den 140 Ländern der aus 193 Mitgliedstaaten bestehenden Organisation, die Russland aufforderten, seine Truppen unverzüglich aus dem souveränen Nachbarstaat abzuziehen. Das endgültige Ergebnis der Abstimmung über die UNO-Resolution mit dem Titel „Aggression gegen die Ukraine“ lautete 141 zu 5, bei 35 Enthaltungen, ein klarer Hinweis darauf, wie isoliert Putin durch seinen Einmarsch in das kleine Nachbarland ist. Neben Russland selbst stimmten Syrien, Nordkorea, Weißrussland und Eritrea gegen die Resolution. Der Stimme enthielten sich China, Indien, der Iran, der Irak, Pakistan und Südafrika. Vor der Abstimmung forderte die stellvertretende UNO-Botschafterin Noa Furman in einer Erklärung, dass Russland seinen Angriff auf die Ukraine sofort stoppt. Die Israelin bezeichnete die Invasion als „schwerwiegenden Verstoß gegen die internationale Ordnung.“ Wenige Tage davor hatte Israel die Bitte Washingtons abgelehnt, eine Resolution zur Verurteilung Russland im UNO-Sicherheitsrat mit den USA zu initiieren. Seit Beginn der Eskalation zwischen Russland und der Ukraine hat es Israel vorgezogen, sich keiner der beiden Seiten zu stark anzunähern. Es ist eines der wenigen Länder, das herzliche Beziehungen zur ebenfalls westlich eingestellten, demokratischen Ukraine und zu Russland pflegt, welches die Kontrolle über den syrischen Luftraum hat, in dem Israel bereits einige Angriffe auf iranische Stützpunkte geflogen hat. In der vergangenen Woche hat sich Israel sehr bemüht, potenziell die Vermittlerrolle zwischen Russland und der Ukraine zu übernehmen. Bennett flog am 5.3. nach Moskau, um mit Putin zu reden. Er war damit der erste westliche Politiker, der sich mit dem Russen seit dessen Invasion der Ukraine am 24.2.2022 an einen Tisch setzte. (Times of Israel, VFI News)

Bitte betet für Gottes Eingreifen, damit zwischen Israel und dem Rest der Region Frieden einkehrt.

Selenskyj dankt Bennett für Bemühungen zur Vermittlung

Am 8.3.2022 bedankte sich der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj beim israelischen Premierminister Naftali Bennett für dessen Bemühungen, den Krieg Russlands in der Ukraine zu beenden. Es war das vierte Gespräch zwischen Bennett und Selenskyj, seit sich Bennett am 5.3. mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Moskau getroffen hatte. Bennett tauschte sich nach seinem Gespräch mit Selenskyj erneut mit Putin aus. Von israelischer Seite hieß es, Bennett reiche Botschaften zwischen den beiden Seiten weiter, ohne eigene Vorschläge zu unterbreiten. Er dient wohl mehr als Vermittler zwischen Putin und dem Westen, als zwischen Putin und Selenskyj. Westliche Politiker sehen Bennett als jemanden, der über die Position und den Gemütszustand Putins berichten kann, weil die israelisch-russischen Beziehungen gut sind. Es gibt auch ernstere Gespräche zwischen Russland und der Ukraine, wobei Putin einen Vorschlag unterbreitet hat, den er als letzten betrachtet, wie jüdische Medien berichteten. Demnach soll Selenskyj das Donezbecken abgeben und einer Verkleinerung der ukrainischen Armee zustimmen. Darüber hinaus soll er Neutralität zwischen Russland und dem Westen erklären und seine Versuche, in die NATO aufgenommen zu werden, aufgeben. (Jerusalem Post, VFI News)

„Glückselig die Friedensstifter, denn sie werden Söhne Gottes heißen.“ – Matthäus 5,9

Bitte betet weiter, dass Menschen Jeschua jetzt erkennen. Betet für Frieden, denn wir dienen dem Friedefürsten. Siehe 1. Timotheus 2,4 und Jesaja 9,5.

