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VFI News 26. August 2021

Brände um Jerusalem herum unter Kontrolle gebracht; internationale Hilfe nicht nötig

Am 3. Tag der Feuerbekämpfungsmaßnahmen schafften es die Feuerwehrleute, die Brände um Jerusalem herum unter Kontrolle zu bringen. Dies teilte der Generalinspekteur für die Brandbekämpfung Dedi Simchi mit. Er informierte den Minister für öffentliche Sicherheit Omer Bar-Lev, internationale Hilfe sei nicht mehr nötig. Obwohl die Brände unter Kontrolle waren, sorgte sich der Notdienst wegen der vorhergesagten starken Winde, die ein erneutes Aufflammen sowie eine weitere Verbreitung verursachen hätten können. Bis Anfang letzter Woche hatten die Brände nahezu 2.000 Hektar Wald vernichtet. Damit hatten sie die Dimension der Brände auf dem Karmel im Jahr 2010 erreicht, welche riesige Flächen vernichtet und außerdem 44 Menschen mit in den Tod gerissen hatten. * Hunderte von Brandbekämpfern waren am 15.8.2021 an verschiedenen Stellen die ganze Nacht beschäftigt, um die Brände zu löschen. Am nächsten Morgen kamen acht Feuerbekämpfungsflugzeuge zum Einsatz und Helikopter fingen mit ihren Brandbekämpfungsmaßnahmen an. Ziel war, die Brände so schnell und so weit wie möglich einzudämmen, solange der Wind leicht und die Luftfeuchtigkeit hoch waren. Die Feuerwehr konzentrierte sich darauf, die Brände möglichst weit vom Hadassah-Universitätskrankenhaus entfernt zu halten. Im Armeeradio hatte es geheißen, man mache sich in Ein Kerem Sorgen, wie man ein ganzes Krankenhaus sicher evakuieren solle. Aus dem Ministerium für Kommunikation hieß es am Dienstag, den 16.8.2021, das Feuer hätte Schaden an einem Standort für mobile Datendienste verursacht, wovon die Telekommunikationsdienstleister Cellcom und Pelephone betroffen waren. Die Infrastruktur der israelischen Telekommunikationsfirma Bezeq war an verschiedenen Orten in Mitleidenschaft gezogen. Ein Standort von Bezeq in Eitanim war bis zum 20.8. wieder repariert worden. (Times of Israel, VFI News)

„Das hingebungsvolle Gebet eines Gerechten vermag viel.“– Jakobus 5,16

Bitte betet auch für die Zukunft für die Verhinderung von Bränden, besonders gegen Brandstiftung. Betet für den Schutz der Feuerwehrleute, der Bevölkerung, der Fauna und Flora, der Landwirtschaft usw. „Keiner Waffe, die gegen dich gebildet wird, soll es gelingen; und jede Zunge, die vor Gericht gegen dich aufsteht, wirst du schuldig sprechen. Das ist das Erbteil der Knechte des HERRN und ihre Gerechtigkeit von mir aus, spricht der HERR.“ – Jesaja 54,17

Libanesischer Patriarch fordert die Armee auf, die Hisb-Allah zu kontrollieren

Anfang des Monats 8.8.2021 rief Béchara Pierre Kardinal Raï, der maronitische Patriarch von Antiochien und des ganzen Orients, die libanesische Armee auf, die Kontrolle über den Süden des Landes, eine Hochburg für die Terrororganisation Hisb-Allah, zu übernehmen und die UNO-Resolution 1701 streng umzusetzen. Zuvor hatte es erneut Zusammenstöße zwischen Israel und der Hisb-Allah gegeben. „Wir fordern die libanesische Armee, die mit den internationalen Truppen für die Sicherheit im Süden verantwortlich zeichnet, auf, die Kontrolle über den gesamten Süden [des Libanons] zu übernehmen, die Resolution 1701 streng umzusetzen und zu verhindern, dass Raketen vom Gebiet des Libanons aus abgeschossen werden – nicht wegen der Sicherheit Israel, sondern vielmehr für die Sicherheit des Libanons“, sagte Raï in einer Sonntagsmesse. * Einige Tage davor waren Raketen vom Süden Libanons auf den Norden Israels abgeschossen worden. Die Eiserne Kuppel hatte 10 der Raketen abgefangen, sechs waren auf offenem Feld in der Nähe von Har Dov entlang der libanesischen Grenze niedergegangen. Weitere Raketen landeten im Libanon selbst; wobei es keine Berichte über Schäden und Verletzte gab. Es war der sechste Anschlag in den letzten Monaten und der erste, zu dem sich die Hisb-Allah öffentlich bekannte. (Jerusalem Post, VFI News, 13.8.2021)

