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UN

UN fordern Ermittlungen wegen Missbrauchs in Syrien nach tödlichen Zusammenstößen mit Drusen

Ein von den Vereinten Nationen am 27.3. veröffentlichtes, 85-seitiges Dokument zeigt, dass Syrien keine Untersuchung durchgeführt hat bezüglich der Verstöße seiner Truppen bei sektiererischen Zusammenstößen im Sommer 2025 im Gouvernement as-Suwaida, bei denen mindestens 1700 Menschen getötet worden waren, die meisten von ihnen Drusen. Die Regierung wurde dringend aufgefordert, gegen die Führung der Sicherheitstruppen zu ermitteln, die die Angriffe auf die Drusen zuließ oder gar organisierte. Letzten Juli waren bewaffnete Gruppen, die mit dem geistlichen Anführer der Drusen, Schein Hikmat al-Hijri, in Verbindung standen, mit Beduinen zusammengestoßen, worauf die Armee eingriff, die sich de facto auf die Seite der Beduinen stellte. Geschätzte 200.000 Menschen mussten as-Suwaida verlassen; unter den Toten waren fast 200 Frauen und Kinder. Stammeskämpfer griffen fast jedes Haus in gemischten oder hauptsächlich drusischen Dörfern an. Fast alle religiösen Stätten der Drusen wurden geplündert, verbrannt oder geschändet. Israel griff ein mit Luftangriffen auf den Süden Syriens und auf Damaskus, um die Armee zum Rückzug zu zwingen, die die Drusendörfer attackiert hatte. Der syrische Präsident Ahmed al-Scharaa hat Ermittlungen versprochen, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen, doch bewaffnete Kämpfer aus den Stämmen sind unwillig oder unfähig, sich den Behörden zu stellen, was einen Rückschlag für al-Scharaa bedeutet, der seine Kontrolle festigen wollte und die Mitwirkung der syrischen Minderheiten anstrebt. (Times of Israel, VFI News)

Bitte betet für die Minderheiten in Syrien in Jeschuas mächtigem Namen.