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Israelische Teenager finden 1.100 Jahre alte islamische Münzen

Auf einen seltenen Depotfund von 425 Goldmünzen aus dem Abbasiden-Kalifat stießen jetzt israelische Teenager. Die Gruppe war bei den archäologischen Ausgrabungen in der Mitte des Landes freiwillig im Einsatz. Dies teilte die Altertumsbehörde (IAA) am Montag, den 24. August mit. Der Schatz ist ca. 1.100 Jahre alt. Die jungen Leute werden demnächst zur Wehrpflicht eingezogen. „Es war erstaunlich. Ich fing an zu graben und beim Hochheben der Erde sah ich etwas, was wie sehr dünne Blätter ausschaute“, sagte der Teenager Oz Cohen. „Goldmünzen zu finden – besonders eine so bedeutende Menge – ist extrem selten. Wir stoßen bei Ausgrabungsarbeiten fast nie darauf, denn Gold war schon immer extrem wertvoll, wurde eingeschmolzen und dann von Generation zu Generation wiederverwendet“, erklärte der Direktor der Arbeiten. „Die Münzen aus reinem Gold, das nicht oxidiert, sind in hervorragendem Zustand – als wären sie erst gestern vergraben worden. Möglicherweise deuten sie darauf hin, dass die hier in der Gegend ansässigen Bewohner mit Menschen, die weit weg lebten, internationalen Handel betrieben“, hieß es weiter in der Mitteilung der IAA. (TOH, VFI News)