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VFI News 22. Mai 2021

IVK zielt auf in Schule stationierten Raketenwerfer in Gaza

Ein Flugzeug der israelischen Armee (IAF) griff ein Ziel der Hamas in Schejaija in Gaza an, nachdem die Hamas von dort aus auf Israel geschossen hatte. Die Raketenabschussstation wurde zerstört. „Sie befand sich in der Schule, was beweist, dass die Hamas ihr militärisches Gerät sowie Munition weiter mitten in Wohngegenden platziert“, so die IVK. Die Terrororganisation Hamas und der Islamische Dschihad haben seit letztem Montag über 3.000 Raketen auf Israel abgeschossen. Dem israelischen Roten Kreuz zufolge sind zwölf Menschen durch die Raketen getötet und 134 Personen verletzt worden. Bei den Palästinensern liegt die Zahl der Opfer bei über 200. (INN, NPR, VFI News)

„Den Feigen aber und Ungläubigen und mit Gräueln Befleckten und Mördern und Hurern und Zauberern und Götzendienern und allen Lügnern – ihr Teil ist in dem See, der mit Feuer und Schwefel brennt, welches der zweite Tod ist.“ – Offenbarung 21,8

Bitte betet für Trost für die trauernden Familien. „Denn auf Dich, HERR, Herr, sind meine Augen gerichtet, auf Dich traue ich; gib meine Seele nicht preis! Bewahre mich vor der Schlinge, die sie mir gelegt haben, und vor den Fallstricken derer, die Frevel tun! Lass die Gottlosen in ihre eigenen Netze fallen, während zu gleicher Zeit ich vorübergehe!“ – Psalm 141,8-10

Israelische Truppen setzen an Jerusalemer Stadtmauer Tränengas gegen Palästinenser ein; zwei Soldaten in Samaria angeschossen

Pro-palästinensische Demonstranten stießen am 20.5.2021 in Jerusalem mit der israelischen Armee zusammen. In Judäa und Samaria wurden zwei Soldaten angeschossen, als weitläufige Proteste in gewalttätige Konfrontationen mit Israel ausarteten. US-Präsident Joe Biden hatte einen Waffenstillstand gefordert, den Premier Netanjahu zunächst ablehnte. Die Gewalt in der Region geht nun länger als eine Woche und umfasst IVK-Angriffe auf den Gaza-Streifen als Reaktion auf die Gewalt gegen Israel von dort aus. * Am Damaskustor in der Jerusalemer Altstadt, etwa 800 Meter vom Tempelberg, wurde Tränengas gegen gewaltbereite Demonstranten eingesetzt. Dort hatte es am Montag bei der Al-Aksa-Moschee Zusammenstöße gegeben. Anschließend hatte die Hamas Israel erneut von Gaza aus massiv bombardiert. * Eine Wasserkanone und berittene Polizisten waren im Einsatz, während Palästinenser in der Nähe der Altstadt mit Blendgranaten auseinandergetrieben wurden. * Rund 15 km entfernt wurden zwei israelische Soldaten nahe der Siedlung Beit El im Westjordanland durch Schüsse in die Beine verletzt. Dort machten Hunderte von Palästinensern unweit der Stadt Ramallah Krawall. Berichten vor Ort zufolge wurde einer der Soldaten mittelschwer, der andere leicht verletzt. (DM, VFI News)

Bitte betet weiter für Schutz und Bewahrung der Menschen. – Matthäus 5,44 und Römer 12,19

Die Artikel in den Beiträgen spiegeln nicht unbedingt die Meinung von VfI wieder. Wir sind darum bemüht, so genau wie möglich über Dinge zu berichten, die Israel, den Nahen Osten, die Diaspora und Juden auf der ganzen Welt betreffen und hoffen, diese Mitteilungen sind für euch informativ und helfen euch, präziser zu beten.

