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VFI News 27. Februar 2021

Niedrigste Anzahl von Infizierten seit fast 2 Monaten

Die Anzahl der neu mit Corona Infizierten geht in Israel weiter zurück. Am 19.2.2021 lag der Prozentsatz der am Vortag positiv Getesteten bei nur 6,2 % (ca. 3.000), so wenig wie seit Anfang Januar nicht mehr. Der R-Wert, das heißt wie viele andere Menschen ein Infizierter ansteckt, sank auf 0,79 %. Unterdessen sind 40 % der neuen schweren Fälle bei den unter 60-Jährigen, möglicherweise, wie das nationale Info-Zentrum für Corona mutmaßt, weil die Impfung bei dieser Altersgruppe langsamer geht. Das Info-Zentrum arbeitet unter der Schirmherrschaft des Informationsdienstes der Israelischen Streitkräfte in Kooperation mit dem Gesundheitsministerium. Im Moment sind 89 % der über 50-jährigen einmal mit dem Serum der US-Firma Pfizer geimpft worden oder von der Infektion genesen. (TOI, VFI News)

„Denn Ich weiß ja die Gedanken, die Ich über euch denke, spricht der HERR, Gedanken des Friedens und nicht zum Unglück, um euch Ausgang und Hoffnung zu gewähren.“ – Jeremia 29,11

Bitte betet an diesem Purim-Wochenende mit nächtlichen Ausgangssperren für Israel, die dieses freudige Fest gerne feiern wollen wie in Esther für alle Zeiten festgelegt.

Hotels am Toten Meer sind „Grüne Inseln“

Die Gebiete Ein Bokek und Hamei Zohar im Süden Israels wurden am 19.2.2021 von einem Corona-Komitee als „grüne Inseln“ eingestuft. Somit sollten Hotels und andere Ferienanlagen am 21.2. wieder eröffnet werden, allerdings nur für Geimpfte sowie für Personen, die in den letzten 72 Stunden negativ getestet wurden oder die Corona hatten und sich davon erholt haben. (Jerusalem Post, VFI News)

„Siehe, Ich will ihr einen Verband anlegen und Heilung bringen und sie heilen, und Ich will ihnen eine Fülle von Frieden und Wahrheit offenbaren.“ – Jeremia 33,6 und Römer 2,11

Jerusalem öffnet kulturelle Zentren

Die Stadt Jerusalem erlaubt seit dem 22.2.2021 wieder kulturelle Veranstaltungen. Den Anfang machte die Sängerin Miri Mesika mit einem Konzert am Montagabend – nach monatelangen Verboten und Ausgangssperren wegen Corona. Der Jerusalemer Bürgermeister Mosche Lion wollte im Kulturzentrum, dem Pais Cultural, in Pisgat Ze'ev dabei sein. Die Kunsthallen waren im Juni 2020 unter strengen Auflagen eröffnet worden. Es war die erste Kulturveranstaltung in der Stadt, die seit dem dritten Lockdown stattfand und bei der das System mit dem grünen Pass verwendet werden sollte. Für die Teilnahme musste jeder im Publikum einen grünen Pass haben oder beweisen, dass er geimpft wurde, sich von Corona erholt hat oder in den letzten 48 Stunden vor der Veranstaltung negativ getestet wurde. (Jerusalem Post, VFI News)

Bitte betet für Israel. Wie in vielen anderen Ländern fallen persönliche medizinische Daten, wie z.B. Impfungen, unter den Datenschutz! Es gibt israelischen Anwälten zufolge keinerlei gesetzliche Grundlage, Menschen aufzufordern, ihren Impfstatus preiszugeben und Personen ohne Impfung zu diskriminieren. Eine solche Spaltung in der Gesellschaft herbeizuführen ist äußerst bedenklich.

Die Artikel in den Beiträgen spiegeln nicht unbedingt die Meinung von VfI wider. Wir sind darum bemüht, so genau wie möglich über Dinge zu berichten, die Israel, den Nahen Osten, die Diaspora und Juden auf der ganzen Welt betreffen und hoffen, diese Mitteilungen sind für euch informativ und helfen euch, präziser zu beten.

