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VFI News 30. April 2021

Nach Redaktionsschluss

Während der Lag BaOmer Feier am 29. April hat sich in Meron eine der größten Katastrophen in der Geschichte des Staates Israel ereignet. Bei einer Massenpanik starben mindestens 44 Personen, über 100 wurden verletzt. Unsere Gebete sind bei den Verletzten und Hinterbliebenen.

„Der HERR wird ihn bewahren und ihn am Leben erhalten; er wird glücklich sein auf der Erde, und nicht wirst du ihn preisgeben der Gier seiner Feinde. Der HERR wird ihn stützen auf dem Siechbett, all sein Lager wandelst du um in seiner Krankheit.“ – Psalm 41,3-4

Erstmals seit 10 Monaten keine neuen Todesfälle, die mit Covid in Verbindung stehen

Laut der jüngsten Zahlen aus dem Gesundheitsministerium wurden am 22.4.2021 erstmals seit zehn Monaten keine neuen Covid-Toten gemeldet. Aus der am Freitag, den 23.4. veröffentlichten Statistik geht hervor, dass die Anzahl der Todesopfer bei 6.346 geblieben war. Zuletzt war am 29.6.2020 niemand weiteres an den Folgen von Covid oder durch den Virus verursachte Komplikationen mit bestehenden schweren Erkrankungen gestorben. Zu dem Zeitpunkt – das heißt nach der ersten Welle – war die Sterberate niedrig. Am 22.4. wurden 35.027 Tests durchgeführt und davon 129 neue Fälle registriert, das heißt nur 0,4 % der getesteten Personen. Seit Beginn der Tests gab es 837.870 positive Ergebnisse. Damit lag die Mortalität (Sterberate) der positiv Getesteten bei 0,75%. * Nach einem Jahr schließt das Medizinische Zentrum der Soroka-Universität in Beerscheba seine Corona-Intensivstation; es gibt dafür keinen Bedarf mehr. Der Chef von Soroka, Dr. Schlomi Kodesch, bedankte sich für die hervorragende Arbeit, die das gesamte Team zum Wohle der Patienten und ihrer Angehörigen unter höchst schwierigen Bedingungen aufopferungsvoll geleistet hatte. (Times of Israel, VFI News)

1. Petrus 2,24 sowie Markus 5,34

Einschränkungen in Israel könnten in drei Wochen aufgehoben werden

In Israel wird es in drei Wochen fast keine Einschränkungen mehr geben, wenn sich die Situation weiterhin verbessert, wie das Gesundheitsministerium am 28.4. mitteilte, nachdem vier Tage nacheinander weniger als 100 neue Fälle gemeldet worden waren. „Am Donnerstag in einer Woche wird die Richtlinie für den Grünen Pass keine neuen Einschränkungen beinhalten“, so der stellvertretende Gesundheitsminister Joab Kisch vor einer Kommission der Knesset, die neue Regelungen und die Verlängerung existierender Vorschriften beschließen hätte sollen. „Meiner Meinung nach können wir alle Einschränkungen ganz streichen, solange die Krankheit weiterhin auf dem Rückmarsch ist. Und das ist eine erstaunliche Errungenschaft“, fügte er hinzu. Am Dienstag waren es 86 neue Fälle, also weniger als 0,3% der 34.000 positiv Getesteten. Die Anzahl der Personen mit ernsthaften Symptomen und aktiven Viren fällt weiter; sie lag bei 132 bzw. 1.651. Im Januar lag die Zahl der schwer Erkrankten noch bei 1.200 und bei Zehntausenden von Personen mit aktiven Viren.

„Preise den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht alle Seine Wohltaten! Der alle deine Ungerechtigkeit vergibt, der alle deine Krankheiten heilt; der dein Leben erlöst von der Grube, der dich krönt mit Güte und Erbarmungen.“ – Psalm 103,2-4

Netanjahu ernennt Gantz zum Justizminister

Premier Netanjahu hat endlich nachgegeben und nach einem Monat Zögern den Chef der Blau-Weißen Partei Gantz in seiner Übergangsregierung zum Justizminister gemacht. Abgestimmt darüber wurde am Mittwoch per Telefon. Netanjahus Wende kam drei Stunden vor der Anhörung vor dem Höchsten Gericht, wo seinem Anwalt am Dienstag heftig die Leviten gelesen worden waren – wegen des Verhaltens des Premiers. Die Anhörung wurde auf nächste Woche verlegt, weil der Hauptpunkt – die Ernennung des Justizministers – erledigt war. Allerdings muss Netanjahu am Sonntag alle anderen leeren Stellen in der Knesset besetzen und dies dem Gericht bis Montag mitteilen. (Jerusalem Post, VFI News)

Bitte betet für Weisheit und den Willen Gottes bei der Besetzung der neuen Ämter in der Regierung.

