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Tel Aviv erkennt Homo- und interreligiöse Paare an

Der Stadtrat von Tel Aviv-Jaffa wird homo-, interreligiöse und andere Paare anerkennen, die sonst nicht heiraten dürfen, weil die staatlich-religiösen Behörden es nicht zulassen. Dies erklärte der Bürgermeister von Tel Aviv-Jaffa Ron Huldai am Sonntag anlässlich der Schwulenwoche in der Stadt. Er sagte: „Wir hoffen, die Regierung bewegt sich auf das 21. Jahrhundert zu und fördert die Rechte der (Homo)-Gemeinschaft auf Heirat, die Erziehung von Kindern, auf Schutz vor Verbrechen aus Hass oder Mobbing am Arbeitsplatz etc.“ Paare, die zusammenleben, können ihre Beziehung bei der Stadt eintragen lassen. Somit stehen ihnen finanzielle Vorteile zu, wie Steuerersparnis oder Erleichterungen bei der Anmeldung ihrer Kinder in öffentlichen Kindergärten und Schulen. Diese Anerkennung auf städtischer Ebene hat keinerlei Auswirkungen auf Landesebene. Kein Rabbi wird Eheschließungen zwischen Homosexuellen oder Menschen unterschiedlichen Glaubens durchführen. Sollten derartige „Eheschließungen“ irgendwo in Israel stattfinden, werden sie vom Staat nicht anerkannt. Ehen, die außerhalb Israels geschlossen wurden, können beim Staat registriert werden. (INN, VFI News)

„Wehe denen, die das Böse gut nennen, und das Gute böse; die Finsternis zu Licht machen, und Licht zu Finsternis!“ – Jesaja 5,20; siehe 3. Mose 20,13 und 18,27 und Römer 1,26-27 (18-32)