Israel bereitet Feldlazarett für Ukraine vor

Der jüdische Staat bereitet sich darauf vor, ein Feldlazarett für verwundete Ukrainer aufzustellen, wie Gesundheitsminister Nitzan Horowitz am 3.3. erklärte. „Es wird von Zivilisten betreut werden. Die Vorbereitungen dafür laufen im Gesundheitsministerium“, sagte der Minister gegenüber dem Sender Kan Bet. „Es gibt viele freiwillige Helfer, Mediziner und Sanitäter, die bereit sind, zu gehen.“ Das Lazarett wird vollständig vom Gesundheitsministerium verwaltet, nicht vom Militär, so der Politiker. „Unsere Hilfe erfolgt in Abstimmung mit der ukrainischen Regierung und derzeit planen wir, das Lazarett durch Polen zu senden. Damit wollen wir unsere Solidarität mit der Ukraine zeigen.“ Kiew hatte Israel ausdrücklich um ein Lazarett gebeten. Anfang der Woche hatte der ukrainische Botschafter in Israel, Jewgeni Kornijtschuk, nach Gesprächen mit dem israelischen Außenministerium gesagt: „Ich hoffe, dass sie die Möglichkeit in Betracht ziehen, medizinische Hilfe für verwundete Soldaten und Zivilisten zu leisten. Es wird noch diskutiert, ob es ein mobiles oder ein Feldkrankenhaus sein wird oder ob die Behandlung in Israel erfolgen soll.“ Das israelische Außenministerium bereitet ein zusätzliches Hilfspaket für die Ukraine vor, nachdem diese Woche bereits 100 Tonnen geliefert wurden. Der stellvertretende Generaldirektor des Ministeriums für Eurasien Gary Koren sagte, dass das ukrainische Gesundheitsministerium und eines der zentral in Lemberg gelegenen Krankenhäuser organisierte Listen gesendet habe. „Wir arbeiten eng mit den Fluglinien zusammen und treffen intensive Vorbereitungen“, sagte er gegenüber dem Armeeradio. Bei den nächsten geplanten humanitären Transporten sollen Generatoren dabei sein, die Israel gekauft hat, welche dann direkt von Europa aus in die Ukraine gebracht werden. Dies berichtete das Armeeradio; Diplomaten bestätigten es ebenso. Der jüdische Staat will weiterhin medizinische Gerät, Arzneimittel und Verbandszeug senden. Die Ukraine bat um Waffen und um Schutzkleidung, wie zum Beispiel um Helme und keramische Westen, weil es davon in Europa laut Kornijtschuk keine mehr geben soll. * Israel verurteilte die russische Invasion der Ukraine in einer Erklärung und vor der UNO-Generalversammlung, hat aber bisher keine militärische Hilfe geleistet, weil Russland eine so starke Präsenz in Syrien hat. Die israelische Luftwaffe koordiniert mit der russischen Armee, bevor sie iranische Ziele in Syrien an seiner nordöstlichen Grenze anfliegt. Auf die Frage, warum Israel seine Verurteilung nicht deutlicher gemacht hat, nahm der israelische Premier auf die Bitte des ukrainischen Präsidenten Bezug, dass Israel als Vermittler dienen soll. Gegenüber Kanal 13 sagte Bennett: „Die Beteiligten wollen, dass wir mit allen im Dialog sein können.“ (Jerusalem Post, VFI News)

„Jeder nicht auf das Seine sehend, sondern jeder auch auf das der anderen.“ – Philipper 2,4

