
Rückblick: Historische Veranstaltung auf dem Ölberg
Mitte Februar gab es in Jerusalem große Ereignisse, die der Staat Israel und Juden weltweit auf dem 3000 Jahre alten Ölberg begingen, auf dem im Laufe der Geschichte über 150 000 Juden zu Grabe getragen wurden. Finanziert wurden die Veranstaltungen vom Internationalen Komitee für den jüdischen Friedhof Har Hazeitim (ICHH), der israelischen Regierung und der Stadtverwaltung von Jerusalem. Der Höhepunkt der zweitägigen Veranstaltung war eine Zeremonie zum Abschluss des Bauabschnittes im 1. Stock des Besucherzentrums, das der ICHH zusammen mit Partnern im Land errichtet. Die Veranstaltung begann mit einem Treffen im Rathaus im „Begin Center“, wo der US-amerikanische Botschafter, Mike Huckabee, eine Rede darüber hielt, wie wichtig es ist, Har Hazeitim zu sichern und zu schützen. Rabbi Kalman Ber und Rabbi David Josef, beide Oberrabbiner Israels, lobten den ICHH, weil dem vielfach verübten Vandalismus an der Stätte ein Ende gesetzt werden konnte. Präsident Isaak Herzog erwähnte, dass sein Großvater, der frühere Präsident Chaim Herzog, auf dem Berg begraben liegt. Er erklärte sich bereit, die Mission von ICHH zu unterstützen. Die Knesset, vertreten von ihrem Sprecher Amir Ohana, unterbrach ihre regulären Sitzungen, um den ICHH-Friedhof zu ehren. Über 20 Mitglieder der Knesset und sechs Minister der Regierung nahmen an der Veranstaltung teil. Seit seiner Gründung im Jahr 2010 hat das Komitee des ICHH über 176 Überwachungskameras aufgestellt, ein kleines Polizeirevier eingerichtet, Zäune und Tore gebaut und viel unternommen, um den Friedhof wiederherzustellen. Das wichtigste Ereignis war die Einweihung der 1. Etage des Besucherzentrums. Nun soll es mit dem Bau der 2. Etage weitergehen. (INN, VFI News)