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VFI News 5. März 2022

Israeli-made weapons heading to Ukraine

Israeli Prime Minister Naftali Bennet urges world leaders to act quickly in Ukraine & Russia strikes Babyn Yar Holocaust Memorial Site, and more! Listen to Barry as he has more things to share!

Ukraine #Russia #Putin #Biden #Invation #Evacuate #concerts #territories #embassy #Israel

  • 00:33 - Israeli Prime Minister Naftali Bennet urges world leaders to act quickly in Ukraine
  • 01:54 - Ukraine hopes to be on the offensive against Russia within days
  • 03:21 - Israeli-made weapons heading to Ukraine
  • 04:54 - Vlodymyr Zelenskyy is a ‘modern’ Maccabee
  • 07:14 - Russia strikes Babyn Yar Holocaust Memorial Site
  • 10:05 - Roman Abramovic assisting in talks between Ukraine and Russia

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Russland bombardiert Holocaust-Gedenkstätte Babyn Jar in der Ukraine

Beim Angriff Moskaus auf Kiew am 1.3.2022 trafen russische Raketen und Artilleriegranaten die Babyn Jar-Gedenkstätte, wo im Holocaust Zehntausende von Juden massakriert wurden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj verurteilte den Angriff auf Twitter: „An die Welt: Was nützt es, 80 Jahre lange ‚Nie wieder!’ zu sagen und dann keinen Ton zu sagen, wenn eine Bombe über Babyn Jar abgeworfen wird? Mindestens fünf Menschen sind tot. Die Geschichte wiederholt sich.“ Andrij Jermak, Selenskyjs Stabschef, schrieb ebenfalls auf Twitter: „Diese Verbrecher ermorden die Holocaust-Opfer ein zweites Mal.“ Der staatliche Notfalldienst der Ukraine veröffentlichte Fotos und ein Video über einen Brand und den Einsturz eines Gebäudes an der Gedenkstätte Babyn Jar und auf dem benachbarten jüdischen Friedhof. Natan Scharanski, der ehemalige Leiter der jüdischen Einwanderungsbehörde und derzeitige Vorsitzende des Verwaltungsrates der Gedenkstätte, kritisierte den Anschlag und den russischen Präsidenten aufs Schärfste: „Dass Putin den Holocaust verzerren und manipulieren will, um seinen illegalen Einmarsch in ein selbständiges, demokratisches Land zu rechtfertigen, ist unbeschreiblich abscheulich. Es hat Symbolcharakter, dass er seinen Angriff auf Kiew mit der Bombardierung von Babyn Jar, wo die Nazis das größte Massaker anrichteten, beginnt.“ Scharanski fügte hinzu, die Gedenkstätte sollte die historische Erinnerung, die von den Sowjets jahrzehntelang unterdrückt worden war, am Leben erhalten, damit sich das Böse aus der Vergangenheit nie wiederholt. „Wir dürfen nicht zulassen, dass die Wahrheit – wieder einmal – ein Opfer des Krieges wird“, sagte er. Die Leitung der Gedenkstätte verurteilte die Tatsache, dass sich Putin einer Sprache bediente, die mit dem Holocaust verbunden ist, um seinen Einmarsch in die Ukraine zu rechtfertigen. „Als Experten, die sich mit der Erforschung und dem Gedenken an den Holocaust befassen, sind wir empört, dass der Aggressor Genozid-Rhetorik benutzt, um sein schändliches Vorgehen zu rechtfertigen. Russland hat Anti-Nazi-Rhetorik auf vulgäre Art instrumentalisiert und versucht, sich als jemand darzustellen, der gegen Nazismus kämpft.“ (Jerusalem Post, VFI News)

Bitte betet, dass sich der Holocaust nie wiederholt und dass dieser Krieg schnell zu Ende geht. 

