
IVK geht gegen Radwan-Trainingsstützpunkte und Depots der Hisb-Allah vor
Am 2.1.2026 nahmen die Israelischen Verteidigungskräfte (IVK) mehrere Hisb-Allah-Ziele im südlichen Libanon unter Beschuss, darunter eine Trainingsanlage, die von der Radwan-Truppe der Terrorgruppe genutzt wird, sowie Waffendepots. Bilder aus dem Bezirk Jezzine zeigten Rauchwolken, nachdem die israelischen Kampfflugzeuge Stellungen in den Rihan-Höhen angeflogen hatten, um die drohenden Grenzüberschreitungen zu stoppen. Laut IVK konzentrierte man sich auf Orte, an denen die Hisb-Allah ihre Kapazitäten in Grenznähe wieder aufbauen will. In den letzten Wochen hatte es periodisch Eskalationen gegeben. Israel betonte, die Angriffe hätten darauf abgezielt, die Wiederbeschaffung von Waffen zu verhindern, eine abschreckende Wirkung für geplante illegale Grenzüberschreitungen zu erzielen und dabei gleichzeitig die IVK-Einsatzbereitschaft an der Nordgrenze zu wahren. Der Einsatz spiegelt das erklärte Ziel Jerusalems wider, die Elite-Truppen der Terroristen zu dezimieren, die für die jüdischen Gemeinden im Norden eine Bedrohung darstellen, auch wenn unterdessen diplomatische Bemühungen weitergehen. Er unterstrich außerdem, wie schwer es ist, die Balance zu halten zwischen gezielten Angriffen und dem Risiko einer größeren Konfrontation, wenn sich die jeweiligen Reaktionen aufschaukeln. (Times of Israel, VFI News)
„Gepriesen sei der HERR, mein Fels, der meine Hände unterweist zum Kampf, meine Finger zum Krieg.“ – Psalm 144,1