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VFI News 4. Juni 2022

Die Bedeutung von Pfingsten

In diesem englischen Video hört ihr etwas von Batya und Barry über die Bedeutung des jüdischen Schawuotfestes, das unter anderem auch Wochenfest genannt wird. Dabei gilt es verschiedene Ebenen zu entdecken, die im Laufe der Jahrhunderte dazugekommen sind und diese Feiertage bereichern. Euch allen ein herrliches, vom Heiligen Geist mächtig erfülltes Pfingst- und Schawuotwochenende mit unserem Herrn und Bundesgott. Chag Sameach!

„Aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist; und ihr werdet Meine Zeugen sein, sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde.“ – Apostelgeschichte 1,8

Israelische Sicherheitsmaßnahmen an amerikanischen Schulen?

In Israel gibt es an Schulen selten Schießereien und die Schutzmaßnahmen des jüdischen Staates könnten ein hilfreicher Ausgangspunkt für die Verbesserung der Sicherheitslage an US-amerikanischen Schulen sein. Diese Überlegungen kommen nach der Tragödie in der Schule in Texas, da nun wieder öffentlich diskutiert wird, wie sicher Schulen sind. Zwischen 1974 und 2022 wurden in Israel sechs Terroranschläge auf Schulen verübt. Diese geringe Anzahl liegt wohl an den mehrschichtigen Sicherheitsmaßnahmen in Israel und an der Bereitschaft der Öffentlichkeit, der israelischen Polizei zu helfen. David Hazony, ein Autor und Kommentator für israelische und amerikanische Angelegenheiten, sagte, Israel bemühe sich, potenzielle Angreifer zu identifizieren, indem über ihr Verhalten Profile angelegt werden. Israel könnte Anschläge nicht verhindern, wenn sich seine Bemühungen nur auf bewaffnetes Sicherheitspersonal an jeder Schule beschränken würden, fügte er hinzu. Stattdessen investiere der jüdische Staat in das Überwachen von potenziellen Angreifern. Israel benutze in Sachen Sicherheit eine komplexe, mehrschichtige Herangehensweise, zu der auch Geheimdienstinformationen gehören, anhand derer der Kauf von Waffen und die Profile in sozialen Medien geprüft werden. Brigadegeneral d. R. Amir Avivi, der Gründer und Chef des israelischen Verteidigungs- und Sicherheitsforums (IDSF), betonte, dass die israelische Zivilbevölkerung die Schwachstellen der Regierung kenne und deshalb freiwillig mithelfe. Die freiwilligen Helfer der Nichtregierungsorganisation seien keine Selbstschutzgruppe oder Miliz, sondern stünden unter der strengen Kontrolle der Grenzpolizei. „Sie werden von der Grenzpolizei ausgebildet und ausgestattet und sind in verschiedenen Bereichen, unter anderem auch in Schulen, im Einsatz“, sagte er. Das Projekt sei ein Beispiel dafür, wie die zivile Gesellschaft Regierungsinstitutionen helfen kann, für Sicherheit zu sorgen. (FOX, VFI News)

Psalm 91 und 18,10

Herzklappe transplantiert

Vor einigen Wochen kam ein 76-Jähriger mit akutem kardiogenem Schock ins Hadassa-Krankenhaus in En Kerem. Er hatte bereits eine Vorgeschichte der Verengung der Aortenklappe und litt unter einer schweren Gefäßerkrankung. Es war nicht möglich, ihn über die Oberschenkelarterie oder alternative Methoden zu behandeln, denn es gab anatomische Einschränkungen wegen einer alten Bypass-Operation. Dr. David Planer, der Leiter der Abteilung für Katheterisierung im Hadassa-Klinikum, sagte: „Vor 20 Jahren musste man für den Austausch von Aortenklappen den Brustkorb chirurgisch öffnen, was eine lange, schwierige Genesungsphase zur Folge hatte. Der Patient, der jetzt eingeliefert wurde, benötigte ein Transplantat, aber kein herkömmliches Vorgehen hätte funktioniert, da er andere Vorerkrankungen hatte. Es war eine Herausforderung und wir mussten unkonventionell denken, um sein Leben zu retten.“ So entschieden sich die Mediziner, die Transplantation der Klappe über die Halsschlagader durchzuführen. Das hatte bis dahin noch keiner in Israel gewagt. Dr. Planer, Dr. Gabby Elbaz-Greener, Dr. Amit Korach, Prof. Ronen Beeri, Leiter der Echokardiografie und erfahrener Anästhesisten, sowie Dr. Tamer Abu Jreis arbeiteten zusammen, um diese einzigartige Katheterisierung durchzuführen. Dr. Planer erklärte: „Gott sei Dank verlief die OP ohne Komplikationen und wir freuen uns, das erste Team in Israel zu sein, das einen solchen Eingriff vorgenommen hat. Wir hoffen, auf diese Weise für weitere therapeutische Optionen bei Schwerkranken den Weg gebahnt zu haben. Der Patient kam in die Reha und wird sich wohl wieder vollkommen erholen.“ (INN, VFI News)