Biden an Netanjahu: „Fahren Sie die Bombardements auf Gaza zurück!“

Am späten Dienstagabend hieß es, Israel werde seine Operation „Wächter der Mauern“ weiterführen, um weitere Ziele unter Beschuss zu nehmen, während die USA, die EU und andere Länder einen Waffenstillstand fordern. Die Regierung Biden hatte Jerusalem erneut aufgefordert, die Angriffe auf Gaza zurückzufahren. * Zu den Zielen Israels gehört Mohammed Deif, der Kommandeur der Kassam-Brigaden. Die IVK gehen davon aus, dass sie die Chance haben, das Hamas-Mitglied zu eliminieren, wenn die Kämpfe weitergehen. Dem Militär zufolge war Deif bereits letzte Woche Zielscheibe gewesen, konnte aber im letzten Moment entkommen. Verteidigungsminister Gantz sagte am Dienstag in einem Telefonat mit seinem US-amerikanischen Amtskollegen Lloyd Austin, die Operation würde weitergehen, bis die Hamas auf lange Sicht abgeschreckt sei. (Jerusalem Post, VFI News)

„Nicht mehr wird man von Gewalttat hören in deinem Land, von Verheerung und Zertrümmerung in deinen Grenzen; sondern deine Mauern wirst du Rettung nennen und deine Tore Ruhm.“ – Jesaja 60,18

Premier Netanjahu ist entschlossen, die Operation weiterzuführen

Benjamin Netanjahu ließ US-Präsident Biden am Mittwoch abblitzen. Dieser hatte eine „signifikante Deeskalation“ im Konflikt mit Gaza gefordert. Netanjahu will die Operation weiterführen. Unterdessen gerät Biden unter Druck von progressiven Parteigenossen. Der amerikanische Präsident sprach am frühen Mittwochmorgen mit dem israelischen Premier. Aus dem Weißen Haus hieß es, es gab eine detaillierte Diskussion über die Ereignisse in Gaza, über Israels Fortschritte bei der „Degradierung der Fähigkeiten“ der Hamas und anderer Terroristen sowie die fortwährenden diplomatischen Bemühungen von Regierungen in der Region und von den USA. „Der Präsident ließ den Premier wissen, dass er auf dem Weg zu einem Waffenstillstand schon heute eine signifikante Deeskalation erwarte“, hieß es in einer Erklärung aus dem Weißen Haus. Doch nach einem Besuch im militärischen Hauptquartier einige Stunden später sagte Netanjahu, er wisse die Unterstützung durch den US-Präsident zwar zu schätzen, aber Israel werde weiter darauf hinarbeiten, für die Bürger Israels Ruhe und Sicherheit wiederherzustellen. Bis dahin werde das Ziel der Operation entschlossen verfolgt werden. (Fox, VFI News)

Bitte betet wie immer für Weisheit für die Obrigkeit, speziell für Premier Netanjahu. Möge er richtige Entscheidungen treffen und sich nicht dem Druck der Welt beugen, während er die Interessen Israels zu hüten hat.

Hört euch das Lied über Bewahrung an

Hashomer (zu Deutsch: Er, der bewahrt) von Barry und Batya Segal. Danke für eure Gebete für Sicherheit, Schutz und Bewahrung für die Menschen in Israel.

Merkel verurteilt antisemitischen Missbrauch und Angriffe auf Synagogen

Der Sprecher von Kanzlerin Angela Merkel, Steffen Seibert, erklärte diese Woche, dass sich Juden in Deutschland nicht mehr sicher fühlten. Er verurteilte den Antisemitismus bei pro-palästinensischen Protesten in der vergangenen Woche. Polizisten bewachen Synagogen im ganzen Land, nachdem die Proteste gegen das Bombardement des Gaza-Streifens in Rassismus ausgeartet waren. „Was in den letzten Tagen zu hören war, ist Hass auf Juden. Dieser Antisemitismus ist beschämend“, so Merkels Sprecher am Montag. Es sei besonders empörend, dass ein jüdischer Reporter am Wochenende am Rande einer Demonstration angegriffen wurde. Seibert sagte, dies unterstreiche die Tatsache, dass sich Juden in Deutschland nicht so frei und sicher wie sonst bewegen können, wie es das Recht eines jeden deutschen Bürgers ist. „Das macht uns zornig und es ist eine Schande für uns alle“, so Seibert. (DM, VFI News)