Bitte betet für die Menschen, insbesondere für die Christen im Libanon; dort wird bspw. täglich der Strom immer wieder abgeschaltet. Und betet weiter treu für den Schutz Israels und für Gnade und Barmherzigkeit über seinen Feinden. – „Mein ist die Rache; Ich will vergelten, spricht der Herr.“ – Römer 12,19 bzw. 5. Mose 32,35 und Matthäus 5,44

Vereisen, statt Herausschneiden von Tumoren – Israelische Ärzte haben neuen Ansatz für Behandlung von Blasenkrebs

Scheinbar als die ersten Ärzte der Welt haben israelische Mediziner Krebstumore aus der Blase entfernt, indem sie sie erfroren haben, anstatt sie wie sonst üblich herauszuschneiden. Die Ärzte vom Rambam-Krankenhaus in Haifa erklärten, diese Behandlungsmethode habe großes Potential; sie reduziere Blutungen, das Infektionsrisiko und die postoperativen Schmerzen. Vier Patienten seien bisher so behandelt und ohne Nebenwirkungen wieder entlassen worden. In den kommenden Wochen werden sie regelmäßig untersucht, um zu sehen, wie wirksam der jeweilige Eingriff zur Entfernung der Krebsgeschwüre war. Weitere Patienten werden sich demselben Eingriff unterziehen. Bisher kam Blasenkrebs bei Patienten oft zurück, doch Dr. Isaac Hoffman erklärte, er erwarte, dass die Frosttherapie Krebszellen effektiver entfernt und die Gefahr ihrer Rückkehr reduziert ist. Er unterstrich, dass die Kryotherapie (Kältebehandlung) zum Einfrieren und Entfernen von anormalem Gewebe nicht neu sei und bereits für andere Krebsarten eingesetzt wird. Bisher konnten Ärzte sie aber bei Blasenkrebs aufgrund der Art des Tumors nicht einsetzen; davon seien über 2 Millionen Menschen weltweit betroffen. Nachdem der Krebs mit Vereisungsmittel eingesprüht wird, bildet sich das Eis innerhalb der Krebszellen und dazwischen – und zwar ohne die Muskeln in der Blase zu schädigen. Hoffman sagte: „Wir glauben, das hat Vorteile für den Patienten. Wenn geschnitten wird, muss man normalerweise einen Katheter einbauen, der Schmerzen verursachen kann und das Risiko einer Infektion der Harnwege birgt. Diese Gefahren reduziert die Kältebehandlung.“ Die Innovation wird dazu führen, dass Patienten wohl weniger Zeit im Krankenhaus verbringen brauchen, so Hoffmann. „Wir machen den Tumor sichtbar und behandeln ihn mit Kälte. Ziel ist es, den Patienten noch am gleichen Tag wieder aus dem Krankenhaus zu entlassen.“ (Times of Israel, VFI News)

„Siehe, Ich will ihr einen Verband anlegen und Heilung bringen und sie heilen, und Ich will ihnen eine Fülle von Frieden und Wahrheit offenbaren.“ – Jeremia 33,6

