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Nazanin Zaghari-Ratcliffe speaks during a press conference following her release from detention in Iran

Befreite Britin sagt, der Ian habe sie gezwungen, ein falsches Geständnis zu unterschreiben

Eine britisch-iranische Mitarbeiterin einer karitativen Einrichtung, die fast sechs Jahre lang in Teheran eingesperrt war, wurde eigenen Angaben zufolge von Vertretern des Irans dazu gezwungen, ein falsches Geständnis, wonach sie ein Spion gewesen sei, zu unterschreiben, bevor sie vor zwei Monaten freigelassen wurde. Nazanin Zaghari-Ratcliffe sagte, Vertreter der britischen Regierung seien am Flughafen von Teheran anwesend gewesen, als sie den falschen Vorwurf der Spionage „unter Zwang“ schriftlich gestehen musste. Die Iraner hätten ihr gesagt, sie könne nicht ins Flugzeug steigen, es sei denn, sie unterschreibe. „Das ganze Geschehen, wie ich zur Unterschrift gezwungen wurde, wurde gefilmt“, so Zaghari-Ratcliffe gegenüber BBC in einem am 23.5.2022 ausgestrahlten Interview. „Ich bin mir sicher, sie werden es eines Tages zeigen.“ Tulip Siddiq von der oppositionellen Labour-Partei, die die Abgeordnete für den Londoner Stadtteil, in dem Zaghari-Ratcliffe nun lebt, erklärte, diese Offenbarung werfe „ernste Fragen“ für die britische Regierung auf. Sie sagte: „Außenministerin Liz Truss wird sich über diese schockierende Offenbarung vor dem Parlament äußern müssen, auch darüber, welche Konsequenzen dies für ihre Wähler haben könnte.“ Zaghari-Ratcliffe war im April 2016 am Flughafen von Teheran abgefangen worden, als sie auf dem Rückweg nach Großbritannien war, nachdem sie ihrer Familie im Iran einen Besuch abgestattet hatte. Sie war zu dem Zeitpunkt Angestellte bei der Thomson Reuters-Stiftung, dem gemeinnützigen Arm der Nachrichtenagentur. Zaghari-Ratcliffe bei ihrer Festnahme allerdings im Urlaub und nicht beruflich unterwegs. (Times of Israel, VFI News)

Joel 2,25

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