Artikel 3 von 10

Boykott-Bewegung

Die Anhänger der propalästinensischen Boykott-Bewegung BDS fordern, dass die finanzielle Unterstützung der israelischen Regierung gestoppt wird, weil sie das palästinensische Volk angeblich „schlecht behandelt“. Die Bewegung wurde am 9.7.2005 gegründet, als 171 zivile Organisationen der PA sich zusammenschlossen und entschieden, eine neue Methode im Kampf gegen die [so genannte] Besetzung auszuprobieren. Seither haben sich der Bewegung Hunderte von Firmen auf sechs Kontinenten angeschlossen. Sie kommen gegen Investoren an, wie zum Beispiel Gemeinden, Gewerkschaften und Universitäten, und drängen diese, ihre Kontakte zu Firmen abzubrechen, die mit der israelischen Armee Verträge haben; sie fordern Konsumenten zum Boykott auf; sie appellieren an Musiker und andere Künstler, ihren Auftritt in Israel zu stornieren, und sie fordern sogar Regierungen auf, Sanktionen gegen Israel zu erheben. All diese Ansätze haben etwas gemein: Sie fordern Israel auf, die „Besetzung“ und „Kolonialisierung von arabischen Gebieten“ zu beenden und den Sicherheitszaun nach Judäa und Samaria abzureißen. Die Bewegung besteht auch darauf, dass Israel nicht nur die ursprünglichen PA-Flüchtlinge zurücklässt, die den jüdischen Staat vor Jahrzehnten auf Geheiß der arabischen Anführerfreiwilligverlassen hatten und die jetzt auf ihr Rückkehrrecht pochen. Vielmehr soll auch deren Nachkommen, von denen es in zweiter und dritter Generation Millionen gibt, die „Rückkehr“ gewährt werden. Wenn Israel dieser Rückkehr zustimmen würde, wären die Israelis im eigenen Land in der Minderheit. Solch eine Rückkehr würde dem jüdischen Heimatland ein Ende bereiten. * Ein Großteil der BDS-Bewegung in Europa und in den USA ist mit radikalen islamistischen Gruppen und den palästinensischen Terrororganisationen, wie der Hamas, verbunden. Die Hamas (der Name bedeutet „Gewalt“) und die moslemische Bruderschaft, aus der sie hervorging, stehen hinter den BDS- und allen politisch motivierten, antiisraelischen Aktivitäten an Hunderten von Universitäten dank derMoslemischen Studentenvereinigung, die in Nordamerika Hunderte von Ortsvereinen hat. BDS-Gruppen, wie dieAmerikanischen Moslems für PalästinaundStudenten für Gerechtigkeit in Palästinahaben Hunderttausende von Dollars an die Terrorgruppe Hamas überwiesen. (VFI News)