Israelisch-emiratische Konferenz von Terror bedroht

Es gab Bedenken in Bezug auf mögliche Terroranschläge auf einer gemeinsamen Konferenz von wichtigen Vertretern Israels und der VAE Anfang April in Dubai, wie Teilnehmer gegenüber der Jerusalem Post sagten. Israelischen Teilnehmern der viertägigen Veranstaltung zufolge hatten emiratische Sicherheitskräfte die Organisatoren gewarnt, dass es Geheimdienstmitteilungen gab, wonach sich der Iran für die Konferenz interessierte und wusste, dass sich Israelis wie Emily Schrader, die Gründerin der Marketingfirma Social Lite Creative, in den Emiraten aufhielten. Um die Bedrohung zu verringern, wurden zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen getroffen und die Delegierten informiert. (Jerusalem Post, VFI News)

Bitte betet, dass geplante Anschläge auffliegen und dass Menschen vor jeglichen Terroranschlägen bewahrt bleiben. Siehe Psalm 91, Sacharja 4,6 und Sprüche 27,11 a.

Israelische Marine ist bereit, es mit der Hisb-Allah zur See aufzunehmen

Bis vor kurzem war über Manöver der israelischen Marine mit dem Titel „Krieg zwischen Kriegen“ praktisch nichts bekannt geworden. Jetzt sickerte einiges zu den Medien durch. Hinzu kamen Berichte über iranische Angriffe auf einen israelischen Frachter in Privatbesitz. Dies deutet zum einen auf die Schwere des im Schatten ausgeführten Krieges zwischen Israel und Teheran im Roten Meer und im Persischen Golf hin. Zum anderen deutet es auf die Rolle der israelischen Marine in diesem Krieg. Die Marine besteht aus drei aktiven Einheiten: der 3. Flottille (Schajetet 3), einem Raketenschiff; der 7. Flottille (Schajetet 7), einem U-Boot, und der 13. Flottille, einer Kampfschwimmereinheit. (Jerusalem Post, VFI News)

Bitte betet weiter regelmäßig für das gesamte israelische Verteidigungssystem – für alle Soldaten, die Land und Leute mit ihrem Leben verteidigen – zu Land, zur See und in der Luft.

Syrisches Rakete stürzte im Süden Israels ab, Israel schlägt zurück

Eine syrische Flugabwehrrakete (SAM), die auf ein Flugzeug der israelischen Luftwaffe abgefeuert wurde, explodierte am frühen Morgen des 22.4. im Negev. Das israelische Flugzeug war zuvor in Luftangriffe auf Ziele in Syrien im Einsatz gewesen. In der Region um das Beduinendorf Abu Karinat im Nordwesten des Negevs waren laut der Armee Sirenen zu hören. Bürger im Süden und in Jerusalem berichteten von einem lauten Schlag, so das Internetportal Mako. Kurz darauf griffen die IVK die für den Raketenbeschuss verantwortliche Geschütztruppe und weitere SAM-Truppen an, wie ein IVK-Sprecher erklärte. (JNS, VFI News)

Die Artikel in den Beiträgen spiegeln nicht unbedingt die Meinung von VfI wider. Wir sind darum bemüht, so genau wie möglich über Dinge zu berichten, die Israel, den Nahen Osten, die Diaspora und Juden auf der ganzen Welt betreffen und hoffen, diese Mitteilungen sind für euch informativ und helfen euch, präziser zu beten.