„Und der HERR wird eine hohe Festung sein dem Unterdrückten, eine hohe Festung in Zeiten der Drangsal.“ – Psalm 9,10

Gewaltsame Zusammenstöße zwischen pro-palästinensischen und pro-israelischen Demonstranten in New York

In New York City brach diese Woche vor dem israelischen Konsulat bei einer Demonstration Gewalt aus, während der Konflikt zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas im Gaza-Streifen weiterging. Am Dienstag wurden mehrere gewaltbereite Personen bei Zusammenstößen mit der Polizei in New York festgenommen. Hunderte von Menschen nahmen an Protesten unter dem Motto „Befreit Palästina“ teil. Sie hielten palästinensische Flaggen hoch, während sie die Second Avenue Richtung Stadtzentrum herunterliefen. Dabei schrien sie „Gaza, Gaza weine nicht. Wir werden dich nicht sterben lassen!“ * Auf Twitter gab es dazu einen Flyer, wonach die Demonstration unter dem Titel „Krisenprotest zur Verteidigung Palästinas“ lief. Es war nur eine von vielen, die im Laufe des Dienstags in den USA zum Beispiel in Atlanta, Washington D.C., Los Angeles, Boston sowie in Dearborn, Michigan, stattfanden, wo sich der Präsident gerade zu einem Besuch aufhielt,. (DM, VFI News)

Bitte betet für Frieden und die Bewahrung der Würde der Menschen.

Drei EU-Außenminister reisen nach Jerusalem

Der deutsche, tschechische und slowakische Außenminister werden in den nächsten Tagen in Israel erwartet. Zuvor war es dem EU-Komitee für Auswärtige Angelegenheiten nicht gelungen, eine gemeinsame Erklärung bezüglich der Kämpfe zwischen Israel und der Hamas zu verabschieden. Heiko Maas, Jakub Kulhanek und Ivan Korcok wollten am Donnerstag auf Einladung ihres israelischen Amtskollegen Gabi Aschkenasi nach Israel reisen. Das israelische Außenministerium sagte, mit dem Besuch solle Solidarität und Unterstützung ausgedrückt werden. Minister aus anderen Ländern würden in den kommenden Wochen aus dem gleichen Grund erwartet – und zwar im Rahmen der Bemühungen des Ministeriums, die Legitimität Israels zu stärken, während die Operation „Wächter der Mauern“ läuft. Die Gäste werden auf Aschkenasi treffen und sich anschließend Orte anschauen, an dann Hamas-Raketen eingeschlagen waren. * Heiko Maas reiste inzwischen nach Israel. Er warb für den Waffenstillstand und zeigte sich solidarisch mit der Bevölkerung. (Jerusalem Post, VFI News)

Alene im Finale der Eurovision

Eden Alene, die Israel als erste Person äthiopischer Abstammung bei der Eurovision vertritt, kam am Eröffnungsabend der diesjährigen Veranstaltung am Dienstag in Rotterdam ins Finale. Manche hatten befürchtete, dass Israel wegen des aktuellen Krieges vom Komitee abgelehnt werden könnte. Alenes Auftritt mit „Set me free“ („Befreie mich“) war tadellos. Sie sang so hoch wie bisher niemand in der Geschichte des Wettbewerbs und begeisterte das Publikum. Wegen Corona war die Eurovision 2020 auf 2021 verschoben worden; sie musste also ein Jahr geduldig auf ihre Chance warten. Diese Woche bewies sie sich mit der höchsten Note und bestach durch ihren Tanz und ihr schwarz-weißes Outfit von Alon Livne. (Jerusalem Post, VFI News)

Segnet Israel

Wir brauchen göttliche Versorgung für humanitäre Projekte, wie das Schulranzenprojekt. Besucht uns auch auf https://www.visionforisrael.com/de/projekte.

Wir danken euch von ganzem Herzen, dass ihr Israel auch jetzt großzügig zur Seite steht. – 1. Korinther 15,58.