Hebräische Universität unter den Top 100

Unter den 2.000, am weltweiten akademischen Ranking beteiligten Universitäten liegt die Hebräische Universität von Jerusalem (HU) für 2021 auf Platz 90. Nur 2016 lag die HU beim ARWU-Ranking auf einem besseren Platz. Zum 19. Mal in Folge steht die Harvard Uni auf Platz 1. Die Plätze 2 und 3 gingen an die Unis von Stanford und Cambridge. Neben der HU stehen auch das israelische Weizman-Institut der Wissenschaften (92) und das Technion (94) auf der Liste. Die HU überholte dieses Jahr verschiedene führende Unis. Als HU-Präsident Prof. Asher Cohen davon erfuhr, sagte er: „Das ist der Beweis! Die HU zielt als eine der führenden akademischen Institutionen weltweit weiterhin entschlossen auf Exzellenz und Innovationen. Diese Platzierung ehrt unseren herausragenden Standard, dem sich die Mitarbeiter, Studenten und Gastdozenten täglich gleichermaßen verpflichtet fühlen.“ (INN, VFI News)

„Der Anfang der Weisheit ist: Erwirb Weisheit; und für alles, was du erworben hast, erwirb Verstand.“ – Sprüche 4,7

Neu geschlüpfte Meeresschildkröten erstmals in Eilat gesichtet

Zum ersten Mal hat man am Dienstag in Eilat, der südlichsten Stadt Israels beobachtet, wie unechte Karettschildkröten am Strand geschlüpft sind. Die Behörde für die Naturparks in Israel (INPA) teilte mit, bisher habe man das Phänomen nur an der Mittelmeerküste beobachtet. „Ich hatte durch die Kamera geschaut und sah, wie süße kleine Schildkröten am Strand zum Vorschein kamen und anfingen ins Wasser zu ‚rennen’. Es war toll, so etwas einmal zu sehen. Einfach toll“, sagte Omri Omsi, ein ehrenamtlicher Mitarbeiter bei der INPA. Einem Bericht zufolge versuchte eine Meeresschildkröte vor einigen Monaten am Strand von Eilat Eier abzulegen, war aber von Urlaubern in Meer zurückgeschickt worden. Das Ereignis war gefilmt worden, weshalb die INPA den Bereich abgesperrt hatte. Scheinbar gelang es derselben Schildkröte danach, ihre Eier ungestört abzulegen. Die INPA hofft, dass man in Zukunft wieder miterleben kann, wie die Schildkröten schlüpfen. Schätzungen zufolge legen Schildkröten jedes Jahr am zentralen und östlichen Mittelmeer rund 8.000 Nester an. Die unechten Karettschildkröten zählen laut der Weltnaturschutzunion (IUCN) als gefährdet. (Times of Israel, VFI News)

„Der uns mehr belehrt als die Tiere der Erde und uns weiser macht als die Vögel des Himmels?“ – Hiob 35,11

Israelische Behörden stoppen Überweisung von Kryptowährung der Hamas

Das Israelische Nationale Amt zur Bekämpfung der Finanzierung von Terror (NBCTF) teilte Mitte des Monats mit, dass es Kryptowährung, die an die Terrororganisation Hamas überwiesen worden war, eingefroren hat. Es sei das erste Mal gewesen, dass eine so große Bandbreite von verschiedenen Kryptowährungen eingefroren wurde, unter anderem Tether, Ether, XRP. Bitcoins waren nicht dabei. Die Summe war unter anderem für den militärischen Hamas-Zweig, aber nicht nur dafür bestimmt. Noa Mashiach, der Chef der Israelischen Bitcoin-Vereinigung, reagierte mit den Worten: „Das Einfrieren der Spenden an die Hamas beweist, dass Bitcoins einer sichere Währung sind. Kriminelle, die das Finanzsystem nutzen, werden ihr ‚Lehrgeld’ bezahlen – das offene Transaktions-Log, die so genannte ‚Blockchain’, macht das ganze nachverfolgbar und die Polizei kann somit gegen sie vorgehen.“ (Jerusalem Post, VFI News, 20.7.2021)

Die Artikel in den Beiträgen spiegeln nicht unbedingt die Meinung von VfI wider. Wir sind darum bemüht, so genau wie möglich über Dinge zu berichten, die Israel, den Nahen Osten, die Diaspora und Juden auf der ganzen Welt betreffen und hoffen, diese Mitteilungen sind für euch informativ und helfen euch, präziser zu beten.

Segnet Israel

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1. Korinther 15,58