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Schwarze Liste der UNO enthält israelische Firmen

Der UNO-Rat für Menschenrechte veröffentlichte vergangene Woche eine schwarze List mit Firmen, die in israelischen Siedlungen in Judäa und Samaria, Ostjerusalem oder in den Golanhöhen ansässig sind, und warf ihnen vor, „gewisse Menschenrechte“ zu missachten. In den Industriegebieten von Judäa und Samaria sind nahezu 20.000 Palästinenser beschäftigt. Viele von ihnen haben ranghohe Positionen und haben bis zu vier Mal so viel an Gehalt, wie in den PA-Gebieten gezahlt wird. Außerdem sind sie krankenversichert, bekommen Krankengeld und haben Urlaubstage wie ihre israelischen Kollegen. Der antiisraelische Wahn beim UN-Menschenrechtsrat ist definitiv eine Manifestation von Antisemitismus. Den 112 Firmen auf der Liste wurde vor der Veröffentlichung noch nicht einmal Bescheid gegeben. Nur 18 der 112 Unternehmen sind aus anderen Ländern, wie zum Beispiel Airbnb, Motorola und Expedia; 94 Firmen sind israelisch – von Banken bis zu Bauunternehmen. Anne Herzberg, die bei NGO Monitor die Verbindungsoffizierin zur UNO ist, sagte, die Liste zeige, die UNO habe sich entschlossen, die antisemitische Boykott-Bewegung ganz öffentlich zu unterstützen, indem sie eine verleumderische Firmenliste herausgibt und behauptet, diese Unternehmen seien an „Siedlungsaktivitäten“ beteiligt. Die Liste sei, so Herzberg, darüber hinaus „in Zusammenarbeit“ mit antiisraelischen Organisationen erstellt worden. (VFI News)

„Verbirg mich vor dem geheimen Rat der Übeltäter, vor der Rotte derer, die Frevel tun! Die ihre Zunge geschärft haben wie ein Schwert, ihren Pfeil angelegt, bitteres Wort.“ – Psalm 64,3-4