VFI News Vom Gedächtnis zur Geburt
Yom Hazikaron to Yom Ha'atzma'ut: Inside Israel's Most Emotional Week
Israel marked its 78th Independence Day this week — but with rockets in Galilee fields, families stretched to breaking point, and Iran still a threat, what does hope look like in a nation at war?
This week on VFI News, Barry brings you an unfiltered look at life in Israel during one of the most significant — and painful — weeks on the Jewish calendar.
President Herzog's Yom Hazikaron address at the Western Wall moved the nation to its core. His words about fallen soldiers, from the days of King David through to the Swords of Iron War, remind us that every name on that memorial list is a person who gave everything. Barry shares his own deeply personal reflection on what it means to watch a grandson approach enlistment age after more than 50 years living in this land.
Then — just hours later — Israel pivoted to Independence Day celebrations. Barbecues, beaches, and families together. But for many households, even a simple pack of hot dogs was out of reach after two and a half years of economic strain from ongoing conflict.
We also cover the fragile ceasefire with Iran, IDF losses in Lebanon, the rocket debris still littering Galilee farmland, and what the near-collapse of Israel's tourism industry means for tens of thousands of families.
Through it all, Vision for Israel remains on the ground — bringing food, aid, and dignity to Jewish, Arab, and every community in need across this country.
If this report moves you, please share it. And if you pray, please pray for Israel today.
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Vom Gedächtnis zur Geburt
Vom Abend des 20.04. bis zum 21.04. jährte sich dieses Jahr der Gedenktag an die gefallenen mutigen Helden Israels, die ihr Leben zur Verteidigung ihres gelobten Heimatlandes gaben. Auf Hebräisch nennt sich der Tag „Jom haZikaron“. Jedes Jahr hält Israel inne, gedenkt der Gefallenen und schließt ihre Hinterbliebenen voller Beileid in die Arme. Es ist ein schmerzvoller Tag des Gedenkens und der tiefen Wertschätzung für diese Soldaten. Er erinnert uns daran, welch hohen Preis so viele Familien schon gezahlt haben, um in Israel für Sicherheit zu sorgen. Doch der Geist des Heldentums und des Glaubens pulsiert weiter durch das Volk, stärkt es, vereint es und erinnert es an das Recht und die Verantwortung, die sie haben, im Heiligen Land zu leben. Am Mittwoch war „Jom haAtzma’ut“ und so dankte Israel Gott für den 78. Jahrestag der Gründung des modernen Staates Israel und dafür, dass Er Sein Volk in Sein Land zurückbringt. Proklamiert Frieden über Israel und Wiederherstellung über dem jüdischen Volk.
Tausende von Seemännern in der Straße von Hormus eingeschlossen
Hunderte von kommerziellen Schiffen stecken weiter an den Ufern der Straße von Hormus fest, seit der Iran die kritische Stelle am 18.04. blockiert, damit den Verkehr lahmlegt und die Besatzungen praktisch einsperrt. Unterdessen gab es Berichte über Schüsse und „traumatische Erlebnisse“ an Bord, wie maritime Behörden es formulierten. Gemäß internationalem Recht gilt die Straße von Hormus als internationale Wasserstraße, durch die Schiffe fahren dürfen. Das Gesetz dafür ist das UN-Seerechtsübereinkommen. Audioaufnahmen der maritimen Überwachungsgruppe TankerTrackers fingen den Augenblick ein, als ein Schiff und seine Besatzung unter Beschuss gerieten, als sie sich der Straße näherten. Ein Crew-Mitglied rief: „Tankmotorschiff Sanmar Herald! Sie haben mir erlaubt, zu fahren … jetzt beschießen Sie mich. Lassen Sie mich umkehren!“ In den staatlichen iranischen Medien wurde der Beschuss von Schiffen, die damit zur Umkehr gezwungen werden sollten, bestätigt. Die große Containerschifffahrtsfirma Hapag-Lloyd aktivierte ein Krisenteam für seine Crews in der Region. „Wenn Sie sich der Straße von Hormus nähern, gilt das als Kooperation mit dem Feind. Jedes Schiff, das doch fährt, wird beschossen“, so die Islamistische Revolutionsgarde. Die USA blockieren iranische Häfen, um Druck auf Teheran auszuüben, damit es die Straße von Hormus wieder freigibt. Unter anderem sind es Lenkwaffenzerstörer der US-Navy, die die Blockade der Häfen streng überwachen. (FOX, VFI News)
„Gott ist uns Zuflucht und Stärke, eine Hilfe, reichlich gefunden in Drangsalen.“ – Psalm 46,2
Wahrer Glauben
Boas hat durch Terroristen Tragisches erlebt, seine Frau und drei seiner Kinder verloren. Sein Überlebensmut ist inspirierend.
