
Ronald Lauder: „Brandstiftung in Synagoge in Mississippi deutet auf endlosen Hass.“
Der Präsident des Jüdischen Weltkongresses, Ronald Lauder, verurteilte den Brandanschlag, bei dem das Gebäude der Beth-Israel-Gemeinde in Jackson, im US-amerikanischen Bundesstaat Mississippi, beschädigt wurde. Er erinnerte daran, dass der Hass wieder aufkommt, wenn er unangefochten bleibt. Das am 10.1. vor Sonnenaufgang gelegte Feuer verursachte beträchtlichen Schaden. Die Polizei vor Ort verhaftete einen Verdächtigen und ermittelt genauso wie die Bundespolizei. Führende Vertreter der Gemeinde erklärten ihre Resilienz und versprachen, die Synagoge wieder aufzubauen. Beth Israel ist das einzige jüdische Gotteshaus in der Stadt und die größte Synagoge im Bundesstaat. Sie wurde bereits mehrfach angegriffen, zum Beispiel mit Bomben des Ku-Klux-Klans im Jahr 1967 in der Zeit der Bürgerrechtsbewegung. Der jüngste Anschlag hat zu Solidaritätsbekundungen von anderen Konfessionen geführt. Bürgerliche und religiöse Leiter prangerten den Antisemitismus an und versprachen praktische Hilfe, während die Gemeinde sich darauf vorbereitet, vorübergehend in provisorischen Räumen ihre Gottesdienste zu feiern. Ermittler sind noch mit der Einschätzung des Schadens an sakralen Gegenständen und Gebäudeteilen beschäftigt. Sie erwägen eine Anklage wegen eines Verbrechens, das aus Hass verübt wurde. Der Anschlag löste erneut eine doppelte Diskussion aus: zum einen über die Sicherheit von Gotteshäusern und zum anderen darüber, wie wichtig es ist, der Rhetorik von Extremisten entgegenzutreten, bevor sie in Gewalttaten umschlägt. (INN, VFI News)
Betet, dass die Beth-Israel-Gemeinde sich von Gott stärken lässt. Sprecht Wiederherstellung über der Synagoge aus. Ruft in Jeschuas Namen Trost über den jüdischen Geschwistern aus.