Bitte betet, dass Menschen ihre Heilung im Gauben empfangen und daran festhalten. „Heile mich, HERR, so werde ich geheilt werden; rette mich, so werde ich gerettet werden; denn du bist mein Ruhm.“ – Jeremia 17,14; Jesaja 53,5 und 1. Petrus 2,24

Nir Barkats Gehalt von 1 Schekel

Knessetmitglied Nir Barkat vom Likud, ehemals Bürgermeister von Jerusalem, besteht darauf, dass sein Gehalt als Mitglied des Parlaments nicht mehr als 1 Schekel pro Jahr beträgt. Derzeit stünden Barkat über 2 Mio. Schekel (280.000 Euro) zu. Am Montag, dem 23.5.2022 erschien Barkat vor dem Gehaltskomitee der Knesset, weil er sein Gehalt nicht abgerufen hatte und der Lohnbuchhalter der Knesset nicht wusste, was er mit der enormen Summe tun sollte. Bei dem Treffen erklärte Barkat gegenüber den Mitgliedern des Komitees, er habe das Recht, für nur 1 Schekel zu arbeiten. Er habe nicht vor, von seiner Gepflogenheit abzuweichen, die er in den 14 Jahren verfolgte. So lange hat er öffentliche Ämter bekleidet. „Es ist mir eine Ehre, dem israelischen Volk für 1 Schekel pro Jahr zu dienen. So habe ich es in den zehn Jahren als Bürgermeister von Jerusalem gehalten. So mache ich es als Knessetmitglied und so will ich es auch in Zukunft bei jedem anderen öffentlichen Amt tun. Mein Vater hatte in meiner Jugend für mich gebetet, dass ich dem Staat viele Steuern zahlen und in die Lage versetzt würde, in einem öffentlichen Amt für 1 Schekel pro Jahr zu arbeiten. Gott sei Dank. Ich bin froh, dass dieser Segen in Erfüllung gegangen ist. Ich habe dem Komitee erklärt, dass ich nicht vorhabe, ein Gehalt zu empfangen und dass das mein gutes Recht ist. Das Geld der Öffentlichkeit ist für mich heilig. Ich danke den Mitgliedern des Knessetkomitees für Gehälter und glaube, sie werden meine Einstellung zu dem Thema akzeptieren.“ (INN, VFI News)

„Der Wandel sei ohne Geldliebe; begnügt euch mit dem, was vorhanden ist, denn Er hat gesagt: Ich will dich nicht versäumen noch dich verlassen.“ – Hebräer 13,5

Arabischer Israeli gewinnt bei der Weltmeisterschaft im Kickboxen in der Türkei

Der israelische Kickboxer Loai Sakas holte am Mittwoch, dem 18.5.2022 Gold bei der Weltmeisterschaft in der Türkei. Sakas, ein arabischer Christ aus der im Norden gelegene Stadt Kafr Yasif, hüllte sich im Ring in die israelische Flagge, nachdem er seinen slowakischen Rivalen in der Gewichtsklasse unter 75 kg im K-1-Stil besiegt hatte. „An erste Stelle bin ich israelischer Staatsbürger. Mir sind Judentum, Islam, Christentum und Drusen egal. Ich vertrete mein Land und wünsche mir, dass hier alle friedlich miteinander leben. Die marokkanische Delegation beschimpfte uns während des Kampfes und machte sogar eine kleine Demo. Aber darauf habe ich natürlich kein bisschen reagiert.“ Dass er arabischer Christ ist, habe ihn nicht davon abgehalten, nach seinem Sieg die israelische Fahne zu schwenken. „Ich erwarte, dass jeder israelische Bürger die israelische Flagge schwenkt. Ich will damit niemanden verärgern. Ich winke mit der Fahne, weil ich israelischer Staatsbürger bin“, sagte der Sportler. Leute aus seiner Heimatstadt hatten ihn dafür kritisiert, aber das sei ihm egal. „Mich unterstützen auch viele Leute für das, was ich tue und darauf konzentriere ich mich. Die anderen können denken, was sie wollen. Ich bin Israeli. Wenn ich unterwegs bin und sehe, wie ein Jude auf der Straße angegriffen wird, verteidige ich ihn“, fügte er hinzu. (Times of Israel, VFI News)

