
Israelisches Team unterstützt sambische Ärzte
Ein Team von israelischen Kinderherzchirurgen, Krankenschwestern und Anästhesisten half jetzt dabei, Richard Mbimbi (9) das Leben zu retten. Er war mit seinem Vater von einem entlegenen Dorf im Nordwesten Sambias über 960 km nach Lusaka gereist, um sich der OP im Nationalen Herzkrankenhaus zu unterziehen. Eine Streptokokken-Infektion, für deren Behandlung sich die Familie keine Antibiotika leisten konnte, hatte zur Schädigung von zwei seiner Herzklappen geführt. Das medizinische Team von der SACH-Abteilung („Save a Child’s Heart“, zu Deutsch: „Rette ein Kinderherz“) im Sylvan-Adams-Kinderkrankenhaus, das zum Medizinischen Zentrum Wolfson im Zentrum Israels gehört, assistierte bei der 10-stündigen OP am offenen Herzen. Das Team blieb eine Woche im Krankenhaus von Lusaka und leitete die dortigen Mitarbeiter in der Herzabteilung sowie verschiedene Ärzte an, die für diese Behandlung aus dem benachbarten Tansania angereist waren. „Meinem Sohn geht es gut“, sagte Richards Vater Robert Mbimbi, nach der OP. „Die sambischen und israelischen Ärzte haben meinem Kind das Leben gerettet.“ Während dieser Mission enthüllte das Team auch eine neue Herz-Lungen-Maschine vom Typ LivaNova S5, die während des Eingriffs vorübergehend die Funktion des Herzens und der Lunge des Kindes übernimmt. Die Sachspende im Wert von umgerechnet 175.000 Euro kam vom Amerikanisch-Jüdischen Komitee (AJC) und der karitativen Stiftung der Familie Bergman. Es gibt nur eine weitere Maschine dieser Art in einem Land mit 22,5 Millionen Einwohnern, wo es früher nicht einen einzigen Kinderherzchirurgen gab. (Times of Israel, VFI News)
„Ebenso lasst euer Licht leuchten vor den Menschen, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater, der in den Himmeln ist, verherrlichen.“ – Matthäus 5,16
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