VFI News 26.-juni-2020

Türkische Luftangriffe im Nordirak sind eine Bedrohung für Christen

„Vertraue auf den HERRN mit deinem ganzen Herzen, und stütze dich nicht auf deinen Verstand. Erkenne Ihn auf allen deinen Wegen, und Er wird gerade machen deine Pfade.“ Sprüche 3,5-6

Durch die weitreichenden türkischen Luftangriffe im Nordirak kamen Zivilisten zu Tode und die Bewohner der Dörfer sind bedroht. Ankara behauptet, es kämpfe gegen „Terroristen“, doch das Ausmaß der Angriffe steht in keinem Verhältnis dazu. Aktivisten befürchten, dass die christliche Minderheit, die ohnehin bereits durch die türkische Invasion im Norden Syriens gefährdet ist, erneut wird fliehen müssen. Die US-amerikanische Kommission für internationale religiöse Freiheit verurteilte die letzte Woche gestartete Operation mit dem Namen „Claw Eagle“ (zu Deutsch: „Grifftöter“, ein Begriff aus der Vogelkunde). Geflogen wurden die Luftangriffe über Sindschar, einem Gebiet, in dem die Minderheit der Jesiden sich immer noch von dem Völkermord durch die ISIS im Jahr 2014 erholt. Nach den Luftangriffen startete die Türkei großräumig Angriffe bis in die Berge im Nordirak und in die autonome Region Kurdistan. * Auch wenn Ankara fest behauptet, gegen die Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) zu kämpfen, hat es keinerlei Terrorangriffe auf das Land gegeben. Von der Türkei unterstützte Extremisten, die die USA als „Dschihad-Söldner“ bezeichnet, griffen Zivilisten an und töteten im Oktober 2019 die kurdische Aktivistin Hevrin Khalaf. Rechtsextreme Medien, die die türkische Regierung unterstützen, bezeichneten den Mord an Khalaf, die unbewaffnet war, als „Neutralisierung einer Terroristin“. Es gibt keinerlei Indizien dafür, dass sie oder die anderen rund 300.000 Menschen, die von der Türkei zur Flucht gezwungen worden waren, sich je als Terroristen betätigt hätten. (Jerusalem Post, VFI News)

Bitte betet für den Schutz all derer, die weltweit unverschuldet unter Verfolgung leiden, besonders für Christen. „Glückselig die um Gerechtigkeit willen Verfolgten, denn ihrer ist das Reich der Himmel.“ – Matthäus 5,10

IVK-Chef Kochavi: Der Iran ist das gefährlichste Land im Nahen Osten

Trotz seiner Entfernung von Israel bleibt der Iran das gefährlichste Land im Nahen Osten, erklärte der Generalstabschef der Israelischen Streitkräfte (IVK) Aviv Kochavi am Sonntagabend. „Der Iran hat mit seinem Atomprogramm bedeutsame Fortschritte gemacht, doch die atomare Bedrohung ist nicht die einzige. Teheran verfügt auch über konventionelle Waffen“, sagte Kochavi bei einer Zeremonie anlässlich der Einrichtung einer ganz neuen Direktion für Strategien innerhalb der IVK, die sich hauptsächlich mit dem Kampf Israels gegen den Iran befassen wird. Bei der Veranstaltung hieß es auch, dass die Realität der globalen und regionalen Umgebung sich bedeutsam verändert habe. Die IKV hätten zwar ihre Position als Akteur in Sachen internationale Sicherheit gestärkt, doch angesichts dieser neuen Herausforderungen seien sie gefordert, in einer ganzen Reihe von Bereichen und Dimensionen aktiv zu sein. (Jerusalem Post, VFI News)

Bitte proklamiert weiterhin göttlichen Schutz vor atomaren und anderen feindlichen Angriffen auf das israelische Volk und den Rest der Region.

