
UN-Chef ist schockiert über brutale Maßregelung im Iran und fordert Zurückhaltung
UN-Generalsekretär António Guterres ist schockiert über das Ausmaß an Gewalt, das im Iran gegen die Demonstranten angewendet wird. Er rief die Behörden auf, Zurückhaltung zu üben. Menschenrechtsgruppen und Überwachungsorganisationen sprechen von immer mehr Verletzten, zahlreichen Festnahmen und dem Blockieren von Kommunikationskanälen, sodass das volle Ausmaß der Gewalt verschleiert wird. Teheran wird von immer mehr Menschen aufgefordert, seine tödlichen Taktiken aufzugeben und Gespräche zu ermöglichen. Praktisch gesehen hat die UNO keinen Hebel, um etwas zu bewegen. Doch ihre Äußerungen können den diplomatischen Druck erhöhen; sie können dazu führen, dass mehr dokumentiert wird und dass in Zukunft Mechanismen geschaffen werden, damit Rechenschaft eingefordert werden kann. Es gibt widersprüchliche Angaben über die Anzahl der Opfer und wegen des eingeschränkten Internets können Zahlen nicht verifiziert werden. Es wird schwieriger, aber umso wichtiger, die Lage genau zu beobachten und glaubhafte Berichte zu bekommen. Menschen weltweit, auch in Israel und in der Diaspora, erinnern sich angesichts der erschreckenden Bilder aus dem Iran, wie sehr sich Menschen überall nach einem Leben in Würde und Freiheit sehnen. Verfechter dieser Rechte arbeiten daran, Hilfsmittel zu senden, technischen Support für eine Internetverbindung zu leisten, und denjenigen gezielte Sanktionen aufzuerlegen, die für Gewalt und Unterdrückung verantwortlich sind. (INN, VFI News)
„Öffne deinen Mund für den Stummen …“– Sprüche 31,8-9