Iraner befürchten neue Gewalt durch die Regierung: „Unter der Asche ist noch Feuer.“
Iranische Bürger, die – nach wochenlangen Bombardements durch die USA und Israel und der unsäglichen Gewalt des Staates gegenüber Demonstranten im Januar – versuchen, zum „normalen“ Alltag zurückzukehren, sind in Bezug auf die Zukunft angesichts der Schäden durch die Bombenangriffe und des Zusammenbrechens des Internets unsicher. Aufgrund der Hoffnung, dass die Gespräche zu einer Verlängerung des Waffenstillstands und einem Ende des Konfliktes führen, blieben Läden, Restaurants und Behörden geöffnet. An sonnigen Vormittagen sieht man Parks voller Familien, die Picknicks machen und junger Leute, die Sport treiben, während sich andere Menschen in den Straßencafés treffen. Doch hinter diesen friedlichen Szenen liegt die Wirtschaft am Boden. Die Bevölkerung befürchtet neue Gewalt durch die Regierung und ist verärgert über die zerstörerischen Luftangriffe. Die Schwierigkeiten im Land hatten massenhafte Demonstrationen ausgelöst. Das Regime hatte sie im Januar blutig niedergeschlagen. Doch die Probleme im Iran werden sich wohl noch verschlimmern. „Ja, die Menschen sind froh über den Waffenstillstand. Aber was kommt als Nächstes? Was sollen wir mit einem Regime machen, das noch mächtiger geworden ist?“, fragt Sara, 27, eine Privatdozentin, die ihren Nachnamen und Wohnort aus Angst vor Repressalien nicht sagen wollte. Tausende Menschen starben, als die Regierung die Proteste im Januar brutal niederschlug, was auch dazu führte, dass US-Präsident Trump sagte, er würde dem iranischen Volk zu Hilfe kommen. Sowohl Trump als auch Premier Netanjahu hatten zu Beginn des Krieges erklärt, sie hofften darauf, die religiösen Herrscher zu entmachten. Doch dieses Ziel ist im Laufe der Bombenangriffe aus dem Fokus geraten. Die Frustration in der Bevölkerung könnte steigen, wenn der Krieg endet und die Leute weniger Angst haben, als „Verräter“ abgestempelt zu werden. Unter der Asche sei noch viel Feuer, wie es ein iranischer Analyst formulierte. (Times of Israel, VFI News)
Bitte betet für das iranische Volk, das Angst hat und von seinem Regime unbarmherzig unterdrückt wird. Betet weiter für Trost für die Familien, die im Januar liebe Angehörige verloren haben. Sprecht in Jeschuas Namen aus, dass Menschen eine Offenbarung über die Gnade der Errettung empfangen. Betet für die Christen im Untergrund.
Zum 78. Unabhängigkeitstag lag die Bevölkerungszahl bei 10,2 Millionen
Laut den am 19.04. veröffentlichten Zahlen des israelischen Statistikamtes lebten zum 78. Unabhängigkeitstag 10,2 Millionen Menschen in Israel. Das sind 146 000 mehr als vor einem Jahr, d. h. ein Zuwachs von 1,4 % durch die Geburt von Kindern und die fortdauernde Einwanderung in den jüdischen Staat. Es waren 110 000 mehr Israelis und 36 000 mehr Ausländer als im Jahr 2025. Rund 7,8 Millionen (76 %) sind Juden und „Andere“, also nichtjüdische, nichtarabische Bürger. Rund 2,2 Millionen (21,1 %) sind Araber. Die übrigen 296 000 Personen (2,9 %) sind Ausländer. Der Unabhängigkeitstag begann am Dienstagabend nach dem Ende des Gedenktages für die in den Kriegen gefallenen Soldaten, und ging bis zum Mittwochabend. In den letzten zwölf Monaten erblickten rund 177 000 neue Kinder das Licht der Welt in Israel, während rund 48 000 aus dem Leben schieden. Rund 21 000 neue Einwanderer trafen aus dem Ausland ein, um Israel zu ihrer neuen Heimat zu machen. Seit 1948 sind über 3,5 Millionen Menschen eingewandert, auch wenn heutzutage vier von fünf Israelis „Sabras“ sind, also in Israel geboren wurden. Über ein Viertel der Bevölkerung sind Kinder bis 14 Jahre und rund 13 % sind über 65, wodurch Israel eine der jüngsten Populationen unter den Industriestaaten aufweist. Weltweit gesehen leben die meisten Juden außerhalb Israels mit 6,3 Millionen in den Vereinigten Staaten, das heißt 40 % der weltweiten jüdischen Bevölkerung von 15,8 Millionen. In Israel leben aktuell rund 45 % aller Juden weltweit. (Times of Israel, VFI News)
Dankt unserem Gott für Seine Treue zu Seinem Volk, das Er in den letzten 78 Jahren ins Heilige Land zurückgeholt hat. Preist Ihn für jedes Kind, das im letzten Jahr geboren wurde, jeden Neuankömmling, der am Ben-Gurion-Flughafen eintraf, und jede Familie, die nun das Gelobte Land als ihre neue Heimat betrachtet. Proklamiert Gottes reichen Segen über dem Volk und Frieden über den Grenzen Israels. Mögen die Menschen Jeschua erkennen und das Geschenk der Wiedergeburt annehmen.
