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antisematism

Irland ignoriert Antisemitismus

Jüdische Gemeindeleiter in Irland sagen, antisemitische Vorfälle, die von bedrohlichen Graffiti bis zu Belästigungen in der Öffentlichkeit und in Schulen reichen, häuften sich. Inzwischen geben sich manche jüdische Einwohner aus Unbehagen oder Angst nicht mehr als solche zu erkennen, obwohl sie betonen, dass die meisten Iren nicht gegen Juden sind. Doch das Klima, so die Leiter, wird durch hetzerische Rhetorik zum Thema Israel verschlechtert, die sich in Angriffen auf das jüdische Leben und durch symbolische politische Schritte äußert. So wird versucht, öffentliche Orte, die mit jüdischen Persönlichkeiten in Verbindung stehen, umzubenennen, was nur zur feindseligen Stimmung beiträgt. Dennoch gebe es solidarische Stimmen in der irischen Gesellschaft, darunter christliche Gemeinden und säkulare Unterstützer, die sich gegen religiöse Intoleranz wenden. So fordern sie die Behörden auf, die existierenden Gesetze gegen Hetze umzusetzen und die Bevölkerung aufzuklären, um so Resilienz gegen Vorurteile aufzubauen. Jüdische Organisationen dokumentieren weiter Vorfälle und stimmen sie mit Gleichgesinnten ab, um sicherzustellen, dass die jüdische Gemeinde gesehen und unterstützt wird. (Jerusalem Post, VFI News)

„Der HERR ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten? Der HERR ist meines Lebens Stärke, vor wem sollte ich erschrecken?“ – Psalm 27,1