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VFI News 11. Juni 2022

Iran droht wegen Israelbesuch der IAEO mit „sofortiger Reaktion“

Der iranische Außenminister Hussein Amir Abdullahian kritisierte jetzt, dass der Chef der Atomenergiebehörde (IAEO) Rafael Grossi Israel besucht hat. Dieser Besuch verstoße gegen den neutralen Status der Behörde. Er drohte auch, dass jegliche Schritte durch die USA oder die drei europäischen Länder in der Agentur zweifelsohne eine entsprechend heftige, sofortige Reaktion vom Iran auslösen würden. Premier Bennett hatte sich mit Dr. Grossi, dem Generaldirektor der IAEO, getroffen und ihm gesagt, Israel behalte sich das Recht vor, sich selbst zu verteidigen und Maßnahmen gegen den Iran einzuleiten, um dessen Atomprogramm zu stoppen. Bennett fügte hinzu, dass Israel den diplomatischen Weg vorziehe, um den Iran daran zu hindern, Atomwaffen zu entwickeln. Die internationale Gemeinschaft müsse mobilisiert werden und mit allen Mitteln gegen den Iran aktiv werden, damit dieser keine Atomwaffen in die Hand bekommt. (INN, VFI News)

„Das Pferd wird gerüstet für den Tag des Kampfes, aber die Rettung kommt von dem HERRN.“ – Sprüche 21,31

Erfolgreiches klinisches Experiment

In einer kleinen klinischen Studie in New York bildete sich der Darmkrebs dank einer einzigartigen Immuntherapie bei allen Patienten zurück. Ihnen allen wurde Dostarlimab verabreicht und zum Erstaunen der Ärzte war die Behandlung bei allen erfolgreich. Die Tumore waren viel schneller geschrumpft, als die Fachleute erwartet hatten. Finanziert wurde das Experiment vom britischen Pharmaunternehmen GlaxoSmithKline unter Führung von Ärzten am Sloan Kettering-Krebszentrum. Einer der Ärzte der Studie, Dr. Luis A. Diaz, sagte gegenüber der New York Times, seines Wissens nach sei dies in der Geschichte der Krebsforschung noch nie der Fall gewesen. Andere Experten wollen weitere Experimente. (Jerusalem Post, VFI News)

„Der HERR wird ihn bewahren und ihn am Leben erhalten; er wird glücklich sein auf der Erde, und nicht wirst Du ihn preisgeben der Gier seiner Feinde.“ – Psalm 41,3

Mangel an Radiologen in Israel

Derzeit fehlt es in Israel an 250 Radiologen. Diese werden für grundlegende medizinische Dienstleistungen wie Röntgenaufnahmen, Computertomografie (CT) und Kernspintomografie (MRT) benötigt, wie der Leiter des Vereins für Radiologie, Prof. Ilan Schelef, dem Gesundheitskomitee der Knesset am 6.6.2022 mitteilte. Der Grund sei, dass zertifizierte Radiologen in Israel lieber von Zuhause aus für medizinische Firmen im Ausland arbeiten anstatt für das Gesundheitssystem vor Ort in Israel, so Schelef. Darum müsse jemand, der eine CT benötigt, bis zu acht Wochen auf einen Termin warten. Bei MRT sei es noch schlimmer. Da warte man acht Monate. Doch Patienten warteten nicht nur auf einen Termin. Da nur wenige Leute in Israel die Aufnahmen von solch bildgebenden Untersuchungen auswerten können, muss man ein, zwei Monate auf das Ergebnis waren. So könne der gesamte Prozess für ein MRT ein Jahr lang dauern. „Selbst, wenn uns weitere Geräte versprochen werden, verkürzen sich die Wartezeiten dadurch nicht, weil keiner da ist, um die Bilder zu analysieren“, erklärte Schelef und fügte hinzu: „Derartige Verzögerungen können für die Patienten gefährlich sein und sie sogar das Leben kosten.“ Im Norden, Süden und am Rande des Landes sei es noch schlimmer, sagte Komiteemitglied Ofir Katz vom konservativen Likud. Die in Israel vorhandenen Geräte seien nicht gleichmäßig verteilt. „Es gab eine Zeit, als wir für Frühgeborene keine Ärzte hatten. Es wurde fast ein ausgestorbener beruf, bis das Gesundheitsministerium eine Lösung fand“, erinnerte sich Jakob Margi von der ultraorthodoxen Schas-Partei. Er fügte hinzu, es sei genauso wichtig, eine Lösung für den Mangel an Radiologen zu finden. Nicht nur, dass die aktuelle Situation schlecht ist, in den kommenden Jahren werde es nur noch schlimmer. Viele derzeit praktizierende Mediziner stünden kurz vor dem Ruhestand und immer weniger junge Menschen entschieden sich für das Fachgebiet Radiologie, sodass nicht genug nachrücken. (Jerusalem Post, VFI News)

