VFI News 22. Februar 2020

Wir wollen euch zeigen, was VFI tut

„Die Bösen beugen sich vor den Guten, und die Gottlosen stehen an den Toren des Gerechten.“ Sprüche 14,19

Nehmt euch kurz Zeit, um die Projekte anzuschauen, die wir unterstützen, und um zu sehen, was wir erreichen können, weil ihr spendet – zum Beispiel für Opfer des Terrors, gefährdete Kinder, ältere Menschen, Holocaust-Überlebende und alleinstehende Soldaten:https://www.visionforisrael.com/de/projekte. Klickt durch die Kategorien, um mehr zu erfahren. Danke für eure großzügige Unterstützung für bedürftige Menschen in Israel

„Wer des Armen sich erbarmt, leiht dem HERRN; und Er wird ihm seine Wohltat vergelten.“ – Sprüche 19,17

Schwarze Liste der UNO enthält israelische Firmen

Der UNO-Rat für Menschenrechte veröffentlichte vergangene Woche eine schwarze List mit Firmen, die in israelischen Siedlungen in Judäa und Samaria, Ostjerusalem oder in den Golanhöhen ansässig sind, und warf ihnen vor, „gewisse Menschenrechte“ zu missachten. In den Industriegebieten von Judäa und Samaria sind nahezu 20.000 Palästinenser beschäftigt. Viele von ihnen haben ranghohe Positionen und haben bis zu vier Mal so viel an Gehalt, wie in den PA-Gebieten gezahlt wird. Außerdem sind sie krankenversichert, bekommen Krankengeld und haben Urlaubstage wie ihre israelischen Kollegen. Der antiisraelische Wahn beim UN-Menschenrechtsrat ist definitiv eine Manifestation von Antisemitismus. Den 112 Firmen auf der Liste wurde vor der Veröffentlichung noch nicht einmal Bescheid gegeben. Nur 18 der 112 Unternehmen sind aus anderen Ländern, wie zum Beispiel Airbnb, Motorola und Expedia; 94 Firmen sind israelisch – von Banken bis zu Bauunternehmen. Anne Herzberg, die bei NGO Monitor die Verbindungsoffizierin zur UNO ist, sagte, die Liste zeige, die UNO habe sich entschlossen, die antisemitische Boykott-Bewegung ganz öffentlich zu unterstützen, indem sie eine verleumderische Firmenliste herausgibt und behauptet, diese Unternehmen seien an „Siedlungsaktivitäten“ beteiligt. Die Liste sei, so Herzberg, darüber hinaus „in Zusammenarbeit“ mit antiisraelischen Organisationen erstellt worden. (VFI News)

„Verbirg mich vor dem geheimen Rat der Übeltäter, vor der Rotte derer, die Frevel tun! Die ihre Zunge geschärft haben wie ein Schwert, ihren Pfeil angelegt, bitteres Wort.“ – Psalm 64,3-4

