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VFI News 8. Mai 2022

Israel begann den Gedenktag für Soldaten und Terroropfer am 3.5.2022 um 20 Uhr mit Sirenen

Israelis verneigten am 3.5.2022 um 20 Uhr für eine Minute still ihre Häupter vor den gefallenen Soldaten und Terroropfern Israels, während Sirenen im ganzen Land zu hören waren. Seit dem letzten Gedenktag waren 56 Soldaten während ihres Militärdienstes gefallen. Dazu starben 84 Veteranen an den Folgen ihrer Verletzungen aus der Zeit ihres Militärdienstes. Seit 1860 starben somit insgesamt 24.068 Soldaten im Dienst für ihr Land. Den Auftakt für die diesjährigen Gedenkfeiern in ganz Israel bildete am Vorabend des Feiertags, der wie alle Feiertage bei Sonnenuntergang begann, eine Jerusalemer Veranstaltung für die gefallenen Soldaten beim Jad Labanim-Denkmal. Premierminister Naftali Bennett und Knessetsprecher Mickey Levy waren ebenso zugegen wie ranghohe Vertreter der Armee und Angehörige der gefallenen Soldaten. (Times of Israel, VFI News)

„Und Er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.“ – Offenbarung 21,4

Bennett ruft am Gendenktag zur Einheit auf

Premierminister Naftali Bennett rief am 3.5.2022 während einer Rede am Jad Labanim-Denkmal zur Einheit auf. Er betonte, dass Israel eine starke Armee und einen starken Sicherheitsapparat habe. Doch er warnte: „Gott bewahre, dass unsere Solidarität zerbricht und wir zulassen, dass uns Zorn und Hass auffressen, denn das würden unsere Feinde ausnutzen, um uns zu schaden.“ Der Premier fügte hinzu: „Unser Volk trägt an seinem Leib die Narben der Gene der Zwietracht unserer Vorfahren.“ Er bezog sich damit auf die Geschichte des jüdischen Volkes und die ersten beiden Königreiche. „Mit unserem [modernen] Staat passiert es zum dritten Mal, dass es auf israelischem Boden eine souveräne jüdische Nation gibt. Die ersten beiden Male schafften wir es nicht, ein achtes Jahrzehnt in Frieden zu erleben.“ Jetzt habe Israel es im dritten Anlauf geschafft, aber seiner Meinung nach würde es auch keine weitere Chance geben. „Wir sind nun in der achten Dekade für diesen Staat. Es ist ein Jahrzehnt, in dem wir bisher keine Einheit geschaffen haben. Doch wir haben die Möglichkeit, den sündigen Bruderhass zu überwinden und uns der Neigung zum Sektierertum zu entledigen, die unserem Volk früher nur Zerstörung brachte“, sagte Bennett. Er und hinzu: „Heute nehmen wir die Familien in den Arm, die ihre Lieben verloren haben. Da dieser Tag heilig ist und da wir uns nach denen sehnen, die nicht mehr bei uns sind, schwören wir, dieses Zuhause, was auch ihr Zuhause war, zu schützen. Es ist da Zuhause, für welches sie ihr Leben geopfert haben. Mögen die Seelen unserer gefallenen Brüder ‚eingebunden sein im Bündlein der Lebendigen bei dem Herrn.‘“ (Jerusalem Post, VFI News)

Bitte betet für Einheit und Frieden im jüdischen Land und Trost für die Trauernden. – 1. Samuel 25,29

