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VFI News 18. September 2021

Israelische App zur Nachverfolgung von Bränden in Echtzeit

Ein in Israel hergestelltes System liefert nun Informationen über Waldbrände auf der ganzen Welt und gibt dabei an, wie sie sich ausbreiten. Es soll helfen, die Gesundheit und Sicherheit der Menschen zu gewähren. Die in Haifa ansässige Firma BreezoMeter, die die Daten über die Luftqualität und Pollen an Nutzer in über 100 Ländern sendet, erklärte am 14.9.20121, dass die Brandverfolgung nun auf ihrer Internetseite für die Luftqualität kostenlos zur Verfügung steht. Die App kann dann in den kommenden Monaten im Apple Store und bei Google Play gratis heruntergeladen werden. Eine noch stärker aufbereitete Version der Daten steht Unternehmen, Regierungsbehörden und Brandbekämpfern über API zur Verfügung. Damit können sie die Daten in lokale Visualisierungen in ihren Befehls- und Steuerzentralen integrieren und im Ernstfall voll nutzen. „Es ist sehr kompliziert, hervorzusagen, wie sich Waldbrände ausbreiten“, sagte Dr. Yvonne Boose, die Expertin für atmosphärische Wissenschaften bei BreezoMeter. „Man muss Wind, Wetter und andere Faktoren in Betracht ziehen. Unsere Lösung nutzt verschiedene Kennzahlen und Daten, wie zum Beispiel sehr hochauflösende Bilder, um Informationen so genau wie möglich zu liefern. Es gibt auf dem Markt andere Produkte, die Brände verfolgen, aber keines davon steht der Bevölkerung ohne Entgelt zur Verfügung wie unseres.“ Die Größe und Häufigkeit von Bränden steigt in Israel. Im letzten Sommer verbrannten rund 19 Quadratkilometer im Westen von Jerusalem in einem der schlimmsten Brände in der Geschichte Israels. BreezoMeter fing an, Waldbrände zu überwachen, da sich das Unternehmen auf die Verbesserung der Luftqualität konzentriert. Die Firma gibt es seit 2014; seither liefert sie sehr akkurate Daten über die Luftqualität auf der Straße – mit einer Genauigkeit von 5 Metern von der Position des Benutzers der Software. (Jerusalem Post, VFI News)

„Wenn du durchs Wasser gehst, Ich bin bei dir, und durch Ströme, sie werden dich nicht überfluten; wenn du durchs Feuer gehst, wirst du nicht versengt werden, und die Flamme wird dich nicht verbrennen.“ – Jesaja 43,2

Jesaja 54,17

Doppelt geimpfte Touristengruppen dürfen bald ohne Quarantäne, aber nur mit Impfpass und frischem Bluttest nach Israel einreisen

Geimpfte Touristengruppen aus bestimmten Ländern können ab dem 19.9.2021 im Rahmen eines Pilotprojektes des Tourismusministeriums ohne Quarantäne nach Israel kommen, wie das Ministerium gegenüber der Jerusalem Post erklärte. Die Reisenden müssen aber beweisen, dass sie innerhalb der letzten sechs Monate zweifach geimpft oder inzwischen eine dritte Impfung erhalten haben, um vom Gesundheitsministerium akzeptiert zu werden. Nach der Landung sind die Gäste gezwungen, einen Bluttest zu machen, um das Vorhandensein von Antikörpern im Blut zu beweisen. Auch dürfen nur Besucher aus ausgewählten Ländern kommen, die vom Gesundheitsministerium entweder als „gelb“ oder „orange“ eingestuft wurden. Aktuell trifft das auf alle Länder der Welt zu, außer auf Brasilien, Bulgarien, Mexiko und die Türkei, die als „rot“ klassifiziert werden. Aus dem Ministerium hieß es, Reisebüros und Organisatoren von Rundreisen können die Einreise von 5 bis 30 Teilnehmern beantragen. Das war schon der Fall, bevor das Projekt kurzfristig gestoppt wurde – und zwar wegen der höheren Sterberate in Israel und in der Welt durch die Delta-Variante. Das Projekt begrenzt die Anzahl der ausländischen Touristengruppen, die ins Land kommen wollen, nicht. Das Ministerium ließ mitteilen, es erwarte die ersten Anträge nach den hochheiligen jüdischen Feiertagen. Die Grenzen Israels sind seit 18 Monaten für ausländische Bürger geschossen, abgesehen von sehr wenigen Ausnahmen. (Jerusalem Post, VFI News)

Bitte betet voller Glauben für den Schutz des Volkes Israel vor Corona. Proklamiert Psalm 91,1-2 und 10 sowie Markus 16,18.