Boykott-Bewegung

Die Anhänger der propalästinensischen Boykott-Bewegung BDS fordern, dass die finanzielle Unterstützung der israelischen Regierung gestoppt wird, weil sie das palästinensische Volk angeblich „schlecht behandelt“. Die Bewegung wurde am 9.7.2005 gegründet, als 171 zivile Organisationen der PA sich zusammenschlossen und entschieden, eine neue Methode im Kampf gegen die [so genannte] Besetzung auszuprobieren. Seither haben sich der Bewegung Hunderte von Firmen auf sechs Kontinenten angeschlossen. Sie kommen gegen Investoren an, wie zum Beispiel Gemeinden, Gewerkschaften und Universitäten, und drängen diese, ihre Kontakte zu Firmen abzubrechen, die mit der israelischen Armee Verträge haben; sie fordern Konsumenten zum Boykott auf; sie appellieren an Musiker und andere Künstler, ihren Auftritt in Israel zu stornieren, und sie fordern sogar Regierungen auf, Sanktionen gegen Israel zu erheben. All diese Ansätze haben etwas gemein: Sie fordern Israel auf, die „Besetzung“ und „Kolonialisierung von arabischen Gebieten“ zu beenden und den Sicherheitszaun nach Judäa und Samaria abzureißen. Die Bewegung besteht auch darauf, dass Israel nicht nur die ursprünglichen PA-Flüchtlinge zurücklässt, die den jüdischen Staat vor Jahrzehnten auf Geheiß der arabischen Anführerfreiwilligverlassen hatten und die jetzt auf ihr Rückkehrrecht pochen. Vielmehr soll auch deren Nachkommen, von denen es in zweiter und dritter Generation Millionen gibt, die „Rückkehr“ gewährt werden. Wenn Israel dieser Rückkehr zustimmen würde, wären die Israelis im eigenen Land in der Minderheit. Solch eine Rückkehr würde dem jüdischen Heimatland ein Ende bereiten. * Ein Großteil der BDS-Bewegung in Europa und in den USA ist mit radikalen islamistischen Gruppen und den palästinensischen Terrororganisationen, wie der Hamas, verbunden. Die Hamas (der Name bedeutet „Gewalt“) und die moslemische Bruderschaft, aus der sie hervorging, stehen hinter den BDS- und allen politisch motivierten, antiisraelischen Aktivitäten an Hunderten von Universitäten dank derMoslemischen Studentenvereinigung, die in Nordamerika Hunderte von Ortsvereinen hat. BDS-Gruppen, wie dieAmerikanischen Moslems für PalästinaundStudenten für Gerechtigkeit in Palästinahaben Hunderttausende von Dollars an die Terrorgruppe Hamas überwiesen. (VFI News)

Israel kritisiert schwarze Liste der UNO heftig

Israel reagierte mit Empörung auf die letzte Woche vom UNO-Menschenrechtsrat unerwartet getroffene Entscheidung, eine schwarze Liste mit Firmen zu veröffentlichen, die in Judäa und Samaria tätig sind. Premierminister Benjamin Netanjahu warnte: „Wer auch immer uns boykottiert, den werden wir ebenso boykottieren. In den letzten Jahren haben wir uns in den meisten US-Bundesstaaten für Gesetze stark gemacht, wonach harsche Schritte gegen diejenigen einzuleiten sind, die versuchen, Israel zu boykottieren. Darum ist diese Organisation [der Menschenrechtsrat der UNO] unwichtig. Anstatt dass sich die Organisation mit Menschenrechten befasst, versucht sie, Israel zu verunglimpfen. Wir weisen diesen verachtenswerten Schritt scharf zurück.“ Das israelische Außenministerium brach seine Beziehungen zu Michelle Bachelet, der Hohen Kommissarin bei der UNO für Menschenrechte, wenige Stunden nach der Veröffentlichung der Liste am Mittwoch, den 12.2.2020 ab. Außenminister Israel Katz sagte, er habe sich zu diesem außergewöhnlichen und krassen Schritt entschieden, weil das Büro von Bachelet der BDS-Kampagne diene. Die juristische Beraterin von NGO Monitor, Anne Herzberg, gab folgenden Kommentar ab: „Diese Liste wurde mit pro-BDS- und Nichtregierungsorganisationen erstellt, die mit der PLO in Verbindung stehen.“ Die PLO, das heißt die so genannte Befreiungsorganisation für Palästina, ist in den USA, Japan, Kanada, Australien, in der EU und in Israel als Terrororganisation eingestuft. Herzberg erklärte, die verleumdeten Firmen sollten prüfen, ob sie rechtliche Schritte einleiten wollen – sowohl gegen die UNO-Vertreter, die die Liste erstellt haben, als auch gegen diejenigen, die die darin enthaltenen falschen Behauptungen verbreiten. (VFI News, World Net Daily)