Bitte bete für eine neue engagierte Generation von Heilern und Mitarbeitern im Gesundheitsministerium. Mögen sie sich leiten lassen, das Werk Gottes zu tun.

Matthäus 10,8

Ukraine will „Eiserne Kuppel“ von Israel

Kiew will das Luftraumverteidigungssystem „Eiserne Kuppel“ von Israel kaufen und dass Jerusalem zustimmt, dass Panzerabwehrlenkwaffen vom Typ Spike von Deutschland in die Ukraine transportiert werden, wie sein Botschafter Jewgeni Kornijtschuk am 7.6.2022 sagte. „Ich weiß, Amerika hat letzte Woche erlaubt, dass Panzerabwehrlenkwaffen von Deutschland in die Ukraine transferiert werden, aber Israel hat nein gesagt“, so Kornijtschuk. Auch Berlin wolle die Verlegung. Rafael hat bereits Spikes der 5. Generation (ATGM genannt) an 18 EU- und NATO-Mitgliedstaaten verkauft. Diese Waffen können Rüstungen mit einem Durchmesser von 99 cm durchdringen. Sie können bei einem direkten Angriff eingesetzt oder unterwegs einfach aufgrund der Koordinaten gelenkt werden. Damit können weit entfernte, verborgene Ziele präzise avisiert und zerstört werden. Die von der israelischen Firma Rafael für hochmoderne Verteidigungssysteme hergestellten Spikes brauchen das Ziel vorher nicht zu sehen; sie haben eine Reichweite von 32 km und können von Fahrzeugen, Hubschraubern, Schiffen oder Abschussrampen vom Boden aus abgeschossen werden. Mit ihrer elektrooptischen Ausstattung können ATGM mithilfe von künstlicher Intelligenz Ziele akkurat ansteuern, wodurch sie noch effektiver sind. Entwickelt wurden sie für moderne Ziele, die sie nur innerhalb kurzer Zeit erwischen können. Man kann sie auf ein Gitter von Koordinaten abfeuern, zum Beispiel auf moderne Schutzsysteme. Diese Fähigkeit haben nur wenige anderer Waffen weltweit. Der ukrainische Botschafter war gerade aus der Ukraine zurückgekehrt, wo er den Krieg Russlands, der seit dem 24.2.22 tobt, selbst erlebte. Israel konzentriere sich nicht mehr auf den Krieg, so Kornijtschuk. „Die Ukraine kommt in der israelischen Presse fast gar nicht vor, als wäre der Krieg nicht mehr im Gange.“ Er sagte weiterhin: „Das Fehlen von Kriegsberichten zeigt, wie unwohl sich die israelische Regierung mit dem Krieg fühlt. Israel zögert, die Ukraine militärisch zu unterstützen, sogar in Sachen Selbstverteidigung, weil es seine Beziehungen zu Russland pflegen und wie ein Vermittler zwischen den beiden Seiten sein will. Die Eiserne Kuppel sei keine Waffe, sondern ein Mittel, um das Leben von Zivilisten zu schützen.“ (Jerusalem Post, VFI News)

Bitte betet weiter für das Ende des Krieges und die Bewahrung von Gottes Volk.

