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VFI News 30. August 2021

In zwei Monaten hat der Iran wahrscheinlich Atombomben

Teheran hat in zwei Monaten wohl die Fähigkeit, Atombomben herzustellen, warnt der israelische Verteidigungsminister Benny Gantz. Er rief die internationale Gemeinschaft auf, einen Plan zur Verhinderung dessen zu erstellen – einen Plan, der ohne die Wiederbelebung des Atomabkommens von 2015 auskommt. „Der Iran ist nur zwei Monate davon entfernt, über das für eine Atombombe nötigen Material zu verfügen“, erklärte Gantz in einer Sitzung mit 60 Botschaftern in Tel Aviv. Er sagte dies einen Tag, bevor Premierminister Naftali Bennett US-Präsident Biden am Donnerstag im Weißen Haus einen alternativen Plan präsentieren sollte. Biden ist für die Wiederbelebung des Atomvertrags, mit dem die Möglichkeiten für den Iran, seine atomaren Ambitionen zu verfolgen, eingeschränkt werden sollten. Die USA hatten sich 2018 ausgeklinkt. Indirekte Gespräche, veranlasst von der Europäischen Union, knickten ein und ermöglichten es Teheran, mehr Uran zur Produktion von Atomwaffen anzureichern. „Wir wissen nicht, ob das iranische Regime bereit sein wird, einen Vertrag zu unterzeichnen und sich wieder an den Verhandlungstisch zu setzen. Und die internationale Gemeinschaft muss einen realisierbaren Plan B zusammenstellen, um den Iran in seinem Bemühen zum Bau einer Atombombe zu stoppen“, so Gantz. Der diplomatische Weg sei vorzuziehen. „Letzten Endes ist das Ziel, eine bessere, weitreichendere Vereinbarung als die vorherige zu erreichen“, erklärte er. Das iranische Atomprogramm könnte die Region und die ganze Welt animieren, ein Wettrüsten zu veranstalten. Gantz deutete allerdings auch militärisches Vorgehen an, falls dies nötig werden sollte: „Der Staat Israel hat die Möglichkeit, zu agieren und wird nicht zögern, dies zu tun. Ich schließe nicht aus, dass Israel in Zukunft aktiv wird, um zu verhindern, dass der Iran Atomwaffen bauen kann.“ (Jerusalem Post, VFI News)

„Seid nüchtern, wacht; euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge.“ – 1. Petrus 5,8

Israel arbeitet intensiv an Plänen, um gegen den Iran vorzugehen

Die Armee Israels arbeitet darauf hin, gegen den Iran aktiv zu werden, weil Teheran bei seinem Atomprogramm große Fortschritte macht, warnt Aviv Kochavi, der Generalstabschef der Israelischen Streitkräfte. „Der Fortschritt beim iranischen Atomprogramm veranlasst die IVK, ihre operativen Pläne zu beschleunigen. Das vor kurzem bewilligte Verteidigungsbudget sieht dies ebenso vor“, sagte der Ramatkal. Da diplomatische Optionen Teheran wohl nicht veranlassen werden, sein Atomprogramm zu stoppen, glaubt das israelische Militär, dass die islamische Republik erfahren muss, dass die Sanktionen verschärft werden und militärische Gewalt eingesetzt wird, falls Teheran weiter an seinem Atomprogramm arbeitet. Das Budget der israelischen Armee für das kommende Jahr beträgt umgerechnet rund 15 Milliarden Euro. Man geht davon aus, dass das Militär sich mit einem Teil der Gelder auf die Bedrohung durch den Iran für die gesamte Region konzentrieren kann. Diese Bedrohung ist für Israel die schlimmste, auch wenn der Iran immer wieder leugnet, er baue keine Atombombe. Die angespannte Situation hat sich wieder verschlechtert, während der Westen versucht, den Atomvertrag neu zu aktivieren. (Times of Israel, VFI News)

Danke, dass ihr nicht müde werdet, für den Schutz Israels vor einem Atomkrieg zu beten. – Psalm 91

Laut UNO verlassen sich die Taliban auf illegalen Drogenhandel; Drogenproduktion steigt

