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Bericht: Israelische Klassenräume überfüllt, Lehrer unterbezahlt

Laut dem jüngsten OECD-Bericht zum Thema „Bildung auf einen Blick“, der jährlich im September veröffentlicht wird, sind Klassenräume in keinem anderen Industrieland so überfüllt wie in Israel. In der Grundschule sind die Klassen mit 26,4 Kindern rund 25 % voller als im OECD-Durchschnitt, der bei 21,1 Kindern liegt. In den höheren Klassen sieht es nicht anders aus. Dort sitzen 28,2 israelische Kinder in einem Raum, während es im Durchschnitt in anderen Ländern 23,3 Schüler sind. Kindergärtner verdienen in Israel zwar 3 % mehr als ihre ausländischen Kollegen, doch das ist eher eine Ausnahme; Grund- und Gymnasiallehrer verdienen 6 % weniger. Israelische Kinder gehen pro Jahr 958 Stunden zur Schule, im OECD-Durchschnitt sind es 804. Doch trotz der vielen Stunden schneiden israelische Kinder im internationalen Vergleich schlecht ab. Das war beispielsweise bei PISA, dem „Programm zur internationalen Schülerbewertung“, im Jahr 2018 der Fall. Demnach stand Israel in Bezug auf die Kluft zwischen den verschiedenen Gruppen in der Gesellschaft auf dem letzten Platz. Arabisch-israelische Schüler waren 2019 die schlechtesten unter den OECD-Staaten. (Jerusalem Post, VFI News)

Bitte betet für das Schulwesen in Israel. Betet, dass Kindergärten und Schulen vor Anschlägen bewahrt bleiben, dass die Schüler den Lernstoff richtig erfassen und dass ihrer Lehrer ordentlich bezahlt werden. 1. Timotheus 5,18 und Sprüche 9,9