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Egypt

Die Türkei und Ägypten vertiefen ihre militärischen Beziehungen bei Manöver

Unter dem Titel „Goldener Adler“ haben die Türkei und Ägypten eine riesige Militärübung auf ägyptischem Boden begonnen, samt Elitefallschirmjägern, Sondereinsatzkräften und Kommandoeinheiten beider Nationen, obwohl beide Länder in den letzten zehn Jahren erbitterte Rivalen waren. Nun halten sie sich an einen großen Rahmenvertrag zur Verteidigung, den sie beim Besuch des türkischen Präsidenten Erdogan in Kairo bei seinem Amtskollegen Abdel Fattah el-Sisi unterzeichnet hatten. Für die IVK und die Geheimdienste ist das rasante Aufwärmen der Beziehungen zwischen Kairo und Ankara ein bedeutsames strategisches Problem. Der „Goldene Adler“ ist die 2. große Eskalation in der militärisch-bilateralen Kooperation diesen Sommer. Ende Juni führten die beiden Länder eine mehrtägige gemeinsame Übung auf verschiedenen ägyptischen Luftstützpunkten durch, bei der auch in den USA hergestellte F-16-Kampfflugzeuge, die das Rückgrat beider Luftwaffen bilden, zum Einsatz kamen. Danach sandte Ägypten Ausrüstungen in die Türkei, um an der trilateralen Übung „Anatolischer Adler“ mit Aserbaidschan und NATO-Truppen teilzunehmen, bei der die Piloten koordinierte Luftangriffe ebenso einübten wie Kommando-und-Kontrolle-Prozeduren und elektronische Kriegsführung. Der schnelle Wechsel von Luftmanövern zu Vor-Ort-Kommando-Trainings deutet auf eine bewusste Integration von zwei der größten Armeen in der Region auf mehreren Ebenen hin. Hinzu kommt, dass Ägypten sich über das türkische TAI-Kaan-Projekt für ein zweistrahliges Kampfflugzeug der 5. Generation informiert hat. Es wird vom türkischen Luftfahrtunternehmen (TAI) mit internationalen Partnern für die türkische Luftwaffe entwickelt. Auch wurde ein Abkommen mit türkischen Verteidigungsfirmen zur Produktion von hochmodernen Drohnen im Inland unterzeichnet. Unter Erdogan beschützt Ankara ranghohe Hamas-Terroristen und positioniert sich als Champion des politischen Islam in der Region. Dies sorgt in Israel für noch größere Sorgen bezüglich dieser Partnerschaft. Es wird erwartet, dass Israel seine Verbündeten im Westen, besonders die USA, auffordern wird, genau abzuwägen, wie amerikanische Technologien bei solchen gemeinsamen Manövern verwendet werden. Jerusalem hat signalisiert, dass es die Verschiebung im Gleichgewicht mit klarer Diplomatie angehen wird – und zwar zusammen mit den Geheimdiensten, anstatt sich das Ganze nur passiv anzuschauen. (YNN, VFI News) 

„Der HERR macht zunichte den Ratschluss der Nationen, Er vereitelt die Gedanken der Völker.“ – Psalm 33,10