Tel Aviv erkennt Homo- und interreligiöse Paare an

Der Stadtrat von Tel Aviv-Jaffa wird homo-, interreligiöse und andere Paare anerkennen, die sonst nicht heiraten dürfen, weil die staatlich-religiösen Behörden es nicht zulassen. Dies erklärte der Bürgermeister von Tel Aviv-Jaffa Ron Huldai am Sonntag anlässlich der Schwulenwoche in der Stadt. Er sagte: „Wir hoffen, die Regierung bewegt sich auf das 21. Jahrhundert zu und fördert die Rechte der (Homo)-Gemeinschaft auf Heirat, die Erziehung von Kindern, auf Schutz vor Verbrechen aus Hass oder Mobbing am Arbeitsplatz etc.“ Paare, die zusammenleben, können ihre Beziehung bei der Stadt eintragen lassen. Somit stehen ihnen finanzielle Vorteile zu, wie Steuerersparnis oder Erleichterungen bei der Anmeldung ihrer Kinder in öffentlichen Kindergärten und Schulen. Diese Anerkennung auf städtischer Ebene hat keinerlei Auswirkungen auf Landesebene. Kein Rabbi wird Eheschließungen zwischen Homosexuellen oder Menschen unterschiedlichen Glaubens durchführen. Sollten derartige „Eheschließungen“ irgendwo in Israel stattfinden, werden sie vom Staat nicht anerkannt. Ehen, die außerhalb Israels geschlossen wurden, können beim Staat registriert werden. (INN, VFI News)

„Wehe denen, die das Böse gut nennen, und das Gute böse; die Finsternis zu Licht machen, und Licht zu Finsternis!“ – Jesaja 5,20; siehe 3. Mose 20,13 und 18,27 und Römer 1,26-27 (18-32)

Spanische Region stuft BDS-Bewegung als antisemitisch ein

Eine spanische Region hat erstmals ein Gesetz verabschiedet, wonach die antiisraelische Boykott-Bewegung (BDS) als antisemitisch einzustufen ist. Das Parlament der autonomen Gemeinschaft der Balearen, eine von 17 Regionen, die das halb-föderale Königreich Spaniens ausmachen, ratifizierte das Gesetz letzte Woche einstimmig, nachdem ein entsprechender Entwurf am 11.6. eingebracht worden war. Demnach verurteilen die Balearen jegliche Form von Antisemitismus gemäß der Definition der Internationalen Allianz zum Gedenken an den Holocaust. Insbesondere falle darunter die BDS, die zum Boykott gegen israelische Produkte, Wissenschaftler, Künstler und Athleten aufruft. Weiter heißt es in dem Gesetz, die einzigartige Geschichte der Juden in der Region, deren Hauptstadt Palma auf Mallorca ist, müsse erforscht und dann publik gemacht werden. Die zitierte Definition beinhaltet boshafte antiisraelische Bemerkungen, wie den Vergleich des jüdischen Staates mit Nazideutschland. Spanien hat die BDS-Bewegung mehrfach als diskriminierend bezeichnet, jedoch werden Gesetze dazu selten verabschiedet. (INN, VFI News)

Erster Spatenstich für Holocaust-Gedenkstätte in Österreich

In Österreich gab es jetzt den ersten offiziellen Spatenstich für ein neues Mahnmal, mit dem an die 65.000 österreichischen Juden erinnert werden soll, die von den Nazis ermordet worden waren, wie AP nun berichtete. Das neue österreichische Mahnmal zum Gedenken an die im Holocaust ermordeten jüdischen Kinder, Frauen und Männer wird im Ostarrichi-Park im Zentrum des Otto-Wagner-Platzes von Wien errichtet. Dafür sollen Säulen kreisförmig in den Boden eingelassen und die Namen der 64.000 identifizierten Opfer darauf eingraviert werden. Dass weitere 1.000 Personen von den Nazis umgebracht wurden, ist Tatsache, allerdings sind ihre Namen leider nicht mehr bekannt. Als Deutschland sich Österreich im Jahr 1938 einverleibte, lebten rund 210.000 Juden in Österreich. Viele flohen, fielen den Nazis aber später dennoch in die Hände, als deutsche Soldaten sich nach Westen in Richtung Ärmelkanal und nach Osten weit in die Sowjetunion bewegten. Das Mahnmal soll im Frühjahr 2021 fertiggestellt und als ein Ort verstanden werden, an dem Besucher in Zukunft sowohl über diejenigen, die ihr Leben verloren haben, als auch über die Gefahren des Antisemitismus nachdenken. (INN, VFI News)

