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Türkische Luftangriffe im Nordirak sind eine Bedrohung für Christen

„Vertraue auf den HERRN mit deinem ganzen Herzen, und stütze dich nicht auf deinen Verstand. Erkenne Ihn auf allen deinen Wegen, und Er wird gerade machen deine Pfade.“ Sprüche 3,5-6

Durch die weitreichenden türkischen Luftangriffe im Nordirak kamen Zivilisten zu Tode und die Bewohner der Dörfer sind bedroht. Ankara behauptet, es kämpfe gegen „Terroristen“, doch das Ausmaß der Angriffe steht in keinem Verhältnis dazu. Aktivisten befürchten, dass die christliche Minderheit, die ohnehin bereits durch die türkische Invasion im Norden Syriens gefährdet ist, erneut wird fliehen müssen. Die US-amerikanische Kommission für internationale religiöse Freiheit verurteilte die letzte Woche gestartete Operation mit dem Namen „Claw Eagle“ (zu Deutsch: „Grifftöter“, ein Begriff aus der Vogelkunde). Geflogen wurden die Luftangriffe über Sindschar, einem Gebiet, in dem die Minderheit der Jesiden sich immer noch von dem Völkermord durch die ISIS im Jahr 2014 erholt. Nach den Luftangriffen startete die Türkei großräumig Angriffe bis in die Berge im Nordirak und in die autonome Region Kurdistan. * Auch wenn Ankara fest behauptet, gegen die Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) zu kämpfen, hat es keinerlei Terrorangriffe auf das Land gegeben. Von der Türkei unterstützte Extremisten, die die USA als „Dschihad-Söldner“ bezeichnet, griffen Zivilisten an und töteten im Oktober 2019 die kurdische Aktivistin Hevrin Khalaf. Rechtsextreme Medien, die die türkische Regierung unterstützen, bezeichneten den Mord an Khalaf, die unbewaffnet war, als „Neutralisierung einer Terroristin“. Es gibt keinerlei Indizien dafür, dass sie oder die anderen rund 300.000 Menschen, die von der Türkei zur Flucht gezwungen worden waren, sich je als Terroristen betätigt hätten. (Jerusalem Post, VFI News)

Bitte betet für den Schutz all derer, die weltweit unverschuldet unter Verfolgung leiden, besonders für Christen. „Glückselig die um Gerechtigkeit willen Verfolgten, denn ihrer ist das Reich der Himmel.“ – Matthäus 5,10