1. Timotheus 2,1-3

Israelische Marine beendet kompliziertes Manöver im Roten Meer

Am 2.6.2022 wurde ein kompliziertes Marinemanöver beendet, wie die Armee mitteilte. Kommentatoren des Verteidigungsministeriums werteten die Veröffentlichung der Einzelheiten der Übung als klare Botschaft an den Iran. Begleitet wurde das U-Boot der israelischen Delphin-Klasse namens INS Tekuma („Erweckung“) bei dem Manöver im Roten Meer von kleinen Kriegsschiffen, den sogenannten Korvetten, vom Typ Saar 5 und 4.5. Die Marine übte, wie man im Meer die Oberhand gewinnt. Ziel des Manövers war es, sich dabei weiterhin frei bewegen zu können und das operative Gebiet der Marine zu vergrößern. „Die Seestreitkräfte sind heute Morgen von einer komplizierten Übung im Roten Meer zurückgekommen. Während des langen Manövers wurden verschiedene Szenarien simuliert, darunter die Erreichung der Vorherrschaft und die Freiheit zum Segeln auf dem Roten Meer“, sagte Generalmajor David Salama. „Die Marine wird ihre operativen Fähigkeiten weiter stärken und ihre Aktivitäten ausbauen“, fügte er hinzu. Diese Übung fand statt, während gleichzeitig ein vierwöchiges Manöver mit dem Namen „Die Stunde des Siegers“ (Chariots of Fire) stattfindet, welches die größte Übung der letzten Jahrzehnte darstellt. Damit will man sich auf feindliche Angriffe vorbereiten, die gleichzeitig an mehreren Stellen passieren könnten. Der Fokus liegt auf dem Bekämpfen der vom Iran unterstützten Hisb-Allah im Libanon. Bei den Übungen über dem Mittelmeer simuliert die Luftwaffe Angriffe auf die Atomanlagen im Iran. Vertretern der Armee zufolge soll mit dem Manöver die Kompetenz und Bereitschaft der Soldaten und der Führung an mehreren Fronten erhöhen, wobei gleichzeitig die Koordination von anderen Hilfsorganisationen, Kommunen und Ministerien verbessert werden soll. (Times of Israel, VFI News)

„Gepriesen sei der HERR, mein Fels, der meine Hände unterweist zum Kampf, meine Finger zum Krieg: Meine Güte und meine Burg, meine hohe Festung und mein Erretter; mein Schild und der, auf den ich traue, der mir mein Volk unterwirft!“ – Psalm 144,1-2

Israel und Saudi-Arabien wollen Flugrechte über der Meerenge von Tiran

Jerusalem wird wohl neuen Sicherheitsvereinbarungen zustimmen, wonach Ägypten die Kontrolle über zwei Inseln in der Straße von Tiran an Saudi-Arabien abgeben soll. Dies wird US-Präsident Biden wohl auf seiner Reise in die Region Ende Juni 2022 ankündigen. Derzeit ist eine internationale Truppe auf den Inseln Tiran und Sanafir, die Saudi-Arabien nicht dort haben will, wenn es die Kontrolle übernimmt. Gibt Israel demnächst sein Einverständnis, dann werden die Truppen, die vor Ort auf dem weiterhin als ägyptisch geltendem Gebiet bleiben sollen, einige Kilometer weiter entfernt stationiert sein. Im Gegenzug wird Saudi-Arabien israelischen Fluglinien erlauben, seinen Luftraum zu überfliegen. Aktuell dürfen israelische Flieger nur auf Reisen in die V.A.E. und nach Bahrain über saudisches Gebiet fliegen – neben der Air India auf Flügen von und nach Israel. US-Außenminister Blinken erklärte diese Woche: „Saudi-Arabien ist für uns ein wichtiger Partner. Zum einen im Umgang mit dem Extremismus in der Region, und zwar angesichts der Herausforderung, die der Iran darstellt, und zum anderen hoffentlich auch im Normalisierungsprozess, dank dem Israel weiterhin seine Beziehungen mit seinen direkten und weiter entfernten Nachbarn im Sinne der Abraham-Verträge ausbaut.“ (Jerusalem Post, VFI News)

Bitte betet weiter treu für friedliche Beziehungen zu anderen Nationen. – Römer 12,18

Die Artikel in den Beiträgen spiegeln nicht unbedingt die Meinung von VfI wider. Wir sind darum bemüht, so genau wie möglich über Dinge zu berichten, die Israel, den Nahen Osten, die Diaspora und Juden auf der ganzen Welt betreffen und hoffen, diese Mitteilungen sind für euch informativ und helfen euch, präziser zu beten.

Segnet Israel

Danke für eure treue Unterstützung für Israel im Gebet und im Geben, wie für unsere Schulranzenaktion:

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1. Korinther 15,58