Bitte betet, dass solche Gräueltaten wie im Holocaust nicht in Vergessenheit geraten und sich nie wiederholen. „Danach werden wir, die Lebenden, die übrigbleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft; und so werden wir allezeit bei dem Herrn sein.“ – 1. Thessalonicher 4,17

Impfstoff gegen Corona könnte im Winter bereitstehen

Forscher eines staatlichen Forschungszentrum in Israel erklärten jetzt, dass Tests mit einem Corona-Impfstoff bei Hamstern erfolgreich waren und dass das Serum im Winter bereit stehen könnte, wenn Versuche am Menschen in den nächsten Wochen zugelassen werden. Für den Impfstoff wird ein VSV-Virus verwendet, der die Krankheit bei Menschen nicht verursacht. Keiner der Hamster, der geimpft wurde, erkrankt an Corona, wie es in dem Bericht des Instituts hieß. Weiter war darin zu lesen, dass ein von der Universität von Oxford entwickelter Impfstoff für besondere Fälle schon im Oktober zugelassen werden könnte. Ein von der amerikanischen Biotech-Firma Moderna entwickeltes Serum sei auch vielversprechend. Israel unterzeichnete letzte Woche einen Vertrag mit Moderna für den Kauf seines Impfstoffes, für den Fall, dass Testrunden erfolgreich sind, wie Premier Netanjahu bei einer Sitzung mitteilte, ohne nähere Angaben zu machen. (INN, VFI News)

Bitte betet weiter für Segen, Weisheit, Ideen und Durchbrüche für Forscher, Wissenschaftler und Ärzte, um Menschen vor dem Virus zu schützen. „Und er stand zwischen den Toten und den Lebendigen, und der Plage wurde gewehrt.“ – 4. Mose 17,13

Seltene Sonnenfinsternis über Israel

Als sich der Mond am 21.6. zwischen Sonne und Erde begab, schien er um 7.25 Uhr von Jerusalem aus betrachtet zunächst den Rand der Sonne zu berühren; eine Minute später sah man dies von Tel Aviv aus. Um 8.24 Uhr war das Maximum in Jerusalem erreicht, als 35 % der Sonne ausgeblendet wurden – und zwar bis 9.30 Uhr, als der Mond den äußersten Rand der Sonne hinter sich ließ. Erst 2027 wird dies wieder zu beobachten sein. Sonnenfinsternisse gibt es zwei bis fünf Mal pro Jahr. Sie werden gewöhnlich gemäß dem Maximum definiert, das heißt, wenn der Mond den größten Teil der Sonne bedeckt. Dieses Jahr gibt es zwei solche Ereignisse. Die erste fiel auf den längsten Tag des Jahres. Im Dezember wird es eine zweite geben – und zwar über Südamerika, über dem Pazifik und dem Atlantik, wobei der Mond das Licht der Sonne vollkommen auslöschen wird, da er dann näher an der Erde ist. (Jerusalem Post, VFI News)

„Und es wird geschehen an jenem Tag, spricht der Herr, HERR, da werde Ich die Sonne untergehen lassen am Mittag und Finsternis über die Erde bringen am lichten Tag.“ – Amos 8,9

Vogelstudie

Die Analyse der Überreste von Vögeln, die Archäologen in Jerusalem ausgegraben hatten, bestätigte jetzt, dass in der Bibel genannten Tauben tatsächlich im Tempel geopfert wurden. Von Noah (1. Mose 8,10-11) bis zur Zeit des Tempels wurden Tauben vielfach als Sühneopfer eingesetzt. Auch Mütter mussten nach der Geburt eines Kindes Tauben also Opfer bringen. (Siehe 3. Mose 1,14; 5,7 oder 12,8) (Jerusalem Post, VFI News)

Hilfe für Bedürftige in Israel

Hier bei Vision für Israel arbeiten wir Tag und Nacht daran, der Not der Bedürftigsten zu begegnen. Doch mit der beispiellosen Pandemie ist der Bedarf gestiegen. So bitten wir euch, unserer lieben Leser und Spender, um Hilfe, damit wir gerade jetzt helfen können. Über eine Million Menschen haben plötzlich keine Arbeit mehr und ganze Familien leiden darunter. Wir brauchen unbedingt göttliche Hilfe. Ihr könnt euch online über unsere Projekte informieren: https://www.visionforisrael.com/de/projekte. Lukas 21,1-4