Israel stockt militärische und zivile Unterstützung für die Ukraine auf

Israel erwägt, seine Unterstützung für die Ukraine auszuweiten, einschließlich Militärhilfe für das vom Krieg gebeutelte Land. Vertreter Israel hatten geäußert, Jerusalem könne „genügend Sachen“ nach Kiew schicken, die der Verteidigung dienten. Allerdings würden keine Luftverteidigungssysteme, moderne Waffen oder Angriffssysteme gesandt. Der Ausbau der Unterstützung wäre ein bedeutender Schritt gegenüber dem, was Israel bereits zur Verfügung gestellt hat. Er wäre auch ein symbolischer Akt. Darin inbegriffen wären keine großen Mengen an anderen Mitteln des Bedarfs, weil diese bereits aus den USA und von europäischen Ländern kämen. Jerusalem versucht schön länger, die Balance zwischen Russland und der Ukraine zu halten, aber die Vereinigten Staaten und Europa erwarten, dass Jerusalem klar sagt, auf wessen Seite es steht, und dass es dementsprechend Taten sprechen lässt und nicht nur leere Worte von sich gibt. In den kommenden Tagen wollen sich Vertreter der Militärs treffen, um zu besprechen, welche Plattformen oder Lieferungen in die Ukraine gesendet werden können. (Jerusalem Post, VFI News)

Bitte betet für die Spitzenpolitiker der Welt. Mögen sie sich an die Wahrheit halten und mögen ihre Entscheidungen und ihr Handeln gerecht sein.

Israel kritisiert Vertreter Russlands, der behauptet, Hitler hätte jüdische Vorfahren, und fordert Entschuldigung

Israel fordert eine Entschuldigung vom russischen Außenminister Sergei Lawrow, der am 2.5.2022 behauptete, Adolf Hitler hätte jüdische Vorfahren gehabt. Derartige Bemerkungen seien „unverzeihlich und ungeheuerlich“. Der russische Politiker hatte einem italienischen Fernsehsender ein Interview gegeben. Daraufhin bestellte Israel den russischen Botschafter ein. Lawrow hatte auf die Frage geantwortet, warum Russland meine, es müsse die Ukraine entnazifizieren, wenn der Präsident des Landes, Wolodymyr Selenskyj, doch jüdisch ist. * Moskau hat diese Behauptung mehrfach benutzt, um seine Invasion des Landes zu rechtfertigen. „Wenn jemand fragt, ‚Wie kann es eine Nazifizierung geben, wenn wir doch jüdisch sind?‘, dann sage ich, es bedeutet rein gar nicht, denn meiner Meinung nach hatte Hitler selbst jüdische Vorfahren. Seit einiger Zeit hören wir selbst von Juden, dass die größten Antisemiten jüdisch waren“, sagte Lawrow gegenüber dem TV-Sender auf Russisch; er wurde ins Italienische gedolmetscht. Der israelische Außenminister Jair Lapid, dessen Großvater im Holocaust starb, kritisierte Lawrow am Montag in einer Erklärung heftig. „Die Bemerkungen von Außenminister Lawrow sind sowohl unverzeihlich als auch ungeheuerlich und darüber hinaus geschichtlich gesehen vollkommen falsch. Die niedrigste Form von Rassismus gegen Juden ist zu behaupten, sie selbst seien Antisemiten“, sagte er. Der israelische Premierminister Naftali Bennett erklärte, mit solchen Lügen wolle Lawrow den Juden selbst die Schuld für die schlimmsten Verbrechen, die im Laufe der Geschichte an ihnen begangen wurden, in die Schuhe schieben. Der 2. Weltkrieg, in dem die Sowjetunion schätzungsweise 27 Millionen verlor und dabei half, Nazideutschland zu besiegen, war der Dreh- und Angelpunkt für die nationale Identität Russlands. Russland greift immer wieder auf das historische Narrativ zurück, bei dem Russland als Retter vor bösen Mächten beschrieben wird, was dem Kreml geholfen hat, Russen für den Krieg in der Ukraine zu gewinnen. * Der ukrainische Präsident Selenskyj hat die russische Invasion mit dem Vorgehen von Nazideutschland verglichen und wirft Putin vor, er wolle die „Endlösung“ auf die Ukraine anwenden. (FOX, VFI News))

2. Mose 19,5-6

Danke für eure Spenden für die Kinder von Aschdod

Die 44 unterprivilegierten Kinder in Aschdod strahlten, als wir ihnen sagten, dass die Spenden von Menschen kamen, die sie lieben. Ein herzliches Dankeschön dafür, dass ihr uns helft diese Kinder zu unterstützen und ihnen zu zeigen, wie sie mit Gott leben können.

