Artikel 7 von 9

Taufstätte im Jordan ist minenfrei

Im März 2020 hatte eine kontrollierte, massive Sprengung bei Qasr al-Yahud über 500 Landminen ausgelöst. Nun ist die rund 10 km östlich von Jericho gelegene Stätte am Jordan erstmals seit 53 Jahren minenfrei. Vermutlich wurde Jeschua dort getauft. Darum hatten dort fast alle großen christlichen Konfessionen im Laufe der Zeit Klöster, Kirchen oder Kapellen erbaut. Nach dem Sechs-Tage-Krieg im Jahr 1968 sperrte die israelische Armee die Gegend ab, da sie befürchtete, dass Terroristen die Kirchen für Anschläge missbrauchen würden. Der Jordan ist an der Stelle nur ein paar Meter breit und lässt sich leicht zu Fuß überqueren. Die Stätte ist auch für manche Juden heilig. Der Name Qasr al-Yahud bedeutet „ Schloss der Juden“ und soll der Ort sein, wo das jüdische Volk auf dem Weg von Ägypten erstmals in Israel einreiste. Der Prophet Elia fuhr wahrscheinlich von dort mit „Wagen von Feuer“ in den Himmel auf. Sein Nachfolger Elisa wirkte in der Gegend viele Wunder, siehe 2. Könige 3-5. (Times of Israel)