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Lebanon

„Wir sind nicht eure Feinde.“

Der israelische Botschafter für die USA, Jechiel Leiter, wandte sich am 31.5. an den Libanon. In seiner an die schiitische Bevölkerung gerichteten Rede auf einer libanesischen Plattform beschrieb er die Position Israels und seinen Kampf gegen die Hisb-Allah: „Wir sind nicht eure Feinde“. Israelis können den Schmerz der libanesischen Bevölkerung nachfühlen, doch die Ursache für ihr Leid sei die Hisb-Allah, nicht Israel. Laut Leiter hat Israel kein Problem mit dem libanesischen Volk. Verantwortlich seien der Iran und seine Stellvertreter; Teheran habe sich mit seinen Ambitionen die normalen Bürger des Libanons praktisch zu Geiseln gemacht. Leiter berief sich auf Aussagen des höchsten iranischen Anführers, der behauptet, die Tage Israels seien gezählt. Wenn der Feind ununterbrochen darauf hinwirke, den jüdischen Staat zu zerstören, habe Israel keine Wahl, als sich zu verteidigen. In seiner Rede kehrte Leiter immer wieder zu der Tatsache zurück, dass Israel gegen die Hisb-Allah und den Iran kämpfe, nicht gegen die Zivilbevölkerung des Libanons. Mit Tränen in den Augen sagte Leiter, die Last des Konfliktes sei auf das libanesische Volk gefallen, aber Israel habe sie dem Libanon nicht aufgebürdet. Er rief das Volk auf, sich von der Hisb-Allah und vom Iran zu befreien. Wenn es dies tut, wird es feststellen, dass kein Nachbar so gut zum Libanon ist wie Israel. Leiter schloss mit den Worten, dass sich Israel von ganzem Herzen wünsche, mit dem Libanon in Frieden zu leben. (INN, VFI News)

„Wenn möglich, so viel an euch ist, lebt mit allen Menschen in Frieden.“ – Römer 12,18