Ukrainischer Außenminister entschuldigt sich bei El Al

Der ukrainische Außenminister Dimitri Kuleba entschuldigte sich am 7.3. dafür, dass er die israelische Fluggesellschaft El Al beschuldigt hatte, internationale Sanktionen gegen Russland für dessen Invasion der Ukraine zu umgehen, weil das Unternehmen angeblich weiter Zahlungen über das russische Zahlungssystem „Mir“ entgegennahm. Er postete einen Screenshot von einer Buchung mit dem russischen Transferlogo nebst Visa und Mastercard. „Während die Welt Russland für seine barbarischen Gräueltaten in der Ukraine Sanktionen auferlegt, ziehen es andere vor, mit ukrainischem Blut getränktes Geld zu verdienen. Das ist unmoralisch und ein Schlag für die ukrainisch-israelischen Beziehungen“, hatte er auf Twitter behauptet. Die Fluglinie El Al erwiderte, sie habe am 28.2., vier Tage nach der russischen Militäroffensive gegen die Ukraine, aufgehört, Zahlungen anzunehmen. El Al beklagte, Kuleba habe dies vor der Veröffentlichung seiner „irreführenden Nachricht“ nicht geprüft. Das Unternehmen habe mit seinen Maschinen lediglich humanitäre Hilfe in die Ukraine gebracht und Flüchtlinge von dort nach Israel geholt. „Ja, der ‚Mir’-Button ist noch auf der Webseite, aber er ist deaktiviert“, schrieb Kuleba am Morgen des 9.3. Der Button war bereits am 8.3. nicht mehr auf der Seite zu sehen, wenn man von den USA, Israel oder Russland aus Flüge buchen wollte. „Ich bin dankbar, für die wichtige humanitäre Hilfe und bitte um Entschuldigung.“ El Al stand bereits in der Kritik, weil die Fluggesellschaft eine der wenigen westlichen ist, die Russland immer noch anfliegt. Auf Anfrage erklärte sie am Montag, sie tue dies auf Bitten der israelischen Regierung und wolle damit weitermachen, Israelis und Juden aus Russland zu holen, solange dies noch möglich sei. (Times of Israel, VFI News)

Bitte betet weiter, dass Menschen ausreisen können, die es möchten. Proklamiert Psalm 23, 46,1 und 91.

Gebetsaufruf von Franklin Graham

Der Leiter der Barmherzigen Samariter (Samaritan’s Purse) Franklin Graham äußerte sich in sozialen Medien zu dem von ukrainischen Gemeinden und Pastoren organisierten Gebetsaufruf für Frieden angesichts der russischen Invasion. „Ich bin dankbar für die Gemeinden und Pastoren in der Ukraine und dafür, wie sie ihren Mitgliedern in diesen finsteren Tagen dienen. Die Baptistische Union der Ukraine hat Christen weltweit aufgerufen, am 8. und 9.3. zu beten“, schrieb Graham. Er sagte, mindestens ein Gemeindeleiter in der Ukraine fürchte, die Versammlungsfreiheit könnte aufgehoben werden, falls der russische Präsident Putin die Ukraine an sich reißt. „Familien in der Ukraine brauchen in dieser schweren Zeit dringend praktische und geistliche Hilfe“, sagte Graham mit Blick auf ein Notkrankenhaus. „Wir senden lebensrettende medizinische Hilfe für die leidenden Menschen. Wir wollen den Bedürfnissen dieser Familien in diesen so finsteren Augenblicken praktisch begegnen und ihnen gleichzeitig das Licht und die Hoffnung in Christus Jesus bringen.“ (DailyWire, VFI News)

Bitte proklamiert Gottes Licht und Seinen Frieden über der Ukraine und betet, dass sich in dieser herausfordernden Zeit viele Menschen für Jeschua entscheiden.

Die Artikel in den Beiträgen spiegeln nicht unbedingt die Meinung von VfI wider. Wir sind darum bemüht, so genau wie möglich über Dinge zu berichten, die Israel, den Nahen Osten, die Diaspora und Juden auf der ganzen Welt betreffen und hoffen, diese Mitteilungen sind für euch informativ und helfen euch, präziser zu beten.

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1. Korinther 15,58