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Tel Aviv

Israelische Clowns bescheren traumatisierten israelischen Kindern Erleichterung

Im Foyer vom Kinderkrankenhaus „Dana-Dwek“ in Tel Aviv macht ein kleiner Clown namens Shorty Seifenblasen, schnappt nach ihnen, erzählt Witze und bringt die kleinen Patienten zum Lachen. Hinter der barocken Krawatte aus Spitze und der Baseballkappe im Disco-Stil steckt eigentlich Schira Friedlander. Sie und ihre sieben Kollegen vom Team der Traumärzte-Clowns arbeiten in der zum Souransky-Zentrum gehörenden Klinik. Auf ihrem Anstecker steht: „Das Leben ist kurz und ich bin klein.“ * In den letzten 20 Jahren hat Israel weltweit die Führungsrolle in Sachen medizinische Clowns übernommen. Es gibt im Land zwei große Organisationen und sogar den weltweit ersten Bachelor-Studiengang in dem Bereich. Den Abschluss kann man an der Universität von Haifa machen. Über das Netzwerk Simchat Halev kommen rund 500 ehrenamtliche Therapieclowns zum Einsatz. Ihre Aufgabe ist es, die Moral aufzubauen und emotionale Erleichterung zu bringen. Bei Dream Doctors, einer Organisation, die im Jahr 2002 gegründet wurde, sind rund 100 bezahlte Clowns in über 30 Krankenhäusern beschäftigt. Dort arbeiten sie als ausgebildete Fachkräfte neben den Ärzteteams. Sie gehen sogar mit in den OP, in die Onkologie und auf Stationen für Transplantatpatienten. In den drei Jahren, seitdem von der Terrorgruppe verübten Massaker vom 7.10.2023, hat diese für Israel einzigartige Sparte neue Aufgaben übernommen und hilft verwundeten Soldaten, Evakuierten und traumatisierten Familien dabei, sich selbst in ihrer Trauer zu freuen und einmal zu lachen. Atay Citron, der das Projekt an der Universität von Haifa gegründet hat, schreibt, dass er nirgends auf der Welt Clowns gefunden hat, die das Team in Israel an „Kühnheit und verrückter Courage“ übertreffen. Sie sind ein Bild für eine Nation, die selbst in den schwersten Stunden Wege und Möglichkeiten findet, Heilung zu bringen und Kindern Freude zu machen. (Times of Israel, VFI News)

„Ein fröhliches Herz bringt gute Besserung … Ein gutes Wort erfreut es.“ – Sprüche 17,22 und 12,25

Die Artikel in den Beiträgen spiegeln nicht unbedingt die Meinung von VfI wider. Wir sind darum bemüht, so genau wie möglich über Dinge zu berichten, die Israel, den Nahen Osten, die Diaspora und Juden auf der ganzen Welt betreffen, und hoffen, diese Mitteilungen sind für euch informativ und helfen euch, präziser zu beten.