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Hanukkah and Christmas

Juden aus der Diaspora helfen Israel während Chanukka

Junge Juden aus den USA, Australien, dem Vereinigten Königreich und Kanada versammelten sich an Chanukka als freiwillige Helfer in Safed. Die von Livnot U’Lehibanot durchgeführte Initiative brachte Teilnehmer, die bereits mit Masa in Israel waren, mit denen zusammen, die für eine Woche gekommen waren. Sie arbeiteten tagsüber im Norden Israels praktisch mit, renovierten und bauten Dinge wieder auf, unterstützten Bewohner, die von Krieg und Umsiedlung betroffen waren, tauschten jüdisches Wissen aus und erlebten in dieser Zeit der Reflexion und der Verletzlichkeit von Juden weltweit Gemeinschaft auf. Die Altstadt von Safed diente als geistlicher und historischer Hintergrund. So wurden die Teilnehmer ermutigt, ihre jüdische Identität und den Sinn des Lebens ohne Druck und Slogans zu erforschen. An den Abenden ging es um den jüdischen Lebensrhythmus mit dem Anzünden der Kerzen, Diskussionen und Zusammenkünften, zum Aufbau von Beziehungen, egal, welchen Hintergrund jemand hatte oder aus welchem Land er kam. Für die Teilnehmer war es ein tiefes persönliches Erlebnis. Manche hatten Chanukka oder den Sabbat noch nie in Israel erlebt oder als Freiwillige vor Ort mitgeholfen. Ein Teilnehmer beschrieb das Entzünden der Kerzen beim Lichterfest als gemeinsamen Kampf gegen die Finsternis. Andere sprachen davon, dass sie eine Version des jüdischen Lebens entdeckt hätten, die in Wärme und Geborgenheit verwurzelt ist, aber auch in der Verantwortung, anstatt in Furcht und Selbstverteidigung. Viele erlebten, wie schnell Fremde durch das gemeinsame Arbeiten und Teilen von geistlichen Momenten zu einer engmaschigen Gruppe wurden. In der Woche halfen sie u. a. auch in dem Kibbuz Malkia, wo sie einem Kindergarten einen neuen Anstrich gaben und älteren Bewohnern halfen. Die Teilnehmer kehrten mit einem neuen Gefühl der Verbundenheit mit Israel und einer gestärkten jüdischen Identität nach Hause zurück. (YNN, VFI News)

Jesaja 60,1

Die Artikel in den Beiträgen spiegeln nicht unbedingt die Meinung von VfI wider. Wir sind darum bemüht, so genau wie möglich über Dinge zu berichten, die Israel, den Nahen Osten, die Diaspora und Juden auf der ganzen Welt betreffen, und hoffen, diese Mitteilungen sind für euch informativ und helfen euch, präziser zu beten.