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VFI News 28. Mai 2022

Bennett trauert mit Texas nach der schrecklichen Ermordung unschuldiger Kinder und Lehrer

Am 25.5.2022 bekundeten israelische Spitzenpolitiker ihr Beileid für Texas, nachdem ein bewaffneter Mann mindestens 19 Kinder und zwei Erwachsene an einer Grundschule in der Stadt Uvalde brutal ermordet hatte. Der Mörder, der seine Großmutter vor dem Anschlag angeschossen und schwer verwundet hatte, wurde von der Polizei erschossen. „Israel trauert mit dem amerikanischen Volk nach der schrecklichen Ermordung unschuldiger Kinder und Lehrer an der Grundschule in der texanischen Stadt Uvalde“, sagte Premierminister Naftali Bennett. „Unsere Gebete gelten den Opfern, ihren Familien und dem amerikanischen Volk“, fügte er hinzu. Er selbst hatte zwei Jahre lang eine amerikanische Grundschule besucht, als seine Familie damals für diesen Zeitraum in Amerika lebte. Präsident Isaak Herzog sagte: „Es bricht einem das Herz. Der Tod eines einzigen Kindes ist schon eine unermessliche Tragödie, wie viel mehr der von 19 unschuldigen Kindern und zwei Erwachsenen.“ Der Anschlag auf die Robb-Grundschule in Uvalde war der schlimmste in den USA, seit ein bewaffneter Mann im Dezember 2012 20 Kinder und sechs Erwachsene an der Sandy Hook-Grundschule in Newtown im Bundesstaat Connecticut ermordet hatte. (Times of Israel, VFI News)

Bitte betet für den Schutz von Gottes Volk, besonders von Kindern, vor Gewalt und Terror. Betet für Trost, Heilung, Hoffnung und Glauben für die Familien der Opfer. Betet für die Politiker, die Maßnahmen ergreifen können, um andere Menschen vor derartigen Anschlägen in der Zukunft zu schützen.

„[Der] Gott allen Trostes, der uns tröstet...“ – 2. Korinther 1,3-5

Iraker, die mit Israel kommunizieren, könnten exekutiert werden

Ein drastisches, antiisraelisches Gesetz, welches im Irak in Kraft treten soll, sieht vor, dass Iraker, die mit Israelis kommunizieren, zum Tode verurteilt werden. Das Gesetz soll für alle Bürger, ausländische Besucher und Iraker im Ausland gelten. Es wird auch mit Israel verbundene Organisationen sowie die Kommunikation in sozialen Medien einschließen. Solch eine Gesetzgebung hat weitreichende Konsequenzen. Der Entwurf geht weiter als ähnliche Gesetze in anderen arabischen Staaten wie Kuwait. „Das Verbot zur Normalisierung und Etablierung von Beziehungen mit Zionisten“ untersagt strengstens jeglichen Kontakt und jede Art der Kommunikation, egal aus welchem Grund, mit den zionistischen Besatzern, Bürgern und Vertretern, sei es Einzelpersonen, Institutionen oder Organisation. Der Vorschlag war vom antiwestlichen, schiitischen Kleriker Moktada al-Sadr eingereicht worden. Er verbietet auch das Weitergeben und Fördern von Ideen, Ideologien, Prinzipien und israelischen oder zionistischen Verhalten jeglicher Art. Wer dagegen verstößt, muss mit Exekution oder lebenslanger Haft rechnen. Auf praktischer Ebene sieht das Gesetz das Verbot jedweder finanzieller oder moralischer Unterstützung für Israel oder mit Israel verbundenen Institutionen vor, was bei irakischen Juden, die in der halbautonomen Region Kurdistan leben, Sorge verursacht. Dort gibt es eine lebendige jüdische Gemeinde, die allerdings seit ihrer Gründung zum großen Teil nach Israel eingewandert ist. Laut dem Gesetz könnten jede Kontaktaufnahme zwischen Juden in Kurdistan und ihren Verwandten in Israel mit der Todesstrafe enden. Zwar muss der Entwurf noch von einem parlamentarischen Unterausschuss verabschiedet werden, doch das ist sehr wahrscheinlich. (Times of Israel, VFI News)

„Erlöse Israel, o Gott, aus allen seinen Bedrängnissen!“ – Psalm 25,22

Schin Beit deckt iranische Versuche zum Ködern von israelischen Geschäftsmännern auf

