
Viele Teilnehmer bei Israelparade in New York
Tausende Demonstranten fanden sich am 31.5. auf der Fifth Avenue ein und schwangen israelische Flaggen – anlässlich der in New York zelebrierten Israelparade. Seit 60 Jahren gibt es sie und noch nie kamen so viele Leute. Sie war ein großes Zeichen der Solidarität mit Juden, die sich (weltweit) immer stärker bedrängt sehen. Dieses Jahr lief sie unter dem Motto, „Stolze Amerikaner, stolze Zionisten“. An der Parade nehmen immer gemeinnützige jüdische Gruppen, Schulen und Synagogen teil. Es gibt Festwagen mit Musik, finanziert von Gruppen wie der Alija-Organisation Nefesh B’Nefesh, der menschenfreundlichen UJA-Stiftung von New York und der Makkabiade, d. h. von der Organisation für die größte internationale jüdische Sportveranstaltung. Viele Gäste nahmen teil, wie die New Yorker Gouverneurin Kathy Hochul, ihre Justizministerin Letitia James, der Demokrat und Leiter der Minderheit im US-Senat Chuck Schumer (ein Jude), Jerry Nadler (ebenfalls Jude und Mitglied der demokratischen Partei im Repräsentantenhaus) sowie die ehemaligen Oberbürgermeister von New York, Eric Adams und Mike Bloomberg. Die Aufgabe der Zeremonienmeisterin übernahm Polizeipräsidentin Jessica Tisch. Die Parade fand statt – trotz der harsch gespaltenen politischen Ansichten in Bezug auf Israel und ohne den 1. muslimischen Bürgermeister New Yorks, Zohran Mamdani. Er war der 1. Bürgermeister seit Jahrzehnten, der nicht an der Veranstaltung teilnahm. Viele Teilnehmer sagten, sie ließen sich davon nicht abschrecken. Sie seien deshalb gekommen, um sich mit der jüdischen Gemeinde solidarisch zu zeigen. Manche waren sogar speziell dafür aus anderen US-Bundesstaaten angereist. Die Organisatoren und Sicherheitsleute waren dankbar, dass sich Zehntausende friedlich und stolz im Herzen der Stadt versammelt hatten. (Jerusalem Post, VFI News)
„Siehe, wie gut und wie lieblich ist es, wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen!“ – Psalm 133,1