Pompeo kritisiert UNO-Liste mit Firmen, die in den Siedlungen ansässig sind

Am Donnerstag, den 13.2.2020 erklärte US-Außenminister Mike Pompeo: „Ich bin empört, dass die Hohe Kommissarin der Vereinten Nationen für Menschenrechte und frühere chilenische Präsidentin, Michelle Bachelet, eine Datenbank mit Firmen veröffentlichen ließ, die in von Israel kontrollierten Gebieten tätig sind. Die Vereinigten Staaten sind seit langem gegen die Erstellung und Veröffentlichung einer derartigen Liste gewesen, die 2016 vom verrufenen UNO-Menschenrechtsrat in Auftrag gegeben worden war. Ihre Bekanntmachung zeigt, die unerbittlich antiisraelische Einstellung, die in den Vereinten Nationen so weit verbreitet ist. Wir rufen alle UNO-Mitglieder auf, diesen Schritt wie wir abzulehnen, denn er fördert die diskriminierende Boykott-Bewegung (BDS) und entlegitimiert den Staat Israel.“ Auch der republikanische US-Senator Jim Risch aus Idaho, derzeit im Senat auch Vorsitzender des Komitees für Auslandsbeziehungen, und sein Kollege, Senator Bob Menendez von den Demokraten für den US-Bundesstaat New Jersey kritisierten den Bericht heftig. „Dieser unbeschreiblich parteiische Bericht unterstützt die Boykott-Bewegung direkt und ist gegen Israel, unseren engen Verbündeten“, so Rich. „Diese Liste und ihre Veröffentlichung ist von politisch motivierten Akteuren initiiert worden, die Israel isolieren und sein Existenzrecht unterminieren wollen“, sagte Menendez. (VFI News)

Nikki Haley: Firmenliste der UNO ist eine „antisemitische schwarze Liste“

Die ehemalige US-amerikanische UNO-Botschafterin bei den Vereinten Nationen Nikki Haley wirft der UNO vor, sie sei nun so tief gesunken wie noch nie zuvor – und zwar mit der letzte Woche vom UNO-Rat für Menschenrechte veröffentlichten Liste mit 112 Firmen, die der Organisation zufolge in israelischen Gemeinden in Judäa und Samaria tätig sind. Sie beschrieb sie als antisemitische schwarze Liste. Haley war von 2017 bis 2018 UNO-Botschafterin; während dieser Zeit machte sie die antiisraelische Einstellung der UNO zu einem zentralen Thema und versprach, dagegen kämpfen zu wollen. Auf Twitter postet sie letzte Woche, sie sei fest davon überzeugt, dass diese Liste gerade jetzt publik gemacht wurde, um die Bemühungen von Präsident Donald Trump zu sabotieren, der am 28.1.2020 seinen Friedensplan für Israel und die Palästinenser angekündigt hatte – einen Plan, der den Anspruch des jüdischen Volks auf das biblische Land, einschließlich Judäa und Samaria, deutlich macht. „Der Zeitpunkt der Veröffentlichung, nachdem die USA gerade ihren Friedensplan bekannt gab, ist intrigant und bestenfalls manipulativ. Eine wahre Schande“, so Haley im Kurznachrichtendienst Twitter.

Tausende von Äthiopiern könnten bis Dezember 2020 nach Israel zurückkehren

Der israelische Likud hat versprochen, er wolle die Einwanderung der übrigen berechtigten äthiopischen Juden nach Israel fördern. Am letzten Wochenende kündigte die Partei den Plan an und wartet derzeit auf dessen Bewilligung. Bis Ende des Jahres könnten damit über 7.500 Äthiopier Alija machen. Hinzu kämen die 400 Juden vom Stamm der Falasch Mura aus Äthiopien, die in den kommenden Wochen erwartet werden. (VFI News)

Tel Aviv, die erste Wahl für Einwanderer

Zum fünften Mal in Folge steht Tel Aviv auf Platz 1 der Städte in Israel, in die es Einwanderer zieht. Im Jahr 2019 kamen 4.419 Einwanderer („Olim“) in dieStadt, wie der Stadtrat letzte Woche bekannt gab. Die Zahlen beruhen auf Daten der Einwanderungsbehörde und des Ministeriums für Integration. Demnach stammen die meisten Olim aus Russland, den USA und Frankreich. Dennoch begrüßte Tel Aviv auch Neuankömmlinge aus Singapur, Nepal, Peru, Indien und Honduras. Die Stadtverwaltung unterstützt die neuen Bürger mit verschiedenen Projekten und Seminaren, um ihnen bei der Arbeitssuche zu helfen. Letztes Jahr besuchten über 1.900 Personen die jährliche Jobmesse. (VFI News)

Barry und Batya auf YouTube

Lernt ihre Lieder und singt mit! www.youtube.com/watch?v=lL6JMC4Ixb8