Der israelische Geheimdienst, Schin Beit, deckte jetzt das Vorgehen des iranischen Geheimdienstes auf, der israelische Geschäftsmänner und Akademiker im Ausland ködern wollte, um sie zu entführen, um ihnen zu schaden oder um sie zur Preisgabe von Informationen zu zwingen. Die iranischen Spione raubten persönliche Daten von ausländischen Akademikern, Journalisten, Reservisten, Geschäftsmännern und Menschenfreunden und benutzten die gestohlenen Daten und relevante Geschichten, um geheime Einzelheiten über israelische Bürger zu sammeln und diese damit an Orte im Ausland zu locken, wo sie sie kidnappen oder ihnen Schaden zufügen wollten. Zum Beispiel sandten sie Nachrichten von E-Mail-Adressen, die den echten Adressen der um ihre Identität beraubten Personen so ähnelten, dass nur ein Buchstabe anders war. Sie baten den Empfänger, die Kommunikation auf WhatsApp weiterzuführen. Dort nutzten sie echte Informationen, die man im Internet hätte prüfen können. Die so kontaktierten israelischen Bürger reagierten aber nicht und wandten sich stattdessen an die Polizei. In einem Fall sandte ein Spion, der vorgab, Professor Oliver Thränert aus der Schweiz zu sein, eine Einladung zu einer akademischen Konferenz in Europa von der Adresse Oliver.thranert@sipo.gess.ethz.ch, die fast identisch ist mit der tatsächlichen E-Mail von Thränert. Der sich als Thränert ausgebende Iraner kontaktierte mehrere Israelis und schickte ihnen Dateien und Links, die für die besagte Konferenz sein sollten. Manchen der angeschriebenen Bürger kam es Spanisch vor und so wandten sie sich an den echten real Oliver Thränert, der die Planung einer solchen Konferenz verneinte und davon ausging, dass seine E-Mail gehackt worden war. Schin Beit erklärte allerdings, dass einige der getäuschten Israelis schon kurz davor standen, für die angebliche Konferenz ins Ausland zu reisen, was Gott sei Dank durch das Aufdecken der iranischen Spionagearbeit verhindert werden konnte. Die Sicherheitsbehörden riefen alle Israelis auf, aufmerksam zu sein, wenn sie verdächtige Nachrichten bekommen, die von echt aussehenden Adressen kommen und in denen sie gebeten werden, zu WhatsApp zu wechseln, wo dann auch noch eine unbekannte Nummer erscheint. Wenn die fremde Person keine Videokonferenz will oder kein Foto hat, sei das ein Warnsignal. Einladungen zu einzigartigen oder prestigereichen Konferenzen verbunden mit vielen Komplimenten, die der Realität nicht unbedingt entsprechen, seien ebenfalls Warnsignale, so der Geheimdienst. Er warnte auch davor, detaillierte, persönliche Angaben zu machen oder in irgendeiner Form zu antworten. Jeder, der derartige E-Mails erhält, solle sich sofort an die Polizei wenden. (Jerusalem Post, VFI News)

Bitte betet für Gottes Schutz vor Betrug, dass böse Pläne aufgedeckt werden und dass die israelischen Bürger wachsam sind. – Siehe Johannes 8,44

