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Israel

Der Norden Israels kehrt langsam zum normalen Leben zurück

Das Felsentor Kescheti im Westen von Galiläa, einer der attraktivsten Orte im Norden des Landes, war am 11.7. voller Besucher, ein gutes Zeichen dafür, dass die Region nahe der libanesischen Grenze, wieder ins Leben zurückfindet. Das Kescheti liegt über Nahal Betzet und gewährt einen Blick über den Norden und die Mittelmeerküste. Verschiedene Reisegruppen, russische Besucher, ein großer Motorradclub auf Harley-Davidsons und eine Gruppe arabischer Frauen, die dort zu Mittag essen wollte, aber auch hebräischsprachige Gäste waren zu sehen und zu hören. Der Besucherstrom zeigt, wie die grenznahen Gemeinden wieder zum Leben erwachen – während eine Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon herrscht. In dem 1000-tägigen Krieg mit der Hisb-Allah war die Gegend zum Teil vom Verkehr abgeschnitten. In den ersten Tagen nach dem Massaker vom 7.10.2023 gab es Straßenblockaden und die Bewohner wurden aus Kibbuzen wie Adamit, Zarit und Schtula evakuiert. Seither hat sich vieles verändert. Ein Betonzaun zwischen Israel und dem Libanon erinnert an die Bedrohung, doch die Landschaft mit ihren kleinen Bäumen und grünen Blättern zieht nun wieder Touristen an. Im wiedererwachenden Norden gibt es viel zu entdecken, von der Altstadt von Akkon und dem Küstengebiet von Achsiv bis hin zur Kreuzfahrerburg Montfort und den Drusenstädten Hurfeisch und Jarka. Bei Rosch HaNikra steht jetzt ein Imbisswagen mit dem Namen HaRefet, wo es geräucherte Rinderbrust, Asado (Spanisch für „Gegrilltes“) und Hühnchen gibt, um nur eine kreative Esslokalität zu nennen, die Israelis in der Gegend eröffnen. Die Öffentlichkeit ist an den Ort zurückgekehrt, Angler gehen ihrem Hobby an der Küste nach, andere Menschen wandern und bringen neues Leben in eine Region zurück, die jahrelang unter Beschuss stand. (Jerusalem Post, VFI News)

„Ich will dich wieder bauen, und du wirst gebaut werden, Jungfrau Israel! Du wirst dich wieder mit deinen Tamburinen schmücken und ausziehen im Reigen der Tanzenden.“ – Jeremia 31,4

Die Artikel in den Beiträgen spiegeln nicht unbedingt die Meinung von VfI wider. Wir sind darum bemüht, so genau wie möglich über Dinge zu berichten, die Israel, den Nahen Osten, die Diaspora und Juden auf der ganzen Welt betreffen, und hoffen, diese Mitteilungen sind für euch informativ und helfen euch, präziser zu beten.