IVK will Gerechtigkeit für Opfer von Anschlag in Ariel

Die IVK kartografierten die Häuser der Terroristen, die den Anschlag in Ariel verübt hatten, und nahm am Abend des 30.4.2022 zwölf weiter Personen fest. Am nächsten Morgen wurden IVK-Soldaten und Grenzpolizisten an verschiedene Standorte in Judäa und Samaria entsandt, wo sie die in terroristische Aktivitäten involvierten Verdächtigen festnahmen. Die israelischen Truppen beschlagnahmten illegale Waffen, zum Beispiel in den Dörfern Krawat Bnei Hassan, Gilzon, Mircha und Sanor. Die Soldaten prüften auch Zeichnungen der Häuser der Terroristen Jahja Marai und Jusuf Assi, die den 23-jährigen Sicherheitsbeamten Wjatscheslaw Golew am Eingang der Stadt Ariel ermordet hatten. Ein Verdächtiger, der den Terroristen half, die den Anschlag verübten, wurde von der Armee festgenommen. Bei der Operation brachen in dem Dorf Jilzon im Gebiet von Benjamin gewalttätige Krawalle aus. Bei den Zusammenstößen warfen Dutzende von Randalierern Steine auf die Sicherheitsbeamten. Diese versuchten, die Demonstranten mit Tränengas auseinanderzutreiben. Fünf weitere mutmaßliche Terroristen wurden in Gewahrsam genommen. Handfeuerwaffen, Jagdgewehre und eine handgefertigte palästinensische Maschinenpistole wurden konfisziert. Es gab keine Berichte über verletzte IVK-Soldaten. (i365, VFI News)

„Und Er wird richten zwischen den Nationen und Recht sprechen vielen Völkern. Und sie werden ihre Schwerter zu Pflugmessern schmieden, und ihre Speere zu Winzermessern; nicht wird Nation gegen Nation das Schwert erheben, und sie werden den Krieg nicht mehr lernen.“ – Jesaja 2,4

Israelisches Rotes Kreuz weiht weltweit erstes kriegsfestes Zentrum für Blutkonserven ein

Das israelische Rote Kreuz, der „Rote Schild Davids“, weihte am 2.5.2022 das erste unterirdische, geschützte Blutkonservenzentrum in Ramla ein – in einer Zeit, in der wieder unschuldige Israelis feige von Terroristen ermordet werden. Zugegen waren Präsident Jitzchak „Buji“ Herzog, Verteidigungsminister Benny Gantz (vom Parteibündnis Blau Weiß), Gesundheitsminister Nitzan Horowitz (von der linken Partei Meretz), der US-Botschafter Israel Thomas R. Nides sowie 500 wichtige Persönlichkeiten und amerikanische Spender. Herzog sagte: „Es freut mich sehr, dass ich bei der Einweihung des Zentrums für Blutkonserven in Israel dabei sein darf, denn es verkörpert das, was uns als Menschen am meisten verbindet. Wenn man von einem Fremden eine Blutspende und damit das unwiederbringliche Geschenk des Lebens bekommt, erinnert es uns das daran, dass wir alle zusammen den lebendigen Bilderteppich der Menschheit bilden. Hier haben wir nun ein beeindruckendes, neues Zentrum, in dem das Blut geschützt wird.“ Das Nationale Marcus-Zentrum für Blutkonserven ist dafür ausgerichtet, die strategisch wichtigen Blutreserven Israels vor Angriffen mit Raketen, chemischen und biologischen Waffen sowie vor Erdbeben zu schützen. Drei der sechs Stockwerke des Gebäudes sind unterirdisch, wobei diese immer sicherer sind, je weiter man sich nach unten begibt. (INN, VFI News)

„Denn die Seele alles Fleisches: sein Blut, das ist seine Seele...“ – 3. Mose 17,14

Die Artikel in den Beiträgen spiegeln nicht unbedingt die Meinung von VfI wider. Wir sind darum bemüht, so genau wie möglich über Dinge zu berichten, die Israel, den Nahen Osten, die Diaspora und Juden auf der ganzen Welt betreffen und hoffen, diese Mitteilungen sind für euch informativ und helfen euch, präziser zu beten.

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1. Korinther 15,58