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Germany

Anklage gegen verdächtige Hamas-Mitglieder in Deutschland

Am 11.9. erhob die deutsche Staatsanwaltschaft Anklage gegen sieben verdächtige Mitglieder der Terrorgruppe Hamas wegen der Planung von Angriffen zum 2. Jahrestag des Massakers vom 7.10.23. „Spätestens seit Juli 2025 plante die Hamas einen tödlichen Anschlag gegen Vertreter Israels, Menschen jüdischen Glaubens oder proisraelische Personen. Dieser Anschlag sollte direkt vor dem 2. Jahrestag des Hamas-Massakers stattfinden“, so die Staatsanwaltschaft. Die Männer hätten auf Anweisung von ranghohen Hamas-Mitgliedern gehandelt. Verdächtige hochrangige Hamas-Kämpfer beauftragten demnach zwei Deutsche, ihnen Waffen und Munition in Deutschland zu besorgen. Dazu kamen ein Däne, ein Bulgare und drei Libanesen. Bei ihrer Verhaftung im Oktober 2026 besaßen drei der Männer ein automatisches Gewehr, 13 Pistolen und 700 Kugeln. Die sieben Männer, deren Namen nicht veröffentlicht wurden, bleiben in Gewahrsam. Ein weiterer Mann, der wohl ihr Anführer war, heißt Mohammed A. und wurde im November 2025 in London verhaftet, aber noch nicht ausgeliefert. Die deutsche Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass er einige der Waffen nach Wien gebracht hatte und ein Video aufnahm, in dem er behauptete, die Hamas stehe hinter dem geplanten Anschlag. Der deutsche Inlandsgeheimdienst sagte, der verhinderte Angriff zeige, dass die Hamas oder mit ihr in Verbindung stehende Personen versuchten, ein geheimes logistisches Netzwerk in Deutschland aufzubauen, um Waffen zu beschaffen und Angriffe zu planen. (Times of Israel, VFI News)

„Unsere Seele ist entronnen wie ein Vogel aus der Schlinge der Vogelfänger; die Schlinge ist zerrissen, und wir sind entronnen.“ – Psalm 124,7