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Archäologen belegen Veränderungen im Magnetfeld der Erde anhand von Fundstücken in den Ruinen Jerusalems

Ein israelisches Team bestehend aus Mitarbeitern der Altertumsbehörde und Forschern von der Universitäten von Tel Aviv und Jerusalem haben die Stärke des Magnetfeldes der Erde gemessen – und zwar für genau den Tag, an dem Jerusalem im Jahr 586 vor Chr. von den Babyloniern zerstört wurde. Dies ist ein bahnbrechender Beitrag des jüdischen Volkes, das dafür bekannt ist, die Geschichte erhalten und Spuren der Vergangenheit des Planeten aufdecken zu wollen. * Wenn Gegenstände mit magnetischen Mineralen bei sehr hohen Temperaturen verbrennen, werden die Minerale neu magnetisiert und halten auf diese Weise fest, wie stark genau das Magnetfeld in jenem Moment war und wie es ausgerichtet war. Fundstücke aus Ton, Backsteine und Fliesen, die alle in Brennöfen hergestellt werden, sind solche „Geschichtsschreiber“. Doch egal wie präzise sie datiert werden können, der Zeitraum überspannt normalerweise mehrere Jahrzehnte. Dagegen bieten historisch präzise, schriftlich belegte Ereignisse wie in diesem Fall das Jahr 586, eine einzigartige Gelegenheit. Zu den bedeutendsten Überresten des Gebäudes zählen den Archäologen zufolge verschiedene Fragmente des sehr anspruchsvollen Fußbodens. Diese Teile, die seit Tausenden von Jahren an der gleichen Stelle liegen, waren von entscheidender Bedeutung bei der Messung der Intensität und Richtung des Magnetfeldes der Erde zu genau dem Zeitpunkt. (Jerusalem Post, VFI News)