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Iran Protest (Brett Morrison)

Mindestens 5 000 Tote im Iran

Ein Vertreter des Iran hat erklärt, dass es bei den landesweiten Demonstrationen seit Dezember bereits mindestens 5 000 identifizierte Todesopfer gab. Unabhängige Menschenrechtsgruppen sagen, Tausende weiterer Fälle würden noch untersucht. Dazu habe es Massenverhaftungen von zehntausenden Personen gegeben. In den kurdischen Regionen im Nordwesten des Landes sind die Zusammenstöße besonders heftig gewesen, was die Ausbreitung und Intensität der Unruhen nur noch unterstreicht. Die in den USA ansässige Gruppe HRANA hatte vor kurzem 3 308 bestätigte Todesfälle gemeldet. Dazu kämen noch 4 382 Fälle, die noch untersucht würden – neben den über 24 000 Festnahmen. Die kurdische Überwachungsorganisation Hengaw betonte, dass es die Konfrontationen mit der schlimmsten Gewalt im Nordosten gab. Die steigenden Zahlen (und dass offiziell zugegeben wird, wie viele Opfer es sind) machen deutlich, wie tief die Krise geht und dass sie Minderheiten in ihren Regionen genauso betrifft wie urbane Zentren. Familien suchen weiter nach Angehörigen; Aktivisten dokumentieren die aktuellen Geschehnisse in Echtzeit. Dabei bleibt die Lücke zwischen der Anzahl der bestätigten und den mutmaßlichen Todesopfern ein Grund für den tiefen Schmerz und die Dringlichkeit der Lage. Beobachter warnen, dass die Einstellung der iranischen Regierung nicht auf Zurückhaltung schließen lässt, obwohl sich das schlimme Ausmaß immer deutlicher abzeichnet. (Times of Israel, VFI News) 

„Öffne deinen Mund für den Stummen, für die Rechtssache aller Unglücklichen.“ – Sprüche 31,8