Schin Beit verhindert geplanten Mordanschlag mit Drohne auf Ben-Gvir

Israelische Sicherheitskräfte deckten eine aktive Hamas-Terrorzelle in Ostjerusalem auf, die eine Reihe von Anschlägen plante, darunter auch auf das rechtsgerichtete Parlamentsmitglied Itamar Ben-Gvir, wie die Behörden am 24.5.2022 mitteilten. Laut dem Geheimdienst und der israelischen Polizei planten die fünf Männer, Ben-Gvir und andere Personen zu erschießen, israelische Soldaten zu entführen und einen Bombenanschlag auf den Jerusalemer Nahverkehr mit einer Drohne. Den Behörden zufolge wurde die Zelle von Raschid Raschak geführt, einem bekannten Hamas-Mitglied, der in der Altstadt von Jerusalem lebt. Ihm wird auch zur Last gelegt, ein Netzwerk von Hamas-Anhängern gegründet zu haben, das bei den jüngsten Zusammenstößen auf dem Tempelberg letzten Monat federführend war. Schin Beit und die Polizei sagten, Raschak habe darüber hinaus zusammen mit Mansour Safadi, einem weiteren Hamas-Mitglied aus dem Stadtviertel Abu Tor in Ostjerusalem, geplant, einen bewaffneten Anschlag oder einen Bombenanschlag in Jerusalem zu verüben. Die Polizei konfiszierte die Drohne, die mit Waffen bestückt werden und bei dem Anschlag auf die Jerusalemer Stadtbahn eingesetzt werden sollte. Die Verhinderung dieser Anschläge passierte jetzt zu einer Zeit, wo die Spannungen zwischen Israel und den Palästinensern hoch sind – und vor dem Hintergrund der Terroranschläge, bei denen seit dem 22.03.2022 19 Menschen ermordet wurden. Es kommt selten vor, aber dieses Mal erklärte der militärische Flügel der Hamas, er sei für einen dieser Anschläge verantwortlich gewesen – nämlich den, bei dem ein israelischer Sicherheitsbeamter am Eingang von Ariel in Judäa und Samaria getötet wurde. (Times of Israel, VFI News)

Bitte betet für Sicherheit für Gottes Volk. – Psalm 91

Purim-Feier im Millennium-Center 2022

Nach zwei Jahren der Unsicherheit konnte Vision für Israel endlich wieder eine Purim-Feier für die Opfer von Terroranschlägen und ihre Angehörigen geben. Es gab Kinderschminken, Spiele mit Preisen, Essen und Gemeinschaft. Es war wunderbar, die Freude auf jedermanns Gesicht zu sehen.

Befreite Britin sagt, der Ian habe sie gezwungen, ein falsches Geständnis zu unterschreiben

Eine britisch-iranische Mitarbeiterin einer karitativen Einrichtung, die fast sechs Jahre lang in Teheran eingesperrt war, wurde eigenen Angaben zufolge von Vertretern des Irans dazu gezwungen, ein falsches Geständnis, wonach sie ein Spion gewesen sei, zu unterschreiben, bevor sie vor zwei Monaten freigelassen wurde. Nazanin Zaghari-Ratcliffe sagte, Vertreter der britischen Regierung seien am Flughafen von Teheran anwesend gewesen, als sie den falschen Vorwurf der Spionage „unter Zwang“ schriftlich gestehen musste. Die Iraner hätten ihr gesagt, sie könne nicht ins Flugzeug steigen, es sei denn, sie unterschreibe. „Das ganze Geschehen, wie ich zur Unterschrift gezwungen wurde, wurde gefilmt“, so Zaghari-Ratcliffe gegenüber BBC in einem am 23.5.2022 ausgestrahlten Interview. „Ich bin mir sicher, sie werden es eines Tages zeigen.“ Tulip Siddiq von der oppositionellen Labour-Partei, die die Abgeordnete für den Londoner Stadtteil, in dem Zaghari-Ratcliffe nun lebt, erklärte, diese Offenbarung werfe „ernste Fragen“ für die britische Regierung auf. Sie sagte: „Außenministerin Liz Truss wird sich über diese schockierende Offenbarung vor dem Parlament äußern müssen, auch darüber, welche Konsequenzen dies für ihre Wähler haben könnte.“ Zaghari-Ratcliffe war im April 2016 am Flughafen von Teheran abgefangen worden, als sie auf dem Rückweg nach Großbritannien war, nachdem sie ihrer Familie im Iran einen Besuch abgestattet hatte. Sie war zu dem Zeitpunkt Angestellte bei der Thomson Reuters-Stiftung, dem gemeinnützigen Arm der Nachrichtenagentur. Zaghari-Ratcliffe bei ihrer Festnahme allerdings im Urlaub und nicht beruflich unterwegs. (Times of Israel, VFI News)

Joel 2,25

Die Artikel in den Beiträgen spiegeln nicht unbedingt die Meinung von VfI wider. Wir sind darum bemüht, so genau wie möglich über Dinge zu berichten, die Israel, den Nahen Osten, die Diaspora und Juden auf der ganzen Welt betreffen und hoffen, diese Mitteilungen sind für euch informativ und helfen euch, präziser zu beten.

Segnet Israel

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1. Korinther 15,58