Moslemischer Pfleger betet mit jüdischem Patienten kurz vor dessen Tod

Ein gläubiger Jude, der mit Corona im Ha'emek-Krankenhaus im Norden Israels lag, sprach seine letzten Gebete mit einem moslemischen Pfleger an seiner Seite. Die Familie des Sterbenden steckte wegen des Schneesturms im Stau und schaffte es nicht rechtzeitig zum Krankenhaus. Maheer Ibrahim, der leitende Pfleger in der Corona-Abteilung, ergriff die Initiative und las das Schema Israel zusammen mit dem Patienten und half ihm so in den letzten Augenblicken seines Lebens auf der Erde. „Vielleicht klingt das anrührend, aber ich dachte einfach, es war genau das, was er brauchte“, so Ibrahim. Er fügte hinzu: „Seine Tochter rief mich einen Tag nach seinem Tod an und sagte, dies sei ihr einziger Trost gewesen... Es hat mich berührt, zu hören, dass ihr dieses Wissen guttat.“ Als er der Tochter des Verstorbenen am Vortag die Ereignisse mitgeteilt hatte, habe er Tränen in ihren Augen gesehen. „Wir sind an erster Stelle Menschen, nicht medizinisches Pflegepersonal.“ (INN, VFI News)

Wir danken Gott für Trost für Trauernde. Bitte betet mit uns an diesem Purim-Wochenende, dass das jüdische Volk beim Lesen der Geschichte von Esther Offenbarungen über den Retter, Jeschua, empfängt, Ihn erkennt und annimmt. – Apostelgeschichte 4,12 und Johannes 1,12

Signal an den Iran: Israel und die USA entwickeln gemeinsam neues Arrow-Raketensystem

Während der Iran weiter an der Entwicklung von Langstreckenraketen, die Sprengköpfe transportieren können, arbeitet, kündigten das israelische Verteidigungsministerium und das US-amerikanische Raketenabwehramt am 18.2.2021 eine neue Generation eines Raketenabwehrsystems an. Das neue Arrow-4-System wird ein wichtiger Teil der sehr vielschichtigen Verteidigungsstruktur Israels sein. Das derzeit verwendete Arrow-3-System ist darauf ausgerichtet, Israel vor Langstreckenraketen zu schützen, insbesondere vor solchen, die im Iran hergestellt wurden. (Jerusalem Post, VFI News)

Bitte betet weiter regelmäßig für Gottes Schutz für Sein Volk.

Pessys Geschichte über ihre Flucht vor der Kristallnacht

Pessy wuchs in Leipzig auf und war Zeugin der unaussprechlichen Gräueltaten, die an ihrer Familie und anderen Juden in Europa verübt wurden. Die erschütternde Geschichte über ihre Flucht, ihr Heldentum und ihre Erlösung zeigen die unmenschliche Behandlung durch die Nazis und das mächtige Durchhaltevermögen von Gläubigen.

USA droht Israel mit Landeverbot in den USA

Wenn US-Flugzeuge keine Erlaubnis haben, Notfall-Flüge nach Israel durchzuführen, wird israelischen Fliegern nicht erlaubt, in den USA zu landen. Die Regierung Biden wirft der israelischen Regierung vor, die Bewegungsfreiheit im Luftraum zu beschneiden und so eine Krise zwischen sich und der neuen US-Regierung hervorzurufen; der jüdische Staat hat seine Grenzen wegen Corona wieder geschlossen. Biden fordert, dass US-Flugzeuge in Israel landen dürfen. Das israelische Außenministerium leugnete den Bericht und erklärte, es wisse nichts über derartige Drohungen. (Jerusalem Post, VFI News)

Bitte betet weiter für gute Beziehungen zwischen Israel und seinen Verbündeten.

