
Iranische Opposition erklärt, das Regime habe am 8./9. Januar über 36 000 Menschen getötet
Ein mit der Opposition in Verbindung stehendes Nachrichtenportal berichtet von über 36 000 Iranern, die Anfang des Monats durch das Regime ermordet wurden. Dafür lägen interne Dokumente, Berichte von medizinischem Personal, von Zeugen und von Angehörigen der Opfer vor. Die Zahlen, die vom Regime geleugnet werden, verweisen auf die Islamistische Revolutionsgarde und verbündete Milizen, die bei dem zweitägigen Blutbad die Hauptrolle spielten. Der Informationsfluss wurde schwer kontrolliert. Das Internet und Telefondienste wurden gekappt, um das Ausmaß der Ereignisse zu vertuschen. Es gab auch Berichte, wonach manche Verwundete exekutiert wurden, während sie in Krankenhäusern wegen ihrer Verletzungen verarztet wurden. Auch gab es von den Sicherheitsräten in den Provinzen Informationen über mehr als 30 000 Tote – und zwar noch bevor interne Updates sie in die Höhe drückten. In der Zwischenzeit wurde offiziell gesagt, dass es viel weniger Opfer gab; ausländische „Agitatoren“ heizten die Unruhen nur an. Die Proteste hatten Ende Dezember begonnen, während die Wirtschaft zerbrach und sich die politische Unterdrückung schnell im ganzen Land ausbreitete. Die angespannten Verhältnisse halten an und wie sich die Lage weiterentwickelt, kann niemand genau sagen, weil die Berichterstattung eingeschränkt wird. (Times of Israel, VFI News)
„Und der HERR wird eine hohe Festung sein dem Unterdrückten, eine hohe Festung in Zeiten der Drangsal.“ – Psalm 9,10