
Erstmals seit dem 7.10. feiert Israel Rosch HaSchana ohne Geiseln
Zum 1. Mal seit dem Massaker vom 7.10.23 feierten israelische Juden vergangenen Freitag bei Sonnenuntergang ihr Neujahr, ohne dass noch Geiseln in Gaza festgehalten wurden und ohne größere Kämpfe im Gaza-Streifen oder anderswo. „Vor einem Jahr beteten wir an Rosch HaSchana um ein besseres Jahr und hatten eine ganz konkrete Bitte – nämlich, dass alle Geiseln heimgeholt werden würden“, so Netanjahu in einem Video auf X. „Kennen Sie ein anderes Land, das gleichzeitig an sieben Fronten kämpft und überall gewinnt?“, fragte er mit Rückblick auf das letzte Jahr. Er forderte das Volk auf, sich auf das zu konzentrieren, was die Menschen in Israel verbindet. Präsident Herzog wünschte allen Juden weltweit ein gesundes neues Jahr und gedachte derer, die im vergangenen Jahr ihr Leben gelassen hatten – Soldaten, Terroropfer und Opfer von Antisemitismus im Ausland. Freigekommene Geiseln veröffentlichten Familienfotos von den Vorbereitungen auf die Feiertage. Matan Angrest, der 2025 befreit wurde, kam von einer Reise nach Südamerika zurück, um das neue Jahr mit seinen Eltern zu feiern. „Gott sei Dank. Ich bin nun ein Jahr später hier und feiere Rosch HaSchana zum ersten Mal wieder mit meinen Lieben. Frei und glücklich. Das ist wirklich unser Sieg – auch für mich persönlich.“ Der IVK-Ramatkal (Generalstabschef) Ejal Samir grüßte in einer Videobotschaft von der Grenze im Norden alle Soldaten, die derzeit in Gaza, im Libanon, in Syrien und in Judäa und Samaria im Einsatz sind und eine Mitzwa (d.h. ein religiöses Gebot Gottes) erfüllen, um den Schutz des Volkes Israel und des Landes zu gewähren. (Times of Israel, VFI News)
Dankt Gott mit uns für das neue Jahr 5787, in dem alle überlebenden Geiseln daheim sind. Proklamiert immer wieder Gottes heilende Kraft, Liebe, Hoffnung, Ermutigung und Seinen Trost über den Freigelassenen und über den Hinterbliebenen der gefallenen Soldaten und Bürger. Ruft Einheit aus über Israel. Erklärt in Jeschuas Namen göttlichen Schutz über den Feiertagen.