Während die Taliban ihre Kontrolle in Afghanistan festigen, warnt die UNO, dass die militante Gruppe sich auf den illegalen Drogenhandel aus Hauptfinanzquelle verlässt, während die Herstellung von Opium bedeutend angestiegen ist. Im Juni hieß es in einem Bericht für den UNO-Sicherheitsrat, dass es im Friedensprozess nie um das Problem der Herstellung von Drogen aus Mohn oder Methamphetamine ging. „Das ist die größte Einnahmequelle für die Taliban. Dies destabilisiert und pervertiert alle Bemühungen in Afghanistan und trägt bedeutend zum weltweiten Drogenproblem bei“, so der Bericht. Seit 2020 habe die afghanische Regierung auch immer weniger Drogen beschlagnahmt, was wahrscheinlich daran lag, dass die Taliban ihre Kontrolle auf immer größere Teile des Landes ausgedehnt hatten – zumal die Drogen die Haupteinnahmequelle für die Taliban sind. Weiter hieß es: „Zu den wichtigsten Geldquellen für die Taliban zählen illegale Aktivitäten, Drogenhandel, die Herstellung von Opium aus Mohn, Erpressung, Entführungen und Lösegelder sowie die Steuereinnahmen in den Gebieten, über die die Taliban herrschen.“ In den letzten Monaten wuchs die Macht der Taliban dramatisch; die militante Gruppe eroberte das Land in den Wochen vor dem Abzug der USA am 31.8.2021. So ist in Kabul Chaos ausgebrochen, während es für Amerikaner und andere Alliierte der Afghanen schwer war, das Land per Flugzeug zu verlassen. Das Büro der UNO für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) schätzt, dass die Steuern von den Bauern, die Drogen anbauen, rund 12 Millionen Euro betragen. Weitere 39 bis 83 Millionen stammen aus der Herstellung von Heroin und dem Handeln damit. (FOX, VFI NEWS)

Bitte betet für den Schutz von Gottes Volk vor der Finanzkraft der Taliban. Betet besonders für die Christen, die in Afghanistan wegen ihres Glaubens an Jeschua verfolgt werden.

Hamas gratuliert Taliban zum Sieg über Amerika in Afghanistan

Am Montag lobte die Hamas die islamistische Bewegung wegen ihrer Rückkehr an die Macht in Afghanistan, während die militante Gruppe die US-Truppen vertrieb und die Hauptstadt Kabul nach 20 Jahre langen Kämpfen zurückeroberte. Die Terrorgruppe Hamas „beglückwünschte die Taliban und ihre mutige Führung zum Sieg – die Krönung ihrer Kämpfe in den letzten beiden Jahrzehnten.“ Weiter wünschte die Hamas-Führung allen afghanischen Moslems und der Führung Erfolg beim Erreichen von Einheit, Stabilität und Wohlstand. Damit sei bewiesen, dass der Widerstand des Volkes – was auch das wichtigste für das palästinensische Volk sei – nur mit einem Sieg enden könne. Am 15.8. hatte die Taliban den Palast des Präsidenten eingenommen und den Sieg über die USA, deren Alliierte und alle „Ungläubigen“ ausgerufen. (i365, VFI News)

1. Petrus 5,8

Finanzminister: Keine weiteren Einschränkungen! Lassen Sie die Wirtschaft in Ruhe arbeiten!

Als der israelische Finanzminister Avigdor Lieberman am 25.8. mit Journalisten sprach, sagte er, Gesundheitsminister Nitzan Horowitz solle aufhören, weiter Einschränkungen zu fordern. Diese würden der israelischen Wirtschaft nur schaden. „Die Infektionszahlen sinken. Wir müssen aufhören, über Einschränkungen zu reden und stattdessen die Wirtschaft arbeiten lassen“, sagte Lieberman. Er ist allerdings gegen die Forderung von Unternehmern nach Kompensationen für die Einschränkungen wegen des „Grünen Passes“. „Gehen Sie zu Superland oder in Restaurants. Alles ist voll.“ Lieberman äußerte sich auch zur Krise in staatlichen Krankenhäusern. Er sagte, das Finanzministerium könne keine Gelder direkt an Krankenhäuser überweisen, nur das Gesundheitsministerium könne dies tun. Doch dann müsse erst geprüft werden, wer in Frage kommt. „Wir überweisen nicht einfach Geld, wenn es sich um Hunderte von Millionen Schekel handelt. Heute war die Leitung des Finanzministeriums beim Gesundheitsministerium, um das Thema zu besprechen und Gelder sofort im Voraus zu überweisen. Ich hoffe, es gibt eine Möglichkeit, sofort Vorauszahlungen an staatliche Krankenhäuser zu leisten.“ (INN, VFI News)