Tel Aviv auf Platz 8 der schönsten Städte der Welt

Tel Aviv schaffte es, für 2021 in der ZeitschriftTime Outunter die Top-Städte der Welt zu kommen. Die Liste wurde am 8.9.2021 veröffentlicht. Von den 37 teilnehmenden Städte lag Tel Aviv auf Platz 8 – vor Tokio, Los Angeles, London, Barcelona, Sydney, Schanghai, Buenos Aires, Dubai und Paris. Ein Teil von Tel Aviv wird als „die Stadt, die nie schläft“ bezeichnet. In Bezug auf Touristenattraktionen beschreibtTime OutdenDizengoff Squarein Tel Aviv als den Platz, wo Musiker auftreten und wo geredet wird. Laut der Umfrage vonTime Outglauben 81 % der Bewohner der Stadt, Tel Aviv sei toll.Time Outnannte denCarmel-Marketund denHaMesila-Parkals Anziehungspunkte innerhalb der Stadt. Auf den Plätzen 1 bis 7 lagen Städte wie Montreal, New York, Kopenhagen und Amsterdam.(Jerusalem Post, VFI News) 

„Jetzt aber trachten sie nach einem besseren, das ist himmlischen. Darum schämt sich Gott ihrer nicht, ihr Gott genannt zu werden, denn Er hat ihnen eine Stadt bereitet.“ – Hebräer 11,16

Neu entdeckter Steinbruch belieferte Jerusalem vor 2.000 Jahren mit Baumaterial

Har Hotzvim, eines der Hightech-Zentren in Jerusalem, verdankt seinen Namen, „Hügel der Steinbrucharbeiter“, einer sehr viel älteren Industrie. Dort haben jetzt Archäologen der Israelischen Altertumsbehörde (IAA) einen 2.000 Jahre alten Steinbruch entdeckt, wie die IAA am 5.9.2021 bekannt gab. Der Steinbruch wurde bei Ausgrabungsarbeiten für ein neues Gebäude entdeckt. Per Gesetz müssen heute Ausgrabungen bei allen Bauprojekten durchgeführt werden. * „Große Bauprojekte im alten Jerusalem, wie zum Beispiel der Tempelberg, waren nur mit großem Aufwand zu bewältigen. Es brauchte viel Material, der jeweilige Bau musste gut organisiert und der Transport von Tausenden von Bausteinen zur Altstadt genau koordiniert werden“, sagte der Direktor der IAA, Moran Hagbi. „Steine in verschiedenen Bearbeitungsstadien wurden im Steinbruch nun gefunden“, erklärte er. „Zum Beispiel fanden wir große Quader, die aus der Felswand gehauen werden mussten, bevor sie geladen und in die Altstadt gebracht wurden.“ Der Ausgrabungsort ist zurzeit nur teilweise freigelegt. Die Forscher gehen aber davon aus, dass er zwei- bis dreimal größer war als die bisherigen ausgegrabenen 600 Quadratmeter. „Für uns Archäologen ist dieser Steinbruch eine echte Fundgrube“, sagte Hagbi. „Weil einige Steine in diesem unfertigen Zustand noch vor Ort sind, können wir nun auf alte Technologien schließen und Experimente mit ihnen durchführen, um die Prozesse nachzuahmen, mit denen damals Steine abgebaut wurden.“ Um besser zu verstehen, wie damals gearbeitet wurde, wollen die Experten damals bekanntlich eingesetzte Werkzeuge und Techniken reproduzieren, um zu sehen, wie effektiv sie waren. (Jerusalem Post, VFI News)