Der Iran installiert weitere Zentrifugen

Am 21.4. teilte die Atomaufsichtsbehörde der UNO mit, der Iran habe weitere hochmoderne Zentrifugen in seiner Atomanlage in Natanz installiert – dem Ort, den Israel jüngst angegriffen haben soll. Dem Bericht zufolge, der Reuters vorlag, handelt es sich um zwei weitere Kaskaden von Zentrifugen vom Typ IR-4 sowie um sechs Bündel mit IR-2m-Zentrifugen. Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) bestätigte auch, dass einige der Zentrifugen schon benutzt werden und dass die Islamische Republik plant, vier weitere Kaskaden mit IR-4-Zentrifugen in der unterirdischen Anlage in Natanz zu installieren. (Times of Israel, VFI News)

Bitte betet weiterhin gegen die atomare Bedrohung.

Arbeitslosigkeit seit über einem Jahr erstmals unter 10 %

Die Arbeitslosenquote in Israel geht stärker als erwartet zurück. Im März war sie mit 9,5 % erstmals niedriger als vor der Pandemie. Im Februar 2021 gab es 14 % Arbeitslose. In der ersten Märzhälfte waren es 9,8 %, in der zweiten 8,9 %. Da durften Israelis nämlich miterleben, wie die Wirtschaft sich wieder öffnete. In der im Süden gelegenen Touristenstadt Eilat, die bislang die höchste Quote hatte, sank die Quote um 60 %, als die Touristen endlich zurückkehren konnten. Nach seiner Ankündigung beauftragte Finanzminister Israel Katz den Generaldirektor des Nationalen Versicherungsinstituts, Meir Spiegler, Arbeitslosengelder bis zum 12.6. nicht um 10 % zu kürzen; an dem Tag werden Arbeitslosengelder für den Monat Mai überwiesen. (Jerusalem Post, VFI News)

Bitte betet für die Versorgung der Bürger Israels. „Befiehl dem HERRN deine Werke, und deine Gedanken werden zustande kommen.“ – Sprüche 16,3

Israelische und emiratische Kampfflugzeuge nehmen gemeinsam an Übung in Griechenland teil

Israelische Kampfflugzeuge flogen jetzt im Rahmen eines großes internationalen von Griechenland veranstalteten Flugmanövers neben emiratischen Flugzeugen. Sie simulierten Kurvenkämpfe, große Luftangriffe und Rettungsmanöver, wie die IVK am 20.4. bestätigten. Es war nicht die 1. Übung, an der israelische und emiratische Piloten nebeneinander geflogen sind, denn sie nahmen bereits im Jahr 2017 an einem von Griechenland organisierten Manöver sowie an einer US-amerikanischen Übung im Jahr davor teil. Das jüngste Manöver war allerdings ein seltener Fall von militärischer Kooperation zwischen den beiden Ländern – nach dem bedeutsamen Normalisierungsvertrag vom letzten Jahr. Sieben Länder nahmen jetzt an der Iniohos-Übung in Griechenland teil: Zypern, Israel, die VAE, Frankreich, die USA, Spanien und Kanada. Das Manöver begann am 25. und sollte bis zum 30.4. andauern. (Times of Israel, VFI News)

„Schafft Recht dem Geringen und der Waise; dem Elenden und dem Armen lasst Gerechtigkeit widerfahren!“ – Psalm 82,3-4

Erste Frau als geistliche Leiterin in orthodoxer Synagoge

Die Schirat Tamar-Synagoge in Efrata hat die Rabbinerin Schira Marili Mirvis als alleinige geistliche Leiterin und Autorität für das jüdische Gesetz ernannt. Sie ist damit die erste Frau, die im heutigen Israel diese Rolle spielt. Bis diese Woche hatte in Israel nie eine Frau ohne männlichen orthodoxen Rabbi an ihrer Seite eine solche Führungsposition anvertraut bekommen, trotz der Fortschritte, die es seit einigen Jahren gemacht worden waren. (Jerusalem Post, VFI News)

„Und Debora, eine Prophetin, die Frau Lappidots, richtete Israel in jener Zeit. Und sie saß zu Gericht unter der Debora-Palme zwischen Rama und Bethel, auf dem Gebirge Ephraim; und die Kinder Israel gingen zu ihr hinauf zu Gericht.“ – Richter 4,4-6

Segnet Israel

Wir brauchen göttliche Versorgung für humanitäre Projekte, wie das Schulranzenprojekt. Besucht uns auch auf https://www.visionforisrael.com/de/projekte.

Wir danken euch von ganzem Herzen, dass ihr Israel auch jetzt großzügig zur Seite steht. – 1. Korinther 15,58.