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Bulgarisches Gericht verurteilt zwei Hisb-Allah-Terroristen zu lebenslanger Haft wegen Angriff auf israelische Touristen

Zwei Terroristen, die mit der Hisb-Allah in Verbindung standen, wurden am 21.9.2020 durch ein bulgarisches Gericht zu lebenslangen Haftstrafen verurteilte. Sie waren mit Schuld an dem tödlichen Bombenanschlag auf einen Bus mit israelischen Touristen im Juli 2012. Die Richterin Adelina Ivanova verurteilte die Männer in Abwesenheit, da sie aus Bulgarien geflohen waren. Ivanova befand die Männer des Terrorismus und des Mordes für schuldig, worauf eine lebenslange Haft ohne Chance auf vorzeitige Entlassung steht. Bei dem Anschlag am Flughafen von Burgas waren im Sommer 2012 fünf Israelis, darunter eine Schwangere, der bulgarische Busfahrer und der französischsprachige Libanese, der den Sprengstoff trug, getötet worden. Über 35 Personen hatten Verletzungen erlitten. Es war der schlimmste Terroranschlag gegen Israelis im Ausland seit 2004. Bulgarische und israelische Behörden hatten die libanesisch-schiitischen Terrorgruppe Hisb-Allah als für den Anschlag verantwortlich identifiziert. Dies hatte dazu geführt, dass die EU einige Zeit später den militärischen Flügel der Hisb-Allah als Terrorgruppe einstufte. Bei den beiden Terroristen handelte es sich um den Libanesisch-Australier Meliad Farah, zum Zeitpunkt des Anschlags 31 Jahre alt, und den Libanesisch-Kanadier Hassan El Hajj Hassan, damals 24. Beide wurden Mitte 2016 als Komplizen des Bombenattentäters angeklagt worden. Die DNA-Analyse hatte ergeben, dass der Attentäter ein 23-jähriger Franko-Libanese namens Mohamad Hassan El-Husseini war. (INN, VFI News)

Bitte betet weiter für Gerechtigkeit und seelische Heilung der Opfer von damals sowie für die Furcht und Weisheit Gottes für die, die sich zu Terroristen ausbilden lassen wollen. – Psalm 37,27-29