
Terrorist wollte Flugzeugabsturz am Ben-Gurion-Flughafen herbeiführen; Mossad beteiligt sich an den Ermittlungen
Bei der Vernehmung von Hamam al-Hammami, dem Kopiloten des Flydubai-Flugzeuges, der versucht hatte, den aus Dubai kommenden Flieger zu entführen, kamen neue Einzelheiten ans Tageslicht. Der Terrorist wollte die Maschine auf dem Ben-Gurion-Flughafen in Israel zum Absturz bringen und dabei einen Massenmord begehen. Dies teilte ein offizieller Vertreter Israels am 4.10. mit. Aus diesem Grund startete al-Hammami seinen Entführungsversuch erst, als sich das Flugzeug bereits im Luftraum von Jordanien befand. Er habe vorgehabt, weiter in Richtung Israel zu fliegen, um vorzutäuschen, alles laufe nach Plan. Man geht davon aus, dass der Terrorist das Flugzeug ganz normal zur Landung ansetzen lassen wollte. Erst in den letzten Sekunden, wenn ein Abfangen des Fliegers unmöglich gewesen wäre, wollte er ihn in das Terminal hineinsteuern. Doch dieser Plan wurde gestoppt, da Kapitän Smit Machchhar in der Lage war, die Tür zum Cockpit zu öffnen. So konnten Passagiere den Entführer außer Gefecht setzen. Beim Verhör sagte al-Hammami, er habe den Plan schon gehabt, bevor Flydubai ihn anstellte. „Ich habe nachgeschaut, welche Fluglinien nach Tel Aviv fliegen. Darum habe ich Flydubai gewählt. Ich habe mich bei allen Gesellschaften beworben. … Ich habe den Anschlag schon geplant, bevor ich die Stelle bekam.“ Agenten des israelischen Auslandsgeheimdienstes Mossad und Flugexperten sind an den Ermittlungen ebenso beteiligt wie saudische und omanische Geheimdienstler und mindestens zwei Vertreter des US-amerikanischen Geheimdienstes, wie ein ranghoher Vertreter der Emirate erklärte. Im Zentrum der Ermittlungen des geplanten Anschlags steht der 29-jährige Kopilot, der dem Vertreter aus den Emiraten zufolge, plante, das Flugzeug in ein Hochhaus in Israel zu steuern – nach dem „Vorbild“ vom 11.9.2001. Dabei habe der Terrorist die Azrieli Towers in Tel Aviv und andere Ziele im Sinn gehabt. Al-Hammami war von Oman Air entlassen worden, weil er extremistische Ansichten vertrat, weshalb er in seinem Heimatland nicht mehr als Pilot arbeiten durfte. Er war nach Marokko gezogen, hatte Syrien besucht und wurde schließlich von Flydubai angestellt. (INN, VFI News)
Dankt unserem himmlischen Vater, dass Er alle Passagiere bewahrte und dem Kapitän Mut gab. Proklamiert Weisheit und Gottes Hilfe für die Ermittler sowie Schutz über dem israelischen Luftraum.