
Umfrage: 75 % aller jungen US-Juden bekennen sich zu ihrem Glauben
Fast vier von zehn jungen Juden in den USA sagten in einer Umfrage, dass sie sich aufgrund von judenfeindlichen Ereignissen in den letzten Jahren von jüdischen Orten zurückgezogen haben oder es sich zweimal überlegen, ob sie an Veranstaltungen teilnehmen. Der Hauptgrund sei die Art und Weise, wie Israel und Palästinenser in der Öffentlichkeit betrachtet werden. Die Studie wurde von Sense Worldwide durchgeführt. In Auftrag gegeben hatte sie die Jim-Joseph-Stiftung. Von den 39 %, die angaben, auf weniger Veranstaltungen zu gehen, es sich zweimal zu überlegen oder gar nicht mehr hinzugehen, sagten 48 %, dass die Konversationen oft feindlich, vergiftet oder nicht produktiv waren. Rund 42 % sagten, ihre Ansichten stimmten nicht mit dem überein, wie Israel und Palästinenser beschrieben werden. Etwa 40 % gaben an, sie wollten keine Polarisierung erleben oder einseitige Darstellungen über sich ergehen lassen müssen. Gleichzeitig ergab die Studie, dass kaum ein junger Jude seinen jüdischen Lebensstil aufgegeben hat. Drei Viertel der US-amerikanischen jungen Erwachsenen tun regelmäßig jüdische Dinge. Allerdings finden die meisten von ihnen ihre Freunde außerhalb von Synagogen oder traditionellen jüdischen Institutionen. Auf die Frage, was jüdische Veranstaltungen attraktiver machen würde, antworteten 30 %, die Kultur müsse im Vordergrund stehen – und nicht die Religion. (Jerusalem Post, VFI News)
„Siehe, in Meine beiden Handflächen habe Ich dich eingezeichnet; deine Mauern sind beständig vor mir.” – Jesaja 59,16