Dankt dem Herrn mit uns für Loai Sakas. Betet für ihn, dass er bewahrt wird und gesegnet bleibt. Möge er für viele ein Vorbild sein. Betet auch gegen Antisemitismus weltweit.

Investitionen von knapp 1 Billion Euro in den Tourismus

Saudi-Arabien will in den nächsten zehn Jahren umgerechnet 1 Billion Euro in den Tourismus investieren, um bis zum Jahr 2030 100 Millionen Besucher anzulocken. Auch soll seine Wirtschaft nicht länger nur auf dem Standbein Öl stehen. Das Königreich schwenkt dabei von religiösen auf Freizeitbesucher um. Letztere sollen für seine Vision für 2030 eine Schlüsselrolle spielen. Mit dem Projekt soll die Wirtschaft des Landes modernisiert werden. Dies geht aus einem Sonderbericht in der Zeitschrift Entrepreneur Middle East in Zusammenarbeit mit dem Internetportal für Wirtschaftsdaten Lucidity Insights hervor. Erika Masako Welch, die für den Inhalt der Zeitschrift verantwortlich zeichnet, half bei der Zusammenstellung des Berichts. Gegenüber Media Line sagte sie, Saudi-Arabien hoffe, im weltweiten Fremdenverkehr eine führende Position einzunehmen. „Es gibt rasant schnell immer mehr berufstätige Frauen. Vor zehn, fünfzehn Jahren arbeiteten vielleicht 5 % der saudischen Frauen, jetzt sind es 34 %. Viele junge Saudis möchten eine Arbeit und diese neuen Stellen gäbe es nicht ohne die Weiterentwicklung von Hochtechnologie und Tourismus.“ Letzten Monat hieß es, Saudi-Arabien hätte den argentinischen Fußballer Lionel Messi zum neuen Botschafter für Tourismus gewählt. Nach seiner Ankunft in Saudi-Arabien anlässlich des Kunst- und Kulturfestivals, welches saisonale Arbeitsstellen für junge Leute schafft, meldete sich Messi von einer Jacht auf dem Roten Meer aus mit dem Hashtag #VisitSaudi (zu Deutsch: Besucht Saudi-Arabien). * Wie man in dem Report von Masako Welch liest, der übrigens von der saudischen Fluggesellschaft gesponsert wurde, machten Freizeitreisen im Jahr 2019 55 % des globalen Tourismus aus. Bisher hatte sich das Land auf moslemisch-religiöse Besucher gestützt. Der Freizeittourismus wird derzeit ganz neu entwickelt. „Es ist nicht so, als hätten sie noch nie ausländische Besucher begrüßt, aber jetzt müssen sie alle begrüßen. Bisher kamen nur Moslems – und das war ein großes Geschäft, was dazu geführt hat, dass die Fluglinie so groß geworden ist wie British Airways.“ (Jerusalem Post, VFI News)

Die Artikel in den Beiträgen spiegeln nicht unbedingt die Meinung von VfI wider. Wir sind darum bemüht, so genau wie möglich über Dinge zu berichten, die Israel, den Nahen Osten, die Diaspora und Juden auf der ganzen Welt betreffen und hoffen, diese Mitteilungen sind für euch informativ und helfen euch, präziser zu beten.

Segnet Israel

Danke für eure treue Unterstützung für Israel im Gebet und im Geben, wie für unsere Schulranzenaktion: https://www.visionforisrael.com/de/projekte.

1. Korinther 15,58