Hunderte von Israelis gestrandet

Wegen der Schließung der israelischen Grenzen sitzen Hunderte von Israelis in Russland, in der Ukraine und in Großbritannien fest, obwohl sie die Einreiseerlaubnis nach Israel haben. Es gibt keine direkten Flüge nach Tel Aviv. Für Passagiere verursacht es finanzielle, gesundheitliche und logistische Probleme, wenn sie auf die einzige Reisevariante mit Umsteigen in Frankfurt zurückgreifen müssen. Am 22.2.2021 reduzierte die israelische Regierung die Anzahl der Personen, die täglich ins Land kommen dürfen, von 600 auf 200. Berichten zufolge sitzen 90 Israelis mit einer Erlaubnis zum Auswandern in Kiew fest, wie die Abteilung für Ausnahmen im Transportministerium erklärte. Weitere 40 Personen warten auf ihre Erlaubnis. In Moskau sitzen rund 150 israelische Bürger, die die Rückreiseerlaubnis haben, fest. Weitere 50 warten auf ihre Erlaubnis. (Jerusalem Post, VFI News)

Bitte betet für die Menschen, die weit von Zuhause hilflos gestrandet sind.

Äquatorialguinea will seine Botschaft nach Jerusalem verlegen

Premier Netanjahu hatte am 19.2.2021 mit dem Präsidenten von Äquatorialguinea Teodoro Obiang Nguema Mbasogo gesprochen; danach kam die Ankündigung aus dem Ministerium in Malabo. Netanjahu begrüßt den allgemeinen Trend, dass immer mehr Länder ihre Botschaften in die jüdische Hauptstadt verlegen wollen, betonte jetzt aber, die jüngste Mitteilung deute besonders auf die sich vertiefenden Beziehungen zu Afrika hin. (Jerusalem Post, VFI News)

Google gibt gemeinnütziger israelischer Bank 0,8 Mio. Euro für Kleinunternehmen

Die Ogen Group hat ein Darlehen von umgerechnet 0,8 Mio. Euro von Google erhalten. Das Geld ist für Darlehen, die Ogen mit niedrigen Zinsen an Kleinunternehmen in Israel vergeben wird. Mit diesen Mitteln von Google wird überlebenswichtiges Kapital für kleine Firmen bereitgestellt, die sonst keine Darlehen bekommen würden, um ihre Geschäfte nach Corona erstmals oder erneut zu öffnen, um sie wieder aufzubauen oder um zu expandieren. Google ist das erste internationale Unternehmen, das Ogen auf diese Weise unterstützt. Die Ankündigung kam am 17.2.2021 und folgt dem im letzten Jahr gemachten Versprechen, umgerechnet 164 Mio. Euro an Nichtregierungsorganisationen und Finanzinstitute weltweit zu vergeben, um Kleinunternehmen Zugang zu Kapital zu verschaffen. Letztes Jahr verlieh Ogen rund 41 Millionen Euro an Kleingewerbe, Familien mit geringem Einkommen und an gemeinnützige Organisationen; 16,4 Mio. Euro davon gingen an Kleinbetriebe. Ogen will umgerechnet weitere 24 Mio. Euro an solche Unternehmen verleihen. (i365, VFI News)

3. Mose 25,36

Bewaffnete russische Drohnen in Syrien

Ein diese Woche veröffentlichtes Video deutet darauf hin, dass Russland seine Jäger-Drohnen vom Typ Ochotnik zum syrischen Militärflugplatz Tiyas in der Nähe der antiken Oasenstadt Palmyra entsendet hat. Das wahrscheinlich einige Jahre alte Video, in dem eine russische Orion-Drohne und ein S-70-Jäger zu sehen sind, beweist, dass russische Drohnen verstärkt in Syrien im Einsatz waren. * Russland hinkt beim Bau von Dohnen hinter den USA hinterher und versucht seit einiger Zeit, die Lücke zu schließen. Die Entsendung der S-70 ist interessant, denn Russland hat wahrscheinlich nicht viele von diesen Tarndrohnen, die wie Flügel aussehen. (Jerusalem Post, VFI News)

Jesaja 54,15-17

Segnet Israel

Wir von Vision für Israel wenden uns erneut an euch, unsere treuen Leser und Spender. Danke für eure Hilfe für Israel. Wir arbeiten Tag und Nacht, um den Bedürfnissen zu begegnen. Wir brauchen dringend übernatürliche, göttliche Versorgung, um diverse humanitäre Projekte weiter unterstützen zu können. Ihr findet die bebilderten Projekte auf unserer Website unter: https://www.visionforisrael.com/de/projekte, zum Beispiel über die Schulranzenaktion Wir danken euch von ganzem Herzen, dass ihr Israel auch jetzt großzügig zur Seite steht. –1. Korinther 15,58.