„Gedenke der Tage der Vorzeit, achtet auf die Jahre von Geschlecht zu Geschlecht; frage deinen Vater, und er wird es dir mitteilen, deine Ältesten, und sie werden es dir sagen.“ – 5. Mose 32,7

100 Grabsteine auf jüdischem Friedhof in Argentinien zertrümmert

Über 100 Grabsteine wurden auf einem jüdischen Friedhof in Argentinien zertrümmert – ähnlich wie es bereits im Jahr 2009 der Fall war. Der Vandalismus auf dem Tablada-Friedhof in der Gegend von Buenos Aires wurde am 5.9.2021 festgestellt, wie das jüdische Internetportal Visavis berichtete. Die Grabsteine befanden sich zwischen dem alten Bereich des Friedhofs und dem neuen, auf dem auch Duzende der Opfer des Terroranschlags von 1994 begraben sind. Damals war das Jüdische Zentrum AMIA in Buenos Aires zur Zielscheibe geworden. AMIA, die Dachorganisation für die jüdischen Gemeinden in Argentinien, verurteilte die Schändung des Friedhofs. Sie beklagte die Vernachlässigung und den Mangel an Kontrolle um den Friedhof in La Matanza in einem östlichen Bezirk der argentinischen Hauptstadt. Die Polizei habe die Ermittlungen aufgenommen, wie AMIA in einer Erklärung mitteilte. Es gab jedoch keine Angaben darüber, ob der Vandalismus als antisemitisches Hassverbrechen eingestuft wird. * Im Jahr 2009 hatte ein unbekannter Täter über 60 Grabmale geschändet, darunter auch welche von den Opfern des Bombenanschlags von 1994. Das neue Verbrechen wurde kurz vor Rosch HaSchana begangen, dem jüdischen Neujahr, das bei Sonnenuntergang am 6.9.2021 begann. AMIA stuft diesen klar als antisemitischen Vandalismus ein. (Jerusalem Post, VFI News)

Bitte betet, für das Ende der antisemitischen Gewalt und dass sich Menschen von Geschehnissen der Vergangenheit warnen lassen.

Iranische Wachen vergreifen sich an weiblichen Atominspektoren

Iranische Sicherheitskräfte zwangen weibliche Inspektoren der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) in der Atomanlage Natanz, ihre Kleidung auszuziehen und berührten sie sodann unangemessen. Dies berichtete das Wall Street Journal. Es gab mindestens vier Fälle, die Anfang Juni bekannt wurden, so ein Diplomat gegenüber der Zeitung. Ein weiterer Diplomat sprach von fünf bis sieben Übergriffen, der jüngste davon wurde erst in den letzten Wochen bekannt. Ein Schreiben an die IAEO-Mitglieder, das vor einer Sitzung der Behörde versendet wurde, forderte, dass dies aufhören müsse. „Die Belästigung von IAEO-Inspektoren ist völlig inakzeptabel und wir fordern Sie eindringlich auf, in ihrer nationalen Erklärung bei der Aufsichtsratssitzung klar und deutlich zu sagen, dass solches Verhalten kläglich ist und sofort aufhören muss, und dass die Behörde angemessene Schritte unternehmen wird, falls je weitere Vorfälle gemeldet werden“, hieß es in dem Schreiben, wie die Zeitung berichtete. * Am Dienstag nannte die Überwachungsorganisation der UNO die Übergriffe im Iran „inakzeptable“. Das unangemessene Abtasten der weiblichen Inspektoren bezeichnete die US-Regierung als Belästigung. (Jerusalem Post, VFI News)

Betet für den Schutz von Frauen vor sexuellen Übergriffen. Betet, dass die Täter zur Rechenschaft gezogen werden.

Die Artikel in den Beiträgen spiegeln nicht unbedingt die Meinung von VfI wider. Wir sind darum bemüht, so genau wie möglich über Dinge zu berichten, die Israel, den Nahen Osten, die Diaspora und Juden auf der ganzen Welt betreffen und hoffen, diese Mitteilungen sind für euch informativ und helfen euch, präziser zu beten.

Segnet Israel

Danke für eure treue Unterstützung für Israel im Gebet und im Geben: https://www.visionforisrael.com/de/projekte

1. Korinther 15,58.