Jüdischer Nationalfonds gibt 105 Millionen Euro für Erholungsurlaub für Bewohner an der Grenze aus
Der Jüdische Nationalfonds (KKL-JNF) gab am 16.04. eine neue Initiative bekannt. Mit umgerechnet 105 Millionen Euro sollen israelische Bürger, die im Norden des Landes an der Grenze leben, einen dringend nötigen Urlaub bekommen, da ihre Heimatorte ständig unter Raketenbeschuss durch die Hisb-Allah-Terroristen und durch Drohnenangriffe leiden. So können 15 000 Bürger, die bis zu 9 km von der Grenze entfernt wohnen, fünf Tage in einem von 26 Hotels verbringen, mit Halbpension und kostenlosem Transfer. Auch Lern- und Freizeitaktivitäten sind in dem Paket inbegriffen. Die Kommunen vor Ort werden die Teilnehmer auswählen, wobei gefährdete Gruppen, wie ältere und behinderte Menschen sowie diejenigen, die zu Hause keinen Schutzraum haben, zunächst bevorzugt werden. Das neue Projekt knüpft an ein altes an, das Ende März gestartet war und bei dem rund 6 000 Personen, die bis zu 2 km von der libanesischen Grenze entfernt wohnen, für zwei Nächte in einem Hotel unterkamen. Die Bewohner des Nordens sind bei dem jüngsten Konflikt nicht evakuiert worden, was bedeutet, dass Israelis in Kibbuzen, Moschawim und Dörfern, die beschossen werden, lange Zeit in Bunkern aushalten müssen, ohne irgendwohin ausweichen zu können. Der Vorsitzende von KKL-JNF, Ejal Ostrinsky, betonte, dass die Bürgermeister des Nordens direkt um Erholungsurlaub für ihre Bürger gebeten hatten, nicht um eine Evakuierung, so dass die Familien weiterhin in ihren Gemeinden verwurzelt sein können. Über die Gelder und Aktivitäten gab es in enger Partnerschaft mit den Gemeinden an der Grenze Absprachen, unter anderem mit Schlomi, Metulla und Kirjat Schmona. Bei anderen Projekten hatte der KKL-JNF in der Vergangenheit auch Gelder freigegeben für Nothilfe, wenn Städte wie Beit Schemesch und Beerscheba angegriffen wurden. Da durften die Bürger auch für eine Atempause in Hotels gehen, es gab Musik, Basteln, Schlagzeug-Workshops und traditionelle Mimouna-Feiern am Tag nach Pessach für Familien, die für die Feiertage nicht nach Hause reisen konnten. Das neue Projekt für eine Atempause von den Hisb-Allah-Angriffen ist eine Geste der Solidarität mit den Kommunen an der Grenze, die die größte Last tragen bei diesen Angriffen durch die Terrorgruppe, die vom Iran finanziert wird. (Times of Israel, VFI News)
Dankt unserem himmlischen Vater für diese Partnerschaften und diese Großzügigkeit, damit Israelis an der Grenze sich für eine gewisse Zeit erholen können. In Jeschuas Namen proklamieren wir, dass die Familien, die zu diesen Hotels fahren dürfen, erfrischt werden, dass sie ihre verängstigten Kinder beruhigen können und dass ihr Glaube gestärkt wird. Ruft in der Vollmacht von Jeschuas Namen den Schutz Gottes über jedem Haus entlang der Grenze aus. Mögen sich noch mehr Verbündete aus aller Welt ganz offen auf die Seite Israels stellen.
Die Artikel in den Beiträgen spiegeln nicht unbedingt die Meinung von VfI wider. Wir sind darum bemüht, so genau wie möglich über Dinge zu berichten, die Israel, den Nahen Osten, die Diaspora und Juden auf der ganzen Welt betreffen, und hoffen, diese Mitteilungen sind für euch informativ und helfen euch, präziser zu beten.
Segnet Israel
Wir danken euch von ganzem Herzen, dass ihr Israel treu und großzügig zur Seite steht.
1. Korinther 15,58