„Meine Güte und meine Burg, meine hohe Festung und mein Erretter; mein Schild und der, auf den ich traue...“ – Psalm 144,2

Führung der Ukraine bewirbt sich um EU-Mitgliedschaft, während Gespräche mit Russland zu Ende gehen

Die umkämpfte Ukraine festigte ihre Beziehungen zum Westen am 28.2.2022, als sie ihre Bewerbung für die EU-Mitgliedschaft unterzeichnete, während die erste Runde der ukrainisch-russischen Gespräche zur Beendigung der Kämpfe ohne eine sofortige Vereinbarung zu Ende ging. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj postete Fotos von sich, wie er die Bewerbungsunterlagen unterschrieb. Der Schritt ist vor allem symbolisch zu verstehen, denn es könnte Jahre dauern, bevor die Mitgliedschaft Realität wird. Auch wird sie dem russischen Präsidenten Wladimir Putin nicht gefallen, denn dieser beschuldigt den Westen seit langem, er wolle die Ukraine in seine Umlaufbahn ziehen. * Vertreter Russlands und der Ukraine hielten ihr Treffen am 5. Tag des Krieges, überschattet von den Drohungen Putins, Atomwaffen einzusetzen, während der Einmarsch der Russen in der Ukraine auf unerwartet heftigen Widerstand stößt. Am frühen Montagabend hatte ein ranghoher Berater des ukrainischen Präsidenten erklärt, die erste Runde der Gespräche mit Russland sei beendet. Beide Delegationen seien zu Konsultationen in ihre jeweilige Hauptstadt zurückgekehrt. Michailo Podoljak teilte nur wenige Einzelheiten mit – unter anderem, dass das Treffen in der Nähe der ukrainisch-belarussischen Grenze stattgefunden und sich auf einen möglichen Waffenstillstand konzentriert habe. Eine zweite Gesprächsrunde solle es in naher Zukunft geben. * Aktuell ist die Ukraine viele Jahre davon entfernt, die für eine EU-Mitgliedschaft nötigen Standards zu erreichen. Auch ist die aus 27 Ländern bestehende Union bezüglich weiterer Aufnahmen müde geworden und es ist eher unwahrscheinlich, dass sie in absehbarer Zeit neue Mitglieder akzeptiert. Dazu kommt, dass neue Mitglieder einstimmig aufgenommen werden müssen, wobei einige Länder das Prozedere noch komplizierter gemacht haben. Allgemein ist der Konsens, dass die in der Ukraine vorherrschende Bestechung es schwer machen wird, in der EU Befürworter zu finden. Dennoch sagte die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen in einem Interview mit Euronews am 27.2.2022: „Wir wollen sie in der EU.“ Vertreter der EU betonten, dass das Aufnahmeverfahren jahrelang dauert, was die Hoffnungen der Ukraine dämpfte, mit einem schnellen Eintritt in die EU besser gegen die Angriffe Russlands gestellt zu sein, weil ihr damit militärische, finanzielle und politische Unterstützung zustünden. (Times of Israel, VFI News)

„Wenn ihr aber den Menschen ihre Vergehungen nicht vergebt, so wird euer Vater auch eure Vergehungen nicht vergeben.“ – Matthäus 6,10

