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Masoud Pezeshkian

Peseschkian entschuldigt sich bei Nachbarn, während der Iran seine Vergeltungsschläge verstärkt

Der iranische Präsident Massud Peseschkian entschuldigte sich am 7.3. für iranische Anschläge in benachbarten Golfstaaten, während Raketen und Drohnen weiter in Richtung der gleichen Länder flogen. Seine Botschaft eine Woche nach dem Beginn des Konfliktes signalisierte, dass die politische Führung in Teheran entweder die volle Kontrolle über die eigene Armee nicht ausüben kann oder will. Peseschkian ist ein Mitglied des dreigeteilten Führungsrates, der den Iran seit dem Luftangriff vom 28.2. leitet, bei dem Ali Khomeini eliminiert wurde. Präsident Peseschkian erklärte, der Übergangsrat habe zugestimmt, dass die Angriffe auf Nachbarstaaten pausieren sollen, es sei denn, ein Angriff auf den Iran habe seinen Ursprung auf ihren Gebieten. Außerdem lehnte er es kategorisch ab, sich bedingungslos zu ergeben. Diesen Traum sollten die Amerikaner mit ins Grab nehmen. Der Sprecher der iranischen Armee sorgte für weitere Konfusion, als er behauptete, Teheran habe kein Land attackiert, das den Amerikanern seinen Luftraum nicht für Angriffe auf den Islamischen Staat zur Verfügung gestellt hätte. Dabei ist kein einziger US-Angriff von den Golfstaaten ausgegangen, welche der Iran angegriffen hat. Einige Stunden nach der Entschuldigung wurde der Flughafen von Dubai von einer iranischen Drohne getroffen und Katar fing eine ballistische Rakete aus dem Iran ab – ein Hinweis darauf, dass die Worte des iranischen Präsidenten nicht mit dem Handeln der Revolutionsgarde zusammenpassen. Neben der konfusen Führung forderte der prominente iranische Kleriker Ajatollah Nasser Makarem Schirasi den Expertenrat auf, rasch einen neuen obersten Anführer zu benennen. Trump reagierte auf die Entschuldigung in sozialen Medien und schrieb, Teheran habe sich „ergeben“; auch warnte er den Iran, dass das Land „schwer getroffen“ werden würde. (Times of Israel, VFI News)

„Durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes, in der uns besucht hat der Aufgang aus der Höhe, um denen zu leuchten, die in Finsternis … sitzen, um unsere Füße zu richten auf den Weg des Friedens.“ – Lukas 1,78–79