
Zypern begrüßt Pläne zur Verknüpfung der Insel und Israels mit dem europäischen Stromnetz
Am 7.8. begrüßte der zypriotische Minister für Energie, dass die französische Kapitalanlagegesellschaft Meridiam als Unterstützer in das Projekt „Great Seas Interconnector“ einsteigen will, bei dem ein Stromkabel das europäische Stromnetz mit dem von Zypern – und schlussendlich mit Israel – verknüpfen soll. Mit dem ambitionierten Projekt ginge nicht nur die energietechnische Isolation von Zypern und Israel zu Ende, es wäre auch ein wichtiger Baustein für eine neue Energie- und Handelsroute zum Golf und nach Indien, an dem die Europäische Union arbeitet. Aktuell steckt das Projekt in der Bürokratie fest – bezüglich der realen Kosten, die wohl über den früheren Schätzungen von umgerechnet 1,9 Mrd. Euro liegen, und den Schätzungen der Europäischen Investitionsbank, die in den kommenden Monaten veröffentlicht werden und Klarheit bringen sollen. Es ist für Zypern wichtig, denn gemäß der existierenden Vereinbarung müssten die zypriotischen Stromverbraucher rund 63 % der Kosten für die Verlegung des Kabels zahlen, was zu einem enormen Anstieg der Strompreise führen würde. Zusätzliche private Investitionen könnten dieser Last entgegenwirken, während weitere EU-Gelder in Erwägung gezogen werden, so Energieminister Michael Damianos. Die EU hatte für das Projekt bereits 658 Millionen Euro an Steuergeldern bewilligt. „Es ist für Europa ein sehr wichtiges Projekt, weil es Zypern, das isoliert ist, mit dem europäischen Netz verbindet. Die Idee ist, dann auch eine Verbindung zu Israel herzustellen“, erklärte Damianos in einem Interview. (Times of Israel, VFI News)
„Ich, der HERR, Ich habe dich gerufen in Gerechtigkeit und ergriff dich bei der Hand; und Ich werde dich behüten und dich setzen zum Bund des Volkes, zum Licht der Nationen.“ – Jesaja 42,6