In Israel hergestellte Waffen auf dem Weg in die Ukraine

Während NATO-Mitgliedstaaten bekannt geben, dass sie moderne Waffen in die Ukraine bringen, sind auch in Israel hergestellte Waffen auf dem Weg, während Jerusalem nach dem russischen Einmarsch in eine europäische Nation einen diplomatischen Hochseilakt absolviert. Am 27.2. teilten die Niederlande mit, sie würden 50 Panzerfäuste vom Typ 3, also rückstoßfreie Panzerabwehrhandwaffen, sowie 40 Raketen und 200 infrarotgelenkte Flugabwehrraketen vom Typ FIM-92-Stinger senden. Amsterdam wird darüber hinaus 100 Scharfschützengewehre und 3.000 Teile zusätzliches Kriegsmaterial an die Ukraine liefern. Weder die israelische Firma für moderne Verteidigungssysteme, Rafael Advanced Defense Systems, noch das israelische Verteidigungsministerium gaben einen Kommentar ab. Dagegen sagte der deutsche Kanzler Olaf Scholz am 26.2.2022, er habe die Niederlande autorisiert, die militärische Ausrüstung in die Ukraine zu senden. Deutschland brauchte keine Erlaubnis von Israel für den Waffentransport, weil Rafael das Werk in Burbach erst im Jahr 2004 gekauft hatte und Berlin die Entwicklung von Waffen finanziert, seit es 1973 eingeführt wurde. Auf der Internetseite Army Recognition hieß es, dass militärisches Gerät und Waffen von einem amerikanischen Flugzeug vom Typ C-17 vom Luftstützpunkt in Eindhoven in ein osteuropäisches Land transportiert und dann auf der Straße in die Ukraine gebracht werden wird. Israel hat Waffensysteme im Wert von Milliarden von Dollar an osteuropäische Länder verkauft, die vor dem russischen Aggressor Angst haben, seit dieser im Jahr 2014 die Halbinsel Krim annektiert hatte. Im Jahr 2021 exportierte Israel Gerätschaften zur Verteidigung im Wert von umgerechnet 7,48 Mrd. Euro, wovon 30 % nach Europa gingen. Verkauft wurden Raketen, Luftraumverteidigungs- und Kommunikationssysteme, Drohnen, Geheimdiensttechnologie, Radar- und Frühwarnsysteme, Munition und Waffenausrüstungen, bemannte Flugzeuge, Bordelektronik sowie Beobachtungs- und Elektrooptik. Rafael verkaufte außerdem Panzerabwehrlenkwaffen vom Typ Spike, das heißt präzise elektrooptische Raketen, an 18 EU- und NATO-Mitgliedstaaten, die diese in die Ukraine liefern können, wenn sie dafür von Jerusalem grünes Licht bekommen. (Jerusalem Post, VFI News)

Psalm 144,2

Juden sehen Selenskyj als modernen Makkabäer

Vor einer Woche kannten Juden außerhalb der Ukraine Wolodymyr Selenskyj als einen führenden Politiker am anderen Ende eines „perfekten Telefonats“, das zur Amtsenthebungsklage von Präsident Donald Trump führte. Doch nachdem sie nun ein paar Tage lang beobachtet haben, wie er sein Volk mit Humor und Ernsthaftigkeit auffordert, sich der russischen Invasion zu widersetzen, betrachten sie ihn als modernen jüdischen Helden. „Selenskyj verbreitet Energie wie ein moderner Makkabäer“, schrieb der Autor Peter Fox auf Twitter. Fox bezog sich auf einen Juden, der vor rund 2.200 Jahren von allen Seiten umzingelt war, sich aber dennoch gegen ausländische Kämpfer zur Wehr setzte – und das, obwohl sie unter Führung eines machthungrigen Herrschers standen, der ihre Unabhängigkeit beenden und ihre Kultur auslöschen wollte. Die geschichtlichen Ereignisse lassen sich mit den aktuellen in der Ukraine vergleichen. Darum findet Selenskyj auch bei Juden weltweit Anklang. „Für Juden ist es nicht möglich, nicht stolz zu sein angesichts des Muts, der Würde und des Widerstands, den Selenskyj an den Tag legt“, schrieb die bekannte, linksgerichtete Autorin und Künstlerin Molly Crabapple letzten Freitag spät in der Nacht auf Twitter, kurz nachdem Selenskyj ein Video gepostet hatte, in dem er im Zentrum von Kiew zu sehen war – trotz der sich nähernden russischen Truppen. In Tel Aviv riefen Menschen bei einer Demonstration für die Ukraine den Namen Selenskyjs. Ein Israeli, der früher offizielle Reden schrieb, postete auf Twitter, mit dem er die Menschen ermutigte, für Selenskyj zu beten; am Wochenende wurde seine Kurznachricht (mit Selenskyjs jüdischen Namen) Zehntausende Male weiterverbreitet. Es kursierten auch verschiedene Meme, in denen Selenskyj als Verkörperung des modernen Juden unterstrichen wurde. „Das ist Wolodymyr Selenskyj, der Präsident der Ukraine. Sein Großvater kämpfte im Zweiten Weltkrieg gegen die Nazis. Viele seiner Verwandten wurden in Holocaust ermordet“, hieß es in einem Mem, das von dem Medienunternehmen Good ins Netz gestellt wurde. „Er leistet einem Diktator Widerstand, denn Selenskyj ist mutig und weiß, was passiert, wenn man es nicht ist.“ (INN, VFI News)

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1. Korinther 15,58