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Auf der Landkarte von Rashida Tlaib fehlt Israel

Die US-amerikanische Politikerin Rashida Tlaib, Kind von palästinensischen Einwanderern, ließ sich jetzt ablichten, um für ein neues Buch von Linda Sarsour mit dem Titel We Are Not Here To Be Bystanders (zu Deutsch etwa: „Wir sind nicht hier, um zuzuschauen“) zu werben. Allerdings waren die meisten Leute mehr an ihrem T-Shirt interessiert. Darauf war ganz Israel schwarz-weiß eingepackt, also in die typisch nationalistischen Farben der Palästinenser. Alex VanNess, der Chef für Nahost-Friedens- und Sicherheitspolitik, schrieb auf Twitter trocken: „Was die Kongressabgeordnete Rashida Tlaib auf ihrem T-Shirt hat, ist keine Zwei-Staaten-Lösung.“ Im Dezember 2019 hatte Tlaib Premier Netanjahu und dem Likud vorgeworfen, sie hätten keine Zwei-Staaten-Lösung. Sie behauptete sogar, der Likud kämpfe gegen eine solche Lösung und unternehme Schritte, sie zu verhindern. Der proisraelische Autor Hen Mazzig hinterfragte die Erklärung auf dem T-Shirt, da Tlaib und Sarsour mit dem jetzt vielleicht für die Demokraten kandidierenden Bernie Sanders in Verbindung stehen. Sanders hat in seiner Kampagne zur Nominierung viel auf sein jüdisches Erbe gesetzt; dennoch bezeichnete er Netanjahu als Rassisten und kritisiert den jüdischen Staat immer wieder. Sowohl Tlaib als auch Sarsour unterstützen Sanders bei seiner Kampagne. (Jerusalem Post)