
Iraner befürchten neue Gewalt durch die Regierung: „Unter der Asche ist noch Feuer.“
Iranische Bürger, die – nach wochenlangen Bombardements durch die USA und Israel und der unsäglichen Gewalt des Staates gegenüber Demonstranten im Januar – versuchen, zum „normalen“ Alltag zurückzukehren, sind in Bezug auf die Zukunft angesichts der Schäden durch die Bombenangriffe und des Zusammenbrechens des Internets unsicher. Aufgrund der Hoffnung, dass die Gespräche zu einer Verlängerung des Waffenstillstands und einem Ende des Konfliktes führen, blieben Läden, Restaurants und Behörden geöffnet. An sonnigen Vormittagen sieht man Parks voller Familien, die Picknicks machen und junger Leute, die Sport treiben, während sich andere Menschen in den Straßencafés treffen. Doch hinter diesen friedlichen Szenen liegt die Wirtschaft am Boden. Die Bevölkerung befürchtet neue Gewalt durch die Regierung und ist verärgert über die zerstörerischen Luftangriffe. Die Schwierigkeiten im Land hatten massenhafte Demonstrationen ausgelöst. Das Regime hatte sie im Januar blutig niedergeschlagen. Doch die Probleme im Iran werden sich wohl noch verschlimmern. „Ja, die Menschen sind froh über den Waffenstillstand. Aber was kommt als Nächstes? Was sollen wir mit einem Regime machen, das noch mächtiger geworden ist?“, fragt Sara, 27, eine Privatdozentin, die ihren Nachnamen und Wohnort aus Angst vor Repressalien nicht sagen wollte. Tausende Menschen starben, als die Regierung die Proteste im Januar brutal niederschlug, was auch dazu führte, dass US-Präsident Trump sagte, er würde dem iranischen Volk zu Hilfe kommen. Sowohl Trump als auch Premier Netanjahu hatten zu Beginn des Krieges erklärt, sie hofften darauf, die religiösen Herrscher zu entmachten. Doch dieses Ziel ist im Laufe der Bombenangriffe aus dem Fokus geraten. Die Frustration in der Bevölkerung könnte steigen, wenn der Krieg endet und die Leute weniger Angst haben, als „Verräter“ abgestempelt zu werden. Unter der Asche sei noch viel Feuer, wie es ein iranischer Analyst formulierte. (Times of Israel, VFI News)
Bitte betet für das iranische Volk, das Angst hat und von seinem Regime unbarmherzig unterdrückt wird. Betet weiter für Trost für die Familien, die im Januar liebe Angehörige verloren haben. Sprecht in Jeschuas Namen aus, dass Menschen eine Offenbarung über die Gnade der Errettung empfangen. Betet für die Christen im Untergrund.