Israelisch-arabischer Schwimmer holt Gold bei Paralympischen Spielen

Iyad Schalabi holte sich Gold im 100-Meter-Rückenschwimmen in 2 Minuten und 28,4 Sekunden. Schalabi, 34, der in Schfaram als Moslem aufwuchs, wurde taub geboren und ist seit einem Unfall mit 13 gelähmt. Es war die erste israelisch-arabische Medaille bei den olympischen bzw. paralympischen Spielen, meldete KAN. Schalabis Trainer, Jakob Benenson, war beim Sieg den Tränen nahe: „Ich bin begeistert und glücklich, dass er Gold gewonnen hat. Es ist seine 4. Olympiade. Er war immer auf dem 4. Platz, hat aber weitergemacht.“ Iyads Vater, Josef Schalabi, der seinen Sohn nach Tokio begleitete, sagte in einem Interview: „Mein Herz rast. Als er seinen Konkurrenten überholte, habe ich geweint. Er hat permanent trainiert. Sechs Jahre lang, jeden Tag. Ein Traum ist wahr geworden.“ (Jerusalem Post, VFI News)

1. Petrus 4,10

Goldene byzantinische Münze mit der Kreuzigung nahe Tel Aviv gefunden

Bei einer Ausgrabungsstätte in Ramat HaScharon, einem Vorort von Tel Aviv, fand man jetzt Erstaunliches, wie beispielsweise eine Weinpresse mit einem kunstvollen Mosaikfußboden und eine byzantinische Goldmünze, auf der die Kreuzigung Jeschuas zu sehen ist. „Durch die Ausgrabungen sind Beweise für landwirtschaftliche und industrielle Aktivitäten zu Tage gekommen – und zwar aus der byzantinischen Zeit, also vor rund 1.500 Jahren. Auch das Fundament eines großen Gebäudes, vielleicht ein Lagerhaus oder ein Bauernhof, wurde freigelegt“, sagte Dr. Joab Arbel, der Leiter der Arbeiten im Auftrag der Altertumsbehörde (IAA). Die goldene Münze ließ der byzantinische Kaiser Herakleios 638 oder 639 n. Chr. drucken. Er und seine beiden Söhne sind auf einer Seite zu sehen. Auf der Rückseite ist die Kreuzigung Jeschuas abgebildet. „Es gibt eine griechische oder arabische Inschrift, wohl der Name des Besitzers“, so Robert Kool, ein Münzexperte der IAA. „Die Münze zeigt faszinierende Details über den Niedergang der byzantinischen Herrschaft im Land und die damals aktuellen historischen Ereignisse, wie die persische Invasion und das Aufkommen des Islams. Sie zeigen christliche und heidnische Symbole und die Bevölkerung, die vor Ort lebte“, fügte Kool in seiner Erklärung herzu. (i365, VFI News)

„Gedenke der Tage der Vorzeit, achtet auf die Jahre von Geschlecht zu Geschlecht; frage deinen Vater, und er wird es dir mitteilen, deine Ältesten, und sie werden es dir sagen.“ – 5. Mose 32,7

Die Artikel in den Beiträgen spiegeln nicht unbedingt die Meinung von VfI wider. Wir sind darum bemüht, so genau wie möglich über Dinge zu berichten, die Israel, den Nahen Osten, die Diaspora und Juden auf der ganzen Welt betreffen und hoffen, diese Mitteilungen sind für euch informativ und helfen euch, präziser zu beten.

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Danke für eure Hilfe für Israel. Wir arbeiten Tag und Nacht, um den Bedürfnissen zu begegnen. Wir brauchen immer göttliche Versorgung, um diverse humanitäre Projekte weiter unterstützen zu können. Ihr findet die bebilderten Projekte auf unserer Website unter: https://www.visionforisrael.com/de/projekte. Wir danken euch von ganzem Herzen, dass ihr Israel treu und